30. Januar 2016

AKA /// Vortrag, 4.2.16 um 19:30h /// "Das Puzzlespiel der Sinne: Wahrnehmungstäuschungen als Ausdruck optimaler Informationsverarbeitung“



Prof. Dr. Marc Ernst, Bielefeld

Vortrag "Das Puzzlespiel der Sinne: Wahrnehmungstäuschungen als Ausdruck optimaler Informationsverarbeitung“




4. Februar 2016, 19:30 Uhr, Mehrzwecksaal, Neubau II

Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart


Am Weißenhof 1
70191 Stuttgart

 
Jegliche menschliche Handlung erfordert das reibungslose Zusammenspiel aller Sinne: Ohne Wahrnehmung gäbe es keine Handlung und ohne Handlung gäbe es keine Wahrnehmung. 

Die Umwelt, in der wir uns bewegen, ändert sich fortlaufend und daher muss sich das menschliche Wahrnehmen und Handeln permanent anpassen, um optimale Interaktionen mit unserer Umwelt zu ermöglichen. 

In dem Vortrag zeigt Prof. Dr. Marc Ernst, wie das menschliche Gehirn multisensorische Sinneseindrücke in statistisch optimaler Weise integriert, so dass es zu einer möglichst genauen Abbildung der Umwelt kommt, die dann eine zielgerichtete Handlung ermöglicht. Paradoxerweise resultieren gerade aus dieser optimalen Integration der Information eine Vielzahl von Wahrnehmungsillusionen.


Diese Illusionen sind zurückzuführen auf Situationen, in denen "unnatürliche" statistische Gegebenheiten vorliegen.

In einer dem Vortrag anschließenden Diskussion können Fragen erörtert werden, die die Wichtigkeit all dieser Erkenntnisse für Studierende einer Kunstakademie bezeugen.
 

Marc Ernst ist Leiter des Lehrstuhls für Kognitive Neurowissenschaften an der Universität Bielefeld. Er ist außerdem Direktor des Zentrums für interdisziplinäre Forschung (ZiF) und stellvertretender Sprecher des Exzellenzcluster „Cognitive Interaction Technology“ (CITEC). Marc Ernst studierte Physik in Heidelberg und Frankfurt/Main und promovierte am Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik in Tübingen über menschliche Wahrnehmungs- und Handlungsprozesse. 
Anschließend forschte er 2 Jahre an der University of California at Berkeley (USA), bevor er wieder nach Tübingen zurückkehrte und dort 2007 die Leitung der Max-Planck-Forschergruppe „Multisensory Perception and Action“ übernahm. Seit 2011 ist er in Bielefeld. Sein Thema sind die multisensorische Wahrnehmung, Wahrnehmungs- und Handlungsleistungen, die optimale Entscheidungsfindung und das perzentuelle Lernen. 

Marc Ernst hat über 100 Fachartikel in den renommiertesten wissenschaftlichen Zeitschriften veröffentlicht, er leitet eine Reihe kollaborativer Forschungsprojekte, ist Gutachter für internationale Zeitschriften, Institute und Organisationen und Mitherausgeber der Fachzeitschriften Multisensory Research, Journal of Experimental Psychology, Journal of Vision, Cognitive Processing, und den ACM Transactions on Applied Perception. 


 

26. Januar 2016

AKKU //// Fr., 29. Januar 2016, 19:00 Uhr //// Eröffnung des neuen Projektraums


A K K U

 

Eröffnung des neuen Projektraums des Künstlerbundes Baden-Württemberg und der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart

 

Eröffnung am Freitag, 29.01.2016, 19:00 Uhr


PROJEKTRAUM 


Gerberstraße 5 C
70178 Stuttgart


Pablo Wendel & ABK Akademische Betriebskapelle

 

 

Es sprechen:

 

Dr. Claudia Rose, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Prof. Werner Pokorny, Künstlerbund Baden-Württemberg

Petra von Olschowski, Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart

Ingeborg Kimmig, Freundeskreis des Künstlerbundes Baden-Württemberg

 

 

 

 

Quelle: www.kuenstlerbund-bawue.de

24. Januar 2016

Robert Steng & Susanne Ackermann, Jörg Mandernach sowie Esther Hagenmaier /// 2 Eröffnungen /// Fr., 29. Januar und So., 7. Februar 2016





1. Ausstellung Stuttgart:


"Ackermann - Mandernach - Steng"


Galerie Von Braunbehrens

Rotebühlstraße 87, 70178 Stuttgart


Eröffnung: Freitag, 29.Januar 2016, 19 Uhr.


Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen.

Quelle: www.galerie-braunbehrens.de



2. Ausstellung Kunstverein Böblingen:

Esther Hagenmaier & Robert Steng
»boxes, spaces«




Eröffnung: Sonntag, 7. Februar 2016, 17:00 Uhr

Esther Hagenmaier (*1975) und Robert Steng (* 1972) präsentieren Wandarbeiten, die mit der Illusion des Raumes spielen: einerseits anhand von fotografierten Bild-Raum-Reduktionen, andererseits mit Holz-Objekt-Collagen, die unsere Sicht auf die Dinge in Frage stellen.


