16. Juli 2015

GESPRÄCH Art×Act am Fr. 17. Juli 2015, 19 Uhr, Kunstmuseum Stuttgart mit Ulrike Groos, Carsten Nicolai und Armin Petras und Live-Performance: alva noto (Carsten Nicolai) α (alpha) pulse Sa. 18. Juli 2015, 22 Uhr, Kleiner Schlossplatz


Art×Act: Carsten Nicolai 


Ulrike Groos und Armin Petras im Gespräch mit dem Künstler Carsten Nicolai Was kann Kunst heute sein? Wie können Bildende und Darstellende Künste aufeinander reagieren, welche Impulse können Theater und Bildende Kunst einander geben? Und werden dabei neue Synergien kreiert, neue Möglichkeiten ausgelotet?


alva noto (Carsten Nicolai) realisiert am 18. Juli die Live-Performance α (alpha) pulse auf dem Kleinen Schlossplatz. Die Performance folgt den Prinzipien neuronaler Rückkopplung auf pulsierende Lichtquellen und erforscht den Effekt audiovisueller Stimulationen auf die menschliche Wahrnehmung. Mit der Performance wird Nicolais Installation „unidisplay“, die zeitgleich im Museum ausgestellt wird, um eine weitere Ebene ergänzt. Carsten Nicolai, der bereits für Armin Petras’ Inszenierung Leben des Galilei das Bühnenbild gestaltet hat, trifft am 17. Juli, um 19 Uhr in der Reihe Art×Act im Kunstmuseum auf Ulrike Groos, Direktorin des Kunstmuseum Stuttgart, und Armin Petras, Intendant des Schauspiel Stuttgart.

Art×Act am Fr. 17. Juli 2015, 19 Uhr, Kunstmuseum Stuttgart
Mit Ulrike Groos, Carsten Nicolai und Armin Petras
Eintritt frei (Begrenzte Teilnehmerzahl, keine Voranmeldung)


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Live-Performance: alva noto (Carsten Nicolai)
α (alpha) pulse
Sa. 18. Juli 2015, 22 Uhr, Kleiner Schlossplatz


CARSTEN NICOLAI.
COMPUTERSOUND ALS VISUELLE STRUKTUR


17. Juli – 4. Oktober 2015

Der vierte Teil der Reihe widmet sich dem bildenden Künstler, Komponist und Musiker Carsten Nicolai (geb. 1965 in Karl-Marx-Stadt, heute Chemnitz, lebt in Berlin). Seine Objekt- und Installationskunst ist von naturwissenschaftlichen Referenzsystemen inspiriert; sie greift dabei mathematisch-kybernetische Muster wie Grids, Codes und Zufallsstrukturen genauso auf wie Prozesse der Selbstorganisation aus Biologie, Chemie und Physik.

Das Kunstmuseum Stuttgart präsentiert die Videoinstallation »unidisplay« (2012), in der Nicolai Aspekte optischer Wahrnehmung untersucht und deren Mechanismen erlebbar macht. Die Installation versammelt verschiedene optische Phänomene und ästhetische Reize, die in einem festgelegten Rhythmus hintereinandergeschaltet sind und durch grafische Module in Schwarz-Weiß auf einer langen Projektionswand anschaulich gemacht werden. »unidisplay« ist eine wissenschaftlich-künstlerische Versuchsanordnung, die beispielhaft zeigt, wie Zeit verbildlicht werden kann, grafische Formen auf etwas anderes verweisen und optische Täuschungen auf den Betrachter wirken.


Quellen:
www.kunstmuseum-stuttgart.de
https://www.schauspiel-stuttgart.de/spielplan/2015-07-17/artact_carstennicolai/

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