8. März 2016

WKV Stuttgart: 9. & 11.3.2016: KURATORENFÜHRUNG & Veranstaltung „DE-COLONIZING ART INSTITUTIONS?"


WKV Stuttgart: Erinnerung: KURATORENFÜHRUNG + Veranstaltung „DE-COLONIZING ART INSTITUTIONS?"



WKV Stuttgart

Mittwoch, 9. März 2016, 19 Uhr
KURATORENFÜHRUNG

zur Ausstellung
JORGE RIBALTA. MONUMENTMASCHINE
Eine Ausstellung über die Beziehungen zwischen Dokumentarfotografie,
kulturellem Erbe und Nationalismus

Freitag, 11. März 2016, 19 Uhr
PRÄSENTATION + DISKUSSION
De-Colonizing Art Institutions

Eine Veranstaltung von und mit
Dorothee Richter, Ronald Kolb und Studierende des
Postgraduate Programme in Curating
Zurich University of the Arts
Veranstaltung in englischer Sprache

Quelle & Info:

WKV
Württembergischer Kunstverein
Schlossplatz 2
D-70173 Stuttgart
Fon: +49 (0)711 - 22 33 70
Fax: +49 (0)711 - 29 36 17
www.wkv-stuttgart.de








WKV-Plakat



Jorge Ribalta. Monumentmaschine


(WKV-) EINFÜHRUNG:

Vom 20. Februar bis zum 1. Mai 2016 zeigt der Württembergische Kunstverein mit Monumentmaschine die erste Einzelausstellung des spanischen Fotokünstlers, Theoretikers und Kurators Jorge Ribalta (geb. 1963 in Barcelona) in Deutschland.

Ribaltas meist umfangreiche Serien aus analogen Schwarzweißfotografien, die in den Diskursen der kritischen und politisch engagierten künstlerischen Dokumentarfotografie der 1970er-Jahre (Allan Sekula, Martha Rosler, Jo Spence etc.) verankert sind, nehmen eher das Nebensächliche und Unterschwellige, denn das Vordergründige oder Spektakuläre in den Blick. Sie kreisen um national und historisch aufgeladene Orte oder Figuren, um deren Konstruktion durch Medien wie Fotografie und Film, Kultur- und Tourismusindustrie.

Ribalta arrangiert seine Serien, die bis zu 200 Fotografien umfassen, zu dichten räumlichen Ensembles. Angeordnet in mehreren horizontalen und vertikalen Reihen, ergeben sich dabei multiple Lesweisen. Für die Ausstellung im Kunstverein entsteht überdies ein eigens entwickeltes Display, das auch Anschlüsse, Brüche und Kehrtwenden zwischen den Serien erlaubt.

Monumentmaschine zeigt eine Auswahl von sechs Serien, in denen Ribalta die Beziehungen zwischen Dokumentarfotografie, kulturellem Erbe und Nationalismus untersucht. Es geht um die Frage, welche Rolle Monumente und die heutigen Kulturerbeindustrien im Hinblick auf die Reproduktion und Verinnerlichung nationalstaatlicher Identitäten, Ideologien und Fiktionen spielen – und welche Bedeutung der Fotografie dabei seit ihrer Erfindung zukommt.

Die Ausstellung basiert auf der gleichnamigen, vom Centro Guerrero in Granada und der Fundación Helga de Alvear in Cáceres koproduzierten Einzelschau, die die Serien Unbezähmter Laokoon (2010–11), Scrambling (2011), und Imperium (oder K.D.) (2013–14) umfasst.

In diesen drei Arbeiten geht es um Ikonen und Monumente, die, wie der Flamenco, die Alhambra oder Karl V., das „Spanische“ schlechthin repräsentieren – wobei gerade der Flamenco, der seine Wurzeln in den Kulturen der Roma bzw. Kalé hat, sowie die Alhambra, die von der Zeit der muslimisch-maurischen Nasridenherrschaft in Granada zeugt, eigentlich auf die transnationale Vermischung kultureller Identitäten verweisen. Karl V. (1500–1558), erster König von Spanien und Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation, steht wiederum für die imperialistische Expansion Spaniens als jenes habsburgische Weltreich, in dem „die Sonne nie untergehen“ sollte.

Darüber hinaus zeigt die Ausstellung die Serien Renaissance. Szenen des industriellen Wandels im Bergbaurevier von Nord-Pas-de-Calais (2014), Petit Grand Tour (2007), und Carnac, 1. August 2008 (2008). Der Wandel von der Schwer- hin zur Freizeit- und Kreativindustrie sowie die touristische Konstruktion und Vermarktung von Antike und Prähistorie stehen hier im Vordergrund.