7. Februar – 6.März 2016

Einführung: Dr. G. Baumann 


Öffnungszeiten: 

Mittwoch 9:30 Uhr - 12:00 Uhr
Sonntag 14:00 Uhr - 17:00 Uhr
und nach Vereinbarung

Ort: 

kabinett # - Raum, 1.OG
Künstlerhaus Altes Amtsgericht
Schlossberg 11
71032 Böblingen


Kuratorenstunde: Mi, 24.Februar 2016, 19:45 Uhr - 21:00 Uhr


Quelle: www.kunstvereinbb.de


www.robertsteng.de






23. Januar 2016

FUKS unterwegs

                                                           Foto: Kerstin Schaefer

21. Januar 2016

Machina eX Vortrag: "Die Realität hat die geilste Grafik" ///// Fr., 22. Januar 2016 um 19:30 Uhr im Kunstbezirk Stuttgart



Vortrag "Die Realität hat die geilste Grafik" - Einblicke in die
Erlebniswelten von Machina eX *


Freitag, 22. Januar 2016 um 19:30 Uhr im Kunstbezirk Stuttgart


Leonhardsplatz 28
70182 Stuttgart

 
**Machina eX* macht Computerspiele in echt. Analoger Raum und digitale
Spielprinzipien verschmelzen zu Erlebniswelten, die der Spiellust und
Fantasie der Spieler einen Raum von Möglichkeiten eröffnen. Als
Grenzgänger und Hybride zwischen Theater, Computerspiel und
multimedialer Installation vereinen die Arbeiten von machina eX mitunter
widersprüchliche Inszenierungs- und Erzählstrategien in einem
Gesamtwerk. Jede Produktion ist ein Ringen um die Bedeutung der
Geschichte und des Gameplays. Immer wieder stellt sich die Frage,
welchen Einfluss die Entscheidungen der Spieler auf den Verlauf der
Ereignisse haben. Manchmal geht es dabei schlicht darum, ob sie das
Spiel verlieren können und wenn ja, wie ihre Niederlage aussieht? Die
Widersprüche zwischen Gameplay und Geschichte, Freiheiten und Regeln
oder grundsätzlicher, der Realität und dem Spiel, scheinen immer wieder
unauflöslich und doch werden sie von den Spielern oft scheinbar mühelos
überwunden. Dem Rätsel darum, wie ihnen dies gelingt und wie dieses
Gelingen durch die Gestaltung des Spiels gefördert werden kann, soll der
Vortrag nachgehen.

Robin Hädicke (geb. Krause, 1984) erschafft und erforscht als
Kulturwissenschaftler, Mitglied des Künstlerkollektivs machina eX und
als freier Interaction-Designer analog-digitale
Erlebnisräume.
Seine Arbeiten beschäftigen sich mit dem Wechselspiel von
Kultur und Technik sowie dem Einfluss digitaler Denk- und
Handlungsmuster auf die analoge
Lebenswelt. Die ästhetische Praxis digitaler Medien, ihr Einfluss auf
die Gesellschaft sowie ihre Vermittlung bilden die Schwerpunkte seines
Schaffens und Denkens.

Der Vortrag ist frei zugänglich.






Quelle: http://machinaex.de/

9. Januar 2016

EÖ: KÜNSTLERHAUS STUTTGART - Fr., 22. Januar 2016, 19 h - "Moon blows close" — Graham Lambkin /// PERFORMANCE

Quelle/Foto: Künstler und Künstlerhaus Stuttgart Graham Lambkin 'Moon blows close', 2015





Moon blows close — Graham Lambkin
im Künstlerhaus Stuttgart 


Ausstellungsdauer: Sa., 23. Januar - So., 6. März 2015


Eröffnung am Freitag, den 22. Januar ab 19:00 Uhr

mit einer Performance von Graham Lambkin um 21:00 Uhr

Lambkin im Gespräch mit Künstler Ed Atkins, Samstag, 23. Januar um 14:00 Uhr


Moon blows close ist die bisher größte Ausstellung von Experimentalmusiker Graham Lambkin. Seit seiner Arbeit mit der Undergroundband The Shadow Ring in den 1990ern gilt Lambkin als Vorreiter im Bereich zeitgenössischer Klangformen. Moon blows close ist eine interdisziplinäre Präsentation von Lambkins künstlerischer Praxis, die seine performance- und soundbasierten Werke mit seinen visuellen Arbeiten in einen Dialog setzt. Die Ausstellung bringt eine eigens für das Künstlerhaus entstandene Performance mit Zeichnungen, Malereien und einer neuen Komposition zusammen.



KÜNSTLERHAUS STUTTGART
REUCHLINSTR. 4B
70178 STUTTGART
T (0711) 617652
F (0711) 613165






Öffnungszeiten Ausstellung:
Mittwoch – Freitag 15-19 Uhr
Samstag/Sonntag 13-17 Uhr


Wer sich mit den Werken von Graham Lambkin befasst, muss sich fast
zwangsläufig auch mit dem Thema Gewicht auseinandersetzen: mit Schwerkraft,
mit dem Entfernen von Gewicht, mit Verlust. Mit The Shadow Ring rückte zu
Beginn der 1990er Jahre seine Beschäftigung mit Musik in den Vordergrund. Der
Sound der Gruppe ergab sich aus einer rastlosen und feinfühligen Bewegung
zwischen verschiedenen Genres und Formen: ein selbstgezimmerter,
elektronisch verzerrter Post-Punk-Gestus mit ausgeprägtem Gespür für die
Struktur, Haptik und Kraft von Sprache.


Wie seine späteren Soloauftritte und Dialoge mit anderen Musikern – von
Salmon Run und Amateur Doubles bis hin zu Breadwinner und Making A –
gründen auch Lambkins Zeichnungen auf einem feinen Gespür für die
Spezifizität von Klangtiefen. Hier ist die Methode nicht nur der Unterbau, sondern
auch das verbindende Prinzip: die Intimität und Sparsamkeit der Mittel, die
Faszination für das häusliche Field Recording und seine potenzielle
Verletzlichkeit sowie der notwendige Glaube an das produktive und
grenzüberschreitende Potenzial von Zufällen.


