13. September 2015

EÖ: Fr., 18.9.2015 19h - Oberwelt e.V.: Reflexe #3 Dann ist das Bauen eine wüste Sache - Jeremias Gotthelfs „Die schwarze Spinne“

"Liebe Freunde, Bekannte und Artverwandte,

allmählich endlich spinnt mit dem Herbst die Kunst ihre Netze in ziemlich großer Vielfalt:
am Freitag, den 18. September ab 19.00 Uhr

Reflexe #3
Dann ist das Bauen eine wüste Sache -
Jeremias Gotthelfs „Die schwarze Spinne“
Thematische Gruppenausstellung mit

Miriam Abdelmoula, Fatemah Ahmadi, Sigrid Baumgärtner, U!!i Berg, Robin Bischoff, Jörg Buchmann, Klaus Bushoff, Claudia Dietz, Heinrich Dosedla, Monika Drach, Karin Eizenhöfer, Karin Förster, Günter Guben, Markus Hallstein, Simone van gen Hassend, Barbara Karsch-Chaieb, Anja Koch, Stephan Köperl, Birgit Krausenecker, Johanna Mangold, Brigitte Neufeldt, Wolfgang Neumann, Jan-Hendrik Pelz, Klaus Pinter, PVLS, Peter Prothmann, Susa Ramsthaler, Stefanie Reling, Dirk Reimes, Ellen Rein, Marlene Reißle, Gerlinde Röhm, Heike Sackmann, Klara Sax, Rüdiger Scheiffele, Carlo Schiuma, Katharina Schiuma, Johanna Smiatek, Michaela Sadlowski, Thomas Ulm, Manfred Unterweger, Sylvia Winkler, Ute Z. Würfel, Toni Andrea Zelter

in den Räumen der


Oberwelt e.V.
Reinsburgstraße 93
70197 Stuttgart
www.oberwelt.de


 
und freut sich über Ihren und Deinen Besuch,
kleine Anmerkungen zur Vorgeschichte:


Im Jahr 1842 dem Erscheinungsjahr der Novelle „Die schwarze Spinne“,
deren erzählte Zeit sich über sechs Jahrhunderte erstreckt, lebt ihr Autor Albert Bitzius als Pfarrer, im schweizerischen Lützelflüh im Kanton Bern.

Bitzius nennt sich seit seinem 1837 erschienenem ersten Roman „Bauernspiegel“ nach der Hauptfigur: Jeremias Gotthelf. 


Der Name des Propheten Jeremia ist dabei Programm. Denn Gotthelf betrachtet seine Texte als prophetische Warnliteratur.
In diesem Text trifft auf Biedermeier und poetischen Realismus sprachlich brachial der Schauerroman der Romantik. 


Dem Charakter der Reihe Reflexe als Doppelveranstaltung gemäß (Lesung/Vortrag einerseits, Ausstellung andererseits), lädt Oberwelt e.V. jetzt zur Gruppenausstellung „Dann ist das Bauen eine wüste Sache – Jeremias Gotthelfs ‚Die schwarze Spinne’“ ein.
Sie präsentiert Künstlerinnen und Künstler, die sich von dieser sprachgewaltigen Novelle inspirieren ließen.


Im Mittelpunkt der Reihe Reflexe stehen literarische Werke, die international wahrgenommen und entsprechend rezipiert wurden.
Das Wort Reflexe steht dabei für einen Vorgang der Widerspiegelung, der weniger illustrativ als deutend ist.
Wenn Lesen generell imaginierende Arbeit am Text ist, so zeigt die daraus entstehende künstlerische Arbeit, dies in besonderer Weise. In ihrer Anschaulichkeit wird der Prozess der Durcharbeitung sichtbar, in dem sich das literarische Werk gestalterisch individualisiert."


Quelle:
Ellen Rein,
Reflexe-Team 


link:  http://www.oberwelt.de/projects/2015/JeremiasGotthelfLesung.htm

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