Historische Referenzen

Die Fotografie steht seit jeher im Dienst von Denkmalpflege und nationalem Kulturerbe. Als Ausgangspunkt gilt dabei die 1851 von der französischen Commission des monuments historiques unter Vorsitz von Prosper Mérimée – dem Autor von Carmen (1845), jenem Roman, der bis Heute Stereotypen des „Spanischen“ und Flamencos erzeugt – in Auftrag gegebene Mission Héliographique: eine umfangreiche fotografische Erfassung und Katalogisierung der historischen Denkmäler und Monumente Frankreichs.

Die Mission Héliographique wurde zum Vorbild für zahlreiche weitere Projekte dieser Art: darunter auch das berühmte, in den 1930er-Jahren durchgeführte Fotoprogramm der Farm Security Administration (FSA) in den USA. Dieses bezog sich bekanntlich nicht auf Monumente, sondern zielte auf eine soziale Kartografie – eine Kartografie der ländlichen Armut – im Geiste des New Deals ab, jenem sozialen und ökonomischen Reformprogramm, das in Folge der Weltwirtschaftskrise etabliert wurde. Das Fotoprojekt der FSA sollte, mit KünstlerInnen wie Dorothea Lange und Walker Evans an der Spitze, prägend für die frühen – mittlerweile weitgehend in Frage gestellten – Diskurse der Dokumentarfotografie als Garant von Transparenz und Wahrheit werden.

Ein zeitgleiches Äquivalent der Mission Héliographique stellte das Werk des britischen, in Spanien ansässigen Fotografen Charles Clifford dar, der zwischen 1854 und 1864 eine umfassende fotografische Dokumentation der historischen Stätte und Monumente Spaniens anfertigte und diese unter anderem in der Publikation A Photographic Scramble through Spain veröffentlichte: Ein Touristenführer über Spanien, der sich an ausländische (insbesondere britische) BesucherInnen wandte und der die Alhambra als Höhepunkt des spanischen Kulturerbes feiert.

Ansätze

Jorge Ribaltas Praxis und theoretische Auseinandersetzung mit der Dokumentarfotografie setzt an dieser Nähe zwischen Fotografie, Kulturgut und den Fiktionen von nationaler Identität an. Seine Fotografien zielen weder auf Transparenz noch Wahrheit ab, sondern untersuchen die der Fotografie – als Technik, Maschine und kulturellem Apparat – innewohnenden Strukturen der Bedeutungsproduktion. Seine fotografischen Annäherungen an Monumente und nationale Ikonen bilden Anti-Monumente und Anti-Ikonen, indem sie zum Beispiel die Infrastrukturen und den Betrieb „hinter den Kulissen“ dieser Schauplätze – von den ArbeiterInnen und diversen Arbeitsstätten bis zu den Marketingstrukturen der Kulturindustrie – hervorheben. Es geht um das Monument als Maschine und um die Betrachtung der Funktionsweisen und Effekte dieser Maschine.

Ribaltas Arbeiten bestehen aus dichten Serien von kleinformatigen Abzügen. Nicht das einzelne, in sich abgeschlossene Bild steht im Vordergrund, sondern das, was sich zwischen den Bildern ereignet. Aby Warburgs unvollständig gebliebener Atlas Mnemosyne (1924-1929) dient ihm dabei ebenso als Referenz wie die etwa zeitgleich entstehende Faktografie-Theorie von Sergei Tretjakow. Nach Tretjakow ist es nicht nur die Unterbrechung von Bewegung, die es der Fotografie erlaubt, komplexe soziale Zusammenhänge aufzuzeigen, sondern bedürfe es hierzu auch der Anordnung in Serien, der Herstellung von Beziehungen zwischen den Bildern.

EÖ Kunststiftung Mi., 09.3.16, 19:30 h Gerold Miller "...they called me the framemaker" & Künstlergespräch 11.3.16 um 19 h



Gerold Miller "...they called me the framemaker"



Ausstellungseröffnung:


Haus der Kunststiftung, Gerokstr. 37, 70184 Stuttgart
Die Kunststiftung Baden-Württemberg lädt am Mittwoch, den 09. März 2016 um 19:30 Uhr herzlich zur Ausstellungseröffnung »...they called me the framemaker« des international renommierten Künstlers und ehemaligen Stipendiaten Gerold Miller ein.

Nach der Begrüßung durch Bernd Georg Milla, Geschäftsführer der Kunststiftung Baden-Württemberg, und einem Grußwort von Brigitte Lösch MdL, Beiratsvorsitzende der Kunststiftung Baden-Württemberg, hält Dr. Sven Beckstette, Kurator am Kunstmuseum Stuttgart, eine Einführung. Der Künstler ist anwesend.


Der Titel »...they called me the framemaker« nimmt Bezug auf Millers künstlerische Anfänge in Stuttgart, wo er bereits konsequent an der Reduktion des Bildes und des Bildträgers gearbeitet hat. Ergänzend dazu wird der gewählte Lebensmittelpunkt Berlin mit der Arbeit „I love Kreuzberg“ thematisiert.
 