In seiner bislang größten Ausstellung, Moon blows close, zeigt Lambkin mit einer
Live-Performance, einem speziell zu diesem Anlass konzipierten Salon und
einem Konvolut an neuen, größtenteils aus Zeichnungen und Malerei
bestehenden Arbeiten, wie sehr es ihn zum Randständigen zieht. Der Raum
seiner klangbasierten Arbeiten hat die Gestalt einer 40 Meter langen, gemalten
Kulisse und ist eine geschwungene, weiche Architektur, die eine schützende
Umgebung für Lambkins Performance und anschließende Audioarbeiten liefert
und einen Raum für sein Gespräch mit dem Künstler Ed Atkins bietet.


Darstellungsform des neuen Werkkomplexes an Aquarellen und Zeichnungen für
Moon blows close ist ein System aus Wandschirmen – ein Verweis auf Lambkins
ambivalenten Reflex, in der Aufbauphase und Umsetzung seiner künstlerischen
Arbeit Dinge zu verstecken, zu schichten und zu enthüllen. Obwohl seine
Arbeiten unbestreitbar auf eine gewisse Weltvergessenheit hindrängen – einem
Raum äußerster Konzentration, der in einen Prozess übergeht – merkt man
seiner künstlerischen Tätigkeit ebenso ein rastloses Gespür für eine Politik der
Affekte an. Eine Melancholie und ein gleichzeitiges Gefühl von Vergänglichkeit,
wie es in dem zentralen Gedicht und Stimmungsanzeiger von Moon blows close
zum Ausdruck kommt:



Sich nach innen wendend, einem Kuss begegnend
wehen drei sanfte Wörter nahe
durch die offene Blende
schicken die letzte Botschaft des Tages
die Zukunft von Wind auf Stein
Nun ist es still
Er streckt seine Hand aus
und berührt Wachs.


Graham Lambkin ist ein multidisziplinärer Künstler, der im Bundesstaat New York lebt. Mit der Gründung seiner Band The Shadow Ring machte er zu Beginn der 90er Jahre erstmals von sich reden. Nach der Auflösung der Gruppe unternahm Lambkin eine Reihe von beeindruckenden und höchst originellen Solo-Veröffentlichungen, darunter Salmon Run (2007) und Amateur Doubles (2012), eine von der Kritik gefeierte Trilogie mit dem experimentellen Tape-Musiker Jason Lescalleet, bestehend aus The Breadwinner (2007), Air Supply (2010) und Photographs (2013); Making A (2013) ist eine Gemeinschaftsarbeit mit Keith Rowe, dem namhaften Tabletop-Gitarristen und Gründungsmitglied des Ensembles AMM. In seiner jüngsten Veröffentlichung, Schwarze Riesenfalter, tritt Lambkin zusammen mit Michael Pisaro, dem Komponisten der Künstlergruppe Wandelweiser, in einer musikalischen Neubearbeitung von Texten von Georg Trakl auf.


Lambkin kuratiert darüber hinaus das Kye-Label, das seit seiner Gründung 2001 Klangwerke von zeitgenössischen Künstlern wie Vanessa Rossetto, Malcolm Goldstein und Matt Krefting veröffentlicht und daneben Archivbestände etwa von Henning Christiansen, Moniek Darge und Anton Heyboer erschließt.


Bislang sind fünf Bücher mit Kunst und Texten von Lambkin erschienen: Unfocused Hands
(2004), Dumb Answer To Miracles (2009), Dripping Junk (2010) Millows (2012) und als letztes Came To Call Mine (2014), eine üppig gestaltete Sammlung an Illustrationen und Erzählungen für Kinder.
Moon blows close ist Lambkins dritte Einzelausstellung nach Ausstellungen bei Audio Visual Arts in New York City und in der 356 Mission Gallery in Los Angeles.


Aktuell arbeitet Lambkin an einem langfristig angelegten Gemeinschaftsprojekt mit dem in Tokio lebenden Konzeptkünstler Taku Unami.


Quelle: www.kuenstlerhaus.de

CALL FOR APPLICATIONS thealit DEBATTERIE! Bremen DEBATE!



CALL FOR APPLICATIONS


DEBATTERIE! Antagonismen aufführen // DEBATE! Performing antagonisms
thealit LAB 2016/2017

ab Herbst 2016
kuratiert von Claudia Reiche und Andrea Sick

Call und Konzept
English version

Debatten werden gern und generell als Zeugnisse demokratischer Ordnung aufgerufen: die parlamentarische und politische Debatte, die klassisch wissenschaftliche bis hin zu TV- Duellen und Shows, Onlineforen, Chats ... Debatten gibt es in politischen und Medienkontexten, aber auch schon im Kindergarten, Selbstbehauptung und gerechte Entscheidung zu fördern.

Sie werden zuallererst geführt, nicht aufgeführt. Aber die Debatten wie die Debattierenden führen sich auch immer selbst auf und vor. Das heißt auch: die Debatten sind performative Entwürfe und Wandlungen einer Redekultur und derjenigen, die die Debatte führen. Sich so aufzuführen hat mit ausgeführten Handlungen zu tun, anders gesagt, mit dem Inszenieren von Argumenten und dem Formatieren von Wählbarkeiten.

Wie das Ausführen, Vorführen und Führen, und das Sich Aufführen zur Kunst und zu Techniken des Debattierens steht, soll das thealit Labor 2016/2017 untersuchen. Die Debatterie will fragen: ist die Debatte mit ihrem Fluchtpunkt des rationalen Urteilens jemals so recht vernünftig gewesen oder verdeckt sie bloß Antagonismen? Sind Debattierende nicht immer schon Darsteller_innen in einem unmöglichen Spiel der Demokratie zwischen Präsenz und Repräsentation? Wie debattiert es sich heute - nicht?



Quelle: www.thealit.de

Barbara Karsch-Chaïeb /// Zero Arts im Januar 2016





"Entrückt - Erinnerungen an eine flüchtige Zeit"

Barbara Karsch-Chaïeb

Druckgrafik - Fotografie - Videofilm



Eröffnung: Freitag, 8.1.2016, 20:00 Uhr


Ausstellungsdauer: Fr., 8.1.2016 - Fr., 29.1.2016


Zero Arts e.V.

Ostendstraße 16
70190 Stuttgart


Showdown: Freitag, 29.1.2016, 20.00 Uhr


Barbara Karsch-Chaïebs Ausstellung handelt von der polnischen Stadt Łodź, deren futuristische Glaspaläste und funktionalistische Gebäude im Kontrast zum alten Łodź stehen. An die jüdische Geschichte der Stadt erinnern Fotografien. Im Videofilm “Centrum Hotel” wird Vergangenes mit der heutigen Realität konfrontiert. 

Das für viele Filmschaffende legendäre Hotel, wird gerade abgerissen, aber Erinnerungen bleiben. Ein leerstehendes Haus zeigt Überreste und Relikte von Menschen, sowie Spuren der Zerstörung. Die Trümmer geben nichts vom Leben der Menschen preis, nicht einmal einen Hauch der Erinnerung, sie zeigen flüchtige Existenz.



Öffnungszeiten: Zur Eröffnung und zum Showdown ab 20 Uhr geöffnet.
Weitere Öffnungszeiten nach Vereinbarung unter 0711-262 5912 und 0711-935 7582


Quelle: www.zeroarts-stuttgart.com

7. Januar 2016

Oberwelt e.V. - Andreas Meyer-Brennenstuhl- EÖ: Freitag, 8. Januar 2016, 19:00 Uhr


"Später wollen wir auch über Nichts hinausgehen"


Andreas Mayer-Brennenstuhl



Eröffnung: Freitag, 8. Januar 2016, 19:00 Uhr

Oberwelt e.V.
Reinsburgstrasse 93
Stuttgart
0711-615 0013






Eine Präsentation von Andreas Mayer-Brennenstuhl zum hundertjährigen Jubiläum des „Schwarzen Quadrats auf weißem Grund“ von Kasimir Malewitsch.
Von der zeitgenössischen Kulturkritik als ein „Nichts“ bezeichnet, hat Malewitsch zu diesem Werk einmal geäußert: „Später wollen wir auch über Nichts hinausgehen“.

Eine zentrale Rolle in der Ausstellung spielt der "Malevich-Projektions-Apparat", in dem der Film mit dem gleichnamigen Titel eingelegt ist.




Besichtigung der Ausstellung bis 25. Januar
Montags, 21:30 bis 24:00 Uhr u.n.V. unter Tel.0711-650067

im Rahmen des Warm Up des Stuttgarter Filmwinters

& Kooperation mit


Quelle: www.oberwelt.de

6. Januar 2016

BIX: Di, 12. Januar 2016, 20:30 Uhr - Clemens Gutjahr Trio - CD-Release-Konzert "Entkalker"

Di 12. Januar 2016 | 20:30
Clemens Gutjahr Trio - CD-Release-Konzert "Entkalker"




Das Clemens Gutjahr Trio gründete sich 2013 an der Stuttgarter Musikhochschule. Die Kompositionen, welche sich stilistisch im Modern Jazz wiederfinden, erzählen voller Charme von sanften und wild aufbrausenden Geschichten. Titel wie „Käfer im Tee“, „Entkalker“ oder „Muskatcookie“ lassen erahnen, dass es dabei nicht um belanglose Episoden geht, sondern hinter jedem Song eine Idee steckt. Experimentelle Ausflüge sind dabei in einen Rahmen eingebettet, so dass die Musik nie ihre Leinen zerreißt, mit denen sie sich am Publikum festhält. Die Musiker des Trios fliegen mit dem Puls der Zeit. Ständig in Bewegung und neue Wege erkundend, ist ihre Musik nicht einfach nur Musik, sondern auch Ausdruck dessen, was um die Künstler herum passiert, wie sie ihre ganz persönlichen Geschichten und Erlebnisse in Musik umwandeln und sie damit letztlich für ihre Zuhörer erlebbar machen.

BIX Jazzclub gGmbH, Gustav-Siegle-Haus
Leonhardsplatz 28
70182 Stuttgart



An diesem Abend präsentiert das Trio sein brandneues Album "Entkalker"

Besetzung: Clemens Gutjahr (p); Jan Mikio Kappes (b); Jonathan Delazer (dr)



Quelle. BIX & Mehr Infos unter: www.clemensgutjahr.de





Sitzplatz 8,00 € (Ermäßigt 6,00 €)Stehplatz 6,00 € (Ermäßigt 4,00 €)

31. Dezember 2015

Ein Sack voll Glück und Inspiriertheit, immer viel Licht und 1000 tolle Taten für 2016!

                                                                                                                                Fotografie: Kerstin Schaefer, Stuttgart

17. Dezember 2015

Frohe Adventszeit!                                                                                                           Foto: Kerstin Schaefer

8. Dezember 2015

Kunstakademie Stuttgart: Veranstaltungen im Dezember 2015

X

01.12., 17.30 Uhr
Vortrag
Andrew Norman Wilson, Künstler/New York
Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, Neubau 2, Vortragssaal

X

01.12., 19 Uhr
Ausstellungseröffnung
„Diplom Bildende Kunst“ und „Staatsexamina im Künstlerischen Lehramt“ sowie Verleihung des Preises der Werner Pokorny Stiftung
Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, Neubau 2, Foyer und Graben
Laufzeit: 02.12.– 06.12., Öffnungszeiten: Mi– Fr 13–19 Uhr, Sa+So 11–18 Uhr

X

02.12., 18.30 Uhr
Vortrag
Ariane de la Chapelle: „Raphael: the price of success, or how to make several masterpieces out of one”
Ariane de la Chapelle, ingénieur d’études, responsable des recherches appliquées,
Musée du Louvre, Paris (Vortrag in englischer Sprache). Auf Einladung des Studiengangs Konservierung und Restaurierung von Kunstwerken auf Papier, Archiv- und Bibliotheksgut
Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, Neubau 2, Vortragssaal


 X

03.12., 9–12 Uhr
Workshop des Kunstbüros der Kunststiftung Baden-Württemberg
„(Urheber)Recht im Internet“

Referentin: Stefanie Brum, Rechtsanwältin
Anmeldung und weitere Informationen unter www.kunstbuero-bw.de
Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart (Raum nach Bekanntgabe)

X

03.12., 19 Uhr
Jour fixe Architektur spezial
Vortrag von Bill Baker, Skidmore, Owings and Merrill (SOM)
Sonderveranstaltung mit Buchvorstellung „DETAIL engineering 4: SOM“
Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, Neubau 1, Hörsaal (3. OG)

X

08.12., 19 Uhr
Jour fixe Architektur – „Ermöglichungsarchitektur“
Vortrag von Michael Obrist, feld72, Wien
Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, Neubau 1, Glaskasten

X

09.12., 19 Uhr
Künstlervortrag
Die Institution, interdisziplinäre Künstlergruppe Stuttgart/Berlin
Eine Veranstaltung im Rahmen der Reihe „307 b“
Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, Altbau, 2. Stock

X

10.12., 18 Uhr
Ausstellungseröffnung
„105x150“ – Kleinformatige Werke für gemeinnützige Kunstaktion
Studierende und Alumni, ehemalige und aktuell Lehrende der Klasse Prof. Patrick Thomas präsentieren Kunstwerke im Postkartenformat und laden ein zum
Erwerb für einen guten Zweck.
Laufzeit: 11.12.–12.12., Öffnungszeiten: Fr+Sa 12–18 Uhr
Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, Neubau 2, Graben

X

12.12., 19 Uhr
Release und Ausstellung
der 21. Ausgabe der Akademischen Mitteilungen „Paradise“

Herausgegeben von der ABK Stuttgart, gestaltet und konzipiert von Mado Klümper und Sara Cristina Moser aus dem Studiengang Kommunikationsdesign (Klasse Prof. Pospischil)
Projektraum Lotte, Willy-Brandt-Straße 18, 70173 Stuttgart

X

15.12., 18–20 Uhr
Vortrag im Rahmen des Weißenhof-Programms
Dr. Elisabeth Fritz: „Reality testing. Omer Fasts »The Casting« zwischen Authentizität, Partizipation und Spektakel“
Dr. Elisabeth Fritz, Kunsthistorisches Seminar, Friedrich-Schiller Universität Jena
Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, Altbau, Alte Aula



Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart
Am Weißenhof 1
70191 Stuttgart




Quelle: www.abk-stuttgart.de

7. Dezember 2015

MASCHINE - featuring Teresa und Alexander Grebtschenko - Samstag, 12.12.15 um 20 Uhr


Maschine


Wann: Sa., 12.12.2015
Beginn: 20:00 Uhr
Wo: Kunstraum34, Filderstr. 34, 70180 Stuttgart

Das Künstlerduo Teresa und Alexander Grebtschenko präsentiert aktuelle eigene Stücke und Performances im Spannungsfeld zwischen Musiktheater, Elektronischer Musik und Kinetischer Kunst.


Dabei werden u.a. Roboter Schlagzeug spielen, während die eigentliche Schlagzeugerin ihren Haushaltspflichten nachgeht -im Stück “Androide und Euasteride” für Roboter und Schlagzeug-, Lautsprecher sich selbst zerstören -im Stück ”<”-, aber auch der Betrug an der Wirklichkeit wird in allen Details offen gelegt, was ihn aber wenig daran hindert, weiter zu funktionieren; im Stück”/_\”, aber eigentlich auch permanent. Ausserdem werden eine Menge Elektronen hin und her fliessen. Im 2.Teil des Abends werden die beiden zusammen mit einem Elektrominibarklingelton-Ensemble zum gleichen Themenkreis frei improvisieren. Bis die Drähte glühen.

Teresa Grebtschenko | Schlagzeug, Androide,
Alexander Grebtschenko | Komposition, Elektronik, Androide,
Anja Füsti I Schlagzeug,
Marie Schmit I Violoncello,
Claudia Senoner | Bewegung,
Bastian Feigl | Kinetisches Objekt,
Jörg Koch I Computer,
Mark Lorenz Kysela I Saxofone

Force & Circumstance: Stephan Dillemuth and Saim Demircan at Café Weiß - Sonntag, 13. Dezember 2015, 17 Uhr

Force & Circumstance
Sonntag, 13. Dezember, 17 Uhr


Café Weiß
Geißstraße 16
70173 Stuttgart


Force & Circumstance is a series of conversations around practice, survivalism and desire on Sunday afternoons at Café Weiß. Using the setting of a bar, usually closed on Sundays, the gatherings take the form of semi-public conversations that exist somewhere between a talk about work, and its holding environment.

The first session brings together Stephan Dillemuth and Saim Demircan in a part-screening, part-conversation on the 'control image' and 'giving up' as a method of reinvention. They will question these terms against the backdrop of Dillemuth's work – from his early paintings and 'Disko Dekorations' in the 1980s to his most recent installation and assembly of animated kinetic bodies, 'The Damned'.



Stephan Dillemuth is an artist and professor at the Academy of Fine Arts in Munich. Recent solo exhibitions this year include 'The Damned' at Reena Spaulings Fine Art, New York (2015) and 'Neueröffnung', Galerie Nagel Draxler, Cologne (2015). www.societyofcontrol.com

Saim Demircan
is a critic and curator based in Munich, Germany. Between 2012 and 2015 he was curator at Kunstverein München, and previously Curatorial Associate - Offsite Projects at Focal Point Gallery in Southend-on-Sea, UK. He regularly writes for frieze d/e, frieze and Art Monthly, and is a contributing editor to Art Papers.

Quelle: www.kuenstlerhaus.de


23. November 2015

WKV STUTTGART: AUSZEICHNUNG





DIE BESTIE IST DER SOUVERÄN
wurde vom deutschen Kunstkritikerverband AICA zur
AUSSTELLUNG DES JAHRES gekürt.


Der deutsche Kunstkritikerverband AICA hat den Preis für die "Ausstellung
des Jahres 2015" an den Württembergischen Kunstverein Stuttgart für die
Ausstellung "Die Bestie ist der Souverän" vergeben. Damit ist dieser
renommierte Preis zum ersten Mal an einen Kunstverein vergeben worden.


Zur Begründung heisst es:

"Die Ausstellung 'Die Bestie und ist der Souverän' untersucht auf
unorthodoxe, nonkonformistische und multiperspektivische Weise Formen von
Wirkungskräften hegemonialer Macht, und zwar anhand von vier hoch akuten
Themenfeldern.

Dabei richtet die Ausstellung ihr Untersuchungsfeld geografisch weit aus,
versieht es mit ungewöhnlichen künstlerischen Positionen und
Entdeckungen sowie dichten Werkgruppen aller Genres. Fragen zur Religion
und ihrem Missbrauch, zu den Flurschäden kapitalistischer Ökonomie, den
Verstrickungen biologischer Forschung und dem Erbe kolonialer
Machtverhältnisse werden intensiv und durchweg anspruchsvoll behandelt.
Konzeptuell verankert in Jacques Derridas allegorischem Figurenpaar des
„Tieres“ und des „Souveräns“ gelingt den Kuratoren ein
hochbrisanter Überbau, der die einzelnen Werke dennoch nicht zur
illustrierenden Folie missbraucht.

Der bei der Eröffnung (im Frühjahr dieses Jahres) entstandene Eklat in
Barcelona mit zahlreichen personellen Konsequenzen hat zudem weitreichende
Fragen aufgeworfen, die zukünftig den Blick auf den Einfluss von Politik
und Wirtschaft auf das Programm öffentlicher Kulturinstitutionen in
Europa einfordern. Wie und warum entstehen Zensur und inhärente
Selbstzensur? Welche Ausstellungen fehlen und werden daher und derzeit
nicht gemacht?“ (Internationale AICA, deutsche Sektion)




DIE BESTIE IST DER SOUVERÄN
17. Oktober 2015 –17. Januar 2016


KÜNSTLERINNEN
Efrén Álvarez, Daniel G. Andújar / Itziar González, Hicham Benohoud,
Ángela Bonadíes / Juan José Olavarría, Peggy Buth, Ines Doujak, Juan
Downey, Edgar Endress, Oier Etxeberria, Eiko Grimberg, Masist Gül
(präsentiert von Banu Cennetoglu und Philippine Hoegen), Ghasem
Hajizadeh, Jan Peter Hammer, Geumhyung Jeong, Alexander Kluge, Julia
Montilla, Ocaña, Damir Ocko, Genesis Breyer P-Orridge, Ulrike Ottinger,
Prabhakar Pachpute, Mary Reid Kelley / Patrick Kelley, Jorge Ribalta, Wu
Tsang, Stefanos Tsivopoulos, Viktor Vorobyev / Yelena Vorobyeva

KURATORINNEN
Hans D. Christ, Iris Dressler, Paul B. Preciado, Valentín Roma


Eine Ausstellung des
Württembergischen Kunstvereins Stuttgart

Organisiert und Koproduziert mit
MACBA – Museu d’Art Contemporani de Barcelona

Informationen:
http://www.wkv-stuttgart.de/programm/2015/ausstellungen/die-bestie-und-ist-der-souveraen




Württembergischer Kunstverein Stuttgart

Schlossplatz 2
D - 70173 Stuttgart
T: +49 (0)711 - 22 33 70
F: +49 (0)711 - 29 36 17
info@wkv-stuttgart.de
Quelle:http://www.wkv-stuttgart.de

17. November 2015

Macht und Bildmacht - Vortrag in der FKBW Nürtingen am Mi., 25.11.15, um 18:30h





Macht und Bildmacht. Die mediale Kraft der Bilder in Zeiten der Echtzeitübermittlung und deren ikonographische Einordnung



Vortrag mit Prof. Dr. Ulrich Schneider am Mittwoch, 25. November 2015, um 18:30 Uhr


Villa, 1. OG. 
FKBW
Freie Kunstakademie Baden-Württemberg e.V.
Neckarstraße 13
72622 Nürtingen


 
Die Zerstörung des World Trade Centers von vierzehn Jahren war Beginn eines beispiellosen Runs auf echte Bilder in Echtzeit. Auch scheinbar zufällige Impressionen folgen bestimmten Gesetzmäßigkeiten und Ikonographien, die anhand weiterer Fallbeispiele (Aufstieg und Fall von Bundesminister von Guttenberg, Tsunami und Atomkatastrophe von Fukushima, Ermordung von Osama bin Laden, Flucht und Verhaftung von Dominique Strauss-Kahn) aufgezeigt werden.

Prof. Dr. Ulrich Schneider studierte Kunstgeschichte, Archäologie und Geschichte an den Universitäten Regensburg, Erlangen und Rom. Nach der Promotion in Heidelberg war er als Abteilungsleiter am Germanischen Nationalmuseum Nürnberg, am National Museum of Western Art Tokyo, später als Direktor an den Museen der Stadt Aachen und zuletzt am Museum für Angewandte Kunst Frankfurt tätig. Er unterrichtet Kunstgeschichte an der RWTH Aachen und an der Goethe Universität Frankfurt.

Anmeldung unter: info@fkbw.de oder telefonisch: 07022/53300
Kosten für Externe: 5€




1976 gegründet, ist die Freie Kunstakademie Nürtingen (FKN) eine einmalige Institution in der freien Bildungslandschaft Deutschland. Auf die private Initiative von engagierten und kunstinteressierten Bürgern Nürtingens, darunter Prof. Karl-Heinz Türk und Prof. Jürgen Thies, wurden mit der Unterstützung engagierter Studierender diverse Liegenschaften in Nürtingen saniert und renoviert und für den Kunstbetrieb nutzbar gemacht – darunter die heutigen Gebäude auf dem Melchior-Areal. Aus der Freien Kunstakademie Nürtingen sind zahlreiche weitere Institutionen und Initiativen hervorgegangen, z.B. die Hochschule für Kunsttherapie, die Seegrasspinnerei und das Provisorium. An der FKN haben eine Vielzahl heute erfolgreicher KünstlerInnen studiert: Ulla Bönnen, Prof. Michael Dörner (FH Ottersberg), Susan Hefuna (u.a. Biennale Venedig), Patrick Huber (Mitherausgeber „Copyright“), Tine Kluth (Mitarbeiterin Aardman Animation Bristol), Günter Rost (Molfenter-Preisträger), Prof. Karin Sander (ETH Zürich), um nur einige Namen zu nennen.

Seit ihrem anthroposophisch geprägten Gründungsimpuls hat sich die Freie Kunstakademie Nürtingen ständig weiter entwickelt und neue Studienbereiche eingeführt. Besonders wichtig ist dabei das disziplinen- und generationenübergreifende Lernen und Arbeiten. Durch die Stiftung für Kunsttherapie ist die FKN eng mit der Hochschule für Kunsttherapie verknüpft, unterhält aber weitere institutionelle Partnerschaften u.a. zur Staatsgalerie Stuttgart und zur Toronto University.




Quelle: www.fkbw.de


11. November 2015

Mi., 25. November 2015 //// Vortrag: KÜNSTLERHAUS STUTTGART

John Roberts: History, Historicism and the Temporalities of the Avant-Garde


Mittwoch, 25. November, 19 Uhr


Ein Vortrag des Kunsttheoretikers John Roberts über die Praxis revolutionärer Bewegungen, Historizismus und die Avantgarde, im Setting der Ausstellung e d'ambiente von Jean-Michel Wicker und Michael Kleine.


This talk looks at the ‘contemporaneous non-contemporaneous’ character of the avant-garde in the 21st century. That is, the avant-garde is not a failed ‘event’, but an ongoing research programme of social/asocial strategies, modes of collective practice and learning, and conceptualizing affects, that continually challenge the prevailing logic of market and institution alike. There is no ‘avant-garde’ as such, therefore, but rather - in the spirit of Begriffsgeschichte – a set of research practices and opportunities that are continually refunctioned and repositioned in response to, and in confrontation with, changing social and political circumstances. In this respect, the avant-garde represents an important stake in that range of social experiments that Alain Badiou has identified, with “another order of time”; “a different durée to that imposed by the law of the world.” This means that the avant-garde has a significant part to play in a new politics of time.


John Roberts is Professor of Art and Aesthetics at the University of Wolverhampton. His books include The Art of Interruption: Realism, Photography and the Everyday; The Philistine Controversy (with Dave Beech), Philosophizing the Everyday and The Necessity of Errors and Revolutionary Time. He is also a contributor to Radical Philosophy, Oxford Art Journal, Historical Materialism, Third Text, and Cabinet magazine. He lives in London.

Künstlerhaus Stuttgart
Reuchlinstraße 4b
70178 Stuttgart 



Quelle: www.kuenstlerhaus.de

9. November 2015

100 Kunstwerke zu je 100 Euro! BBK BW - von der Wand kaufen, wer zuerst kommt, hat die vollständige Auswahl START: Sonntag, 22. November 2015, um 11 Uhr



100 x 100



Eine außergewöhnliche Kunstaktion steht ins Haus.




Anlässlich der Renovierung seines Atelierhauses hat der BBK
Bund Bildender Künstlerinnen Württembergs e.V. eine spannende und spezielle Verkaufsausstellung, die offen für alle Käufer, Besucher und Interessierten ist, vorbereitet.


Die derzeit 100 Künstlermitglieder des BBK haben dem BBK je eine originale Arbeit gespendet, um die dringend fällige Renovierung des Atelierhauses an der Eugensstaffel zu unterstützen.

Diese 100 Exponate stehen mit Beginn der Vernissage zum Festpreis von je nur 100 Euro zum Verkauf.

Die erworbenen Kunstwerke dürfen zudem sogleich aus der Ausstellung mitgenommen werden, d.h. diese verändert sich fortlaufend.



Zur Ausstellungseröffnung und zum fröhlichen Kunsterwerb sind alle Interessierten herzlich eingeladen!