Die aktuelle Arbeit «set 303« von 2016 gehört zu einer neuen Werkgruppe und verweist auf seine kommende Schau in der Kunsthalle Weishaupt, Ulm. Dort wird erstmals im Südwesten Deutschlands eine umfassende Werkschau neuen Skulpturen gegenübergestellt.




Öffnungszeiten:

10. März 2016 bis 14. Mai 2016
Mi-Fr: 14:00–18:00 Uhr

Sa: 11:00–14:00 Uhr
An Sonntagen sowie zwischen den Feiertagen geschlossen.


Künstlergespräch Freitag, 11. März 2016, 19:00 Uhr
Haus der Kunststiftung, Gerokstraße 37, 70184 Stuttgart 


Eine weitere Gelegenheit, die Arbeit Gerold Millers kennenzulernen, wird es am Freitag, den 11. März 2016 im Rahmen eines Künstlergesprächs geben. In der aktuellen Ausstellung "...they called me the framemaker" wird Madeleine Frey vom Landesmuseum Württemberg mit Gerold Miller über seine künstlerische Entwicklung sowie das Thema „Künstler als Sammler“ sprechen.


Kunststiftung Baden-Württemberg
Gerokstraße 37
70184 Stuttgart


www.kunststiftung.de




Zu Fuß:


Fußgängerzugang über Gerokstraße (Treppen)
Barrierefreier Zugang über Gänsheidestraße/Hillerstraße


Mit öffentlichen Verkehrsmitteln:


Stadtbahn U 15
Richtung Ruhbank
Haltestelle Stafflenbergstraße
Zur VVS Fahrplanauskunft

7. März 2016

"Prinzessinnen und Heilige" Di., 8.3.16, 20:30 h /// Fashion Show-Performance von Justyna Koeke /// Stadtbibliothek Stuttgart

JUSTYNA KOEKE











Dienstag, 8. März 2016, 20:30 Uhr

in der Stadtbibliothek Stuttgart


Mailänder Platz 1
70173 Stuttgart




„Prinzessinnen und Heilige“ ist ein partizipatives Performanceprojekt der Künstlerin Justyna Koeke. An der Fashion Show-Performance beteiligen sich 15 Stuttgarter Seniorinnen als Models und präsentieren am 8. März 2016 im Herzen der Stuttgarter Stadtbibliothek eine Kollektion von skulpturalen Kostümen, die Koeke nach eigenen Kinderzeichnungen entworfen hat.


„Prinzessinnen und Heilige“ bewegt sich zwischen Skulptur und Performance, bezieht aber auch Mode, Musik, Choreografie, Fotografie sowie artistic research zu Frauenbildern in verschiedenen Kontexten mit ein.


Die Fashion Show-Performance wählt den internationalen Frauentag um ältere Frauen in den Fokus und ins Rampenlicht zu stellen. Humorvoll, energiegeladen und positiv präsentieren sich die Seniorinnen im öffentlichen Raum als surreal-fantastische Prinzessinnen und Heilige. Spartenübergreifend ist die Veranstaltung in vielerlei Hinsicht als Hommage an die Weiblichkeit gedacht: gemeinsam erarbeiten die Künstlerinnen Justyna Koeke (Skulpturen/Konzeption), Lisa Thomas (Choreografie), Monika Nuber und Katharina Wibmer (Komposition/Musik) eine Performance, die die Frauen - auch im Alter - feiert.
Die Künstlerinnen/Musikerinnen Monika Nuber und Katharina Wibmer begleiten die Choreografie live mit einer Komposition aus osteuropäisch-folkloristischen Klängen mit experimenteller/Neuer Musik. Vor der Fashion Show zeigt die finnische Künstlerin Mimosa Pale ihre "Cotton Candy Performance", bei der sie sich in Zuckerwatte "kleidet".


Ausgangspunkt für das Projekt ist die skulpturale Modekollektion, die Justyna Koeke anhand von Zeichnungen aus Ihrer Kindheit in Polen entworfen hat, eine Kollektion tragbarer Skulpturen. Sie und ihre Schwester haben im Kindesalter ihre damaligen Heldinnen gemalt, durchweg Prinzessinnen und Heilige in liebevoll-fantastischen Kostümen. Diese bunten, detailverliebten Entwürfe hat sie nun in die Realität übertragen und Kostüme geschneidert, die ebenso sehr Skulptur sind wie Haute Couture, aber auch als Reenactment vergangener Träume erscheinen.


Die Performerinnen werden als Models mit den Kunstwerken interagieren, als Prinzessinnen und Heilige inszeniert erwecken sie die Skulptur gewordenen Kindheitsträume performativ zum Leben. 


Die Veranstaltung von Kunstverein Gästezimmer e.V. findet in Kooperation mit der Staatlichen Akademie