Eröffnung: Sonntag, 22. November 2015, um 11 Uhr



Einführung: Birgit Herzberg-Jochum



Dauer der Ausstellung 100x100:

Sonntag, der 22.11. –  Sonntag, der 20.12.2015


Öffnungszeiten:  Je samstags 14 – 18 Uhr, sonntags 11 – 16 Uhr 


Ort: 

BBK Atelierhaus
Bund Bildender Künstlerinnen Württembergs e.V.
Eugenstraße 17
70182 Stuttgart

Telefon 0711-  24 01 80


Quelle und Infos:
www.bbk-wuerttemberg.de

8. November 2015

ifa-Ausstellung/ Rahmenprogramm: Kulturtransfers #8 Chen Kuen Lee (1915–2003) Hauslandschaften. Organisches Bauen in Stuttgart, Berlin und Taiwan



30.10.2015 – 10.01.2016





Rahmenprogramm:



Donnerstag, 12. November 2015



Öffentliche Führung und Kunstgespräch 

durch die Ausstellung mit der Kunsthistorikerin Andrea Welz M.A. mit Aperitif

um 16 Uhr



Eröffnung des minigolflee-Parcours:

im Innenhof des Instituts für Auslandsbeziehungen

um 17.30 Uhr



Studierende der Hochschule für Technik in Stuttgart vom Internationalen Master of Interior Architectural Design (IMIAD) analysierten Lees Architektur und entwickelten daraus Bauten für eine Minigolf-Anlage. Diese wird im Innenhof des ifa zu den Öffnungszeiten zu bespielen sein! Zur Einweihung des minigolflee-Parcours mit ersten Schlägen und einem Aperitif laden wir und Prof. Wolfgang Grillitsch mit seinen Studierenden ganz herzlich ein!



Vortrag:

von Dr. Eduard Kögel, Architekturhistoriker und Publizist, über

„Dekonstruierte Tradition: Chen Kuen Lee und das Neue Bauen“

um 19 Uhr



Als Chen Kuen Lee Anfang der 1930er-Jahre in Berlin Architektur studierte, traf er auf Ernst Boerschmann, Honorarprofessor für Ostasiatische Baukunst an der Technischen Hochschule in Berlin. Als Hugo Häring und Hans Scharoun Anfang der 1940er-Jahre Interesse an der traditionellen chinesischen Architektur zeigten, bekam Boerschmanns Werk für Lee eine neue Bedeutung: Er wurde sein Assistent und arbeitete an einer Dissertation zum traditionellen Urbanismus in China. In einem interkulturellen Dialog verhandelte er den Begriff der Landschaft auf unterschiedlichen Ebenen: die Topographie, das Dach, die Integration von Garten und Bauwerk sowie der „Schachtelraum“, den er in einen Bewegungsraum auflöste.


Haus Ketterer mit Garten, Süddeutschland, 1954-55; © R.Halbe



Ineinandergeschobene Winkel, kristalline Formen und ein Garten, der bis in den Innenraum geht – der Architekt Chen Kuen Lee gestaltete außergewöhnliche Wohnhäuser, die sich durch ihre aufgesprengte Gestalt, die Verzahnung von Innen- und Außenraum sowie durch die landschaftsplanerische Gestaltung mit Hermann Mattern, Adolf und Hannes Haag auszeichnen. Lee gehörte zur Avantgarde der Nachkriegsarchitektur in Deutschland; vermittelt durch seine Forschung und Tätigkeit mit Hans Poelzig, Hugo Häring und vor allem Hans Scharoun knüpfte er nicht nur an die Konzepte des Neuen Bauens an, sondern entwickelte diese in einem eigenständigen Werk weiter, in dem fernöstliche Philosophie auf Konzepte der europäischen Moderne traf. Die Ausstellung konzentriert sich auf Wohnarchitektur: Unterschiedliche Planungsaufgaben prägen die 20 ausgewählten Gebäude, welche zu verschiedenen Wohnbautypen gehören. 

Während Lee seit Anfang der 1950er-Jahre ein Büro in Stuttgart unterhielt und sich einen Namen als Villenarchitekt in Süddeutschland machte, sind die Bauten, die er im Märkischen Viertel in Berlin errichtete, für den Massenwohnungsbau ausgelegt. Das Märkische Viertel gehört seit Ende der 1960er-Jahre zu einem der umstrittensten Siedlungsbauprojekte in Deutschland, für das Lee eine Wohnanlage mit 1.240 Wohnungen entwarf und realisierte.

Lee, geboren 1915 in Wuxing/China, gestorben 2003 in Berlin, wirkte auch theoretisch durch seine Schriften, die Bau- und Lehrtätigkeit der späten Jahre in Taiwan sowie durch die Gründung des deutsch-chinesischen Werkbundes, den er mit Häring und Scharoun plante und damit einen Kulturtransfer par excellence initiierte.

In der Galerie Sonnenberg, einem der Kettenhäuser Lees, können Sie vom 31. Oktober bis zum 6. Dezember 2015 nicht nur ein Haus von Lee im Original erleben, sondern auch die Ausstellung "Chen Kuen Lee – Das Erleben im Raum" sehen. Korinnaweg 50 A, 70597 Stuttgart-Sonnenberg, Sa/So 14 – 18 Uhr und nach Vereinbarung.
www.galerie-sonnenberg.de


ifa-Galerie Stuttgart
Institut für Auslandsbeziehungen (ifa)
Charlottenplatz 17
70173 Stuttgart


Öffnungszeiten:

Dienstag – Sonntag 12 – 18 Uhr
Montags und an Feiertagen geschlossen

Vom 24.12.2015 – 01.01.2016 ist die Galerie geschlossen!



Quelle: www.ifa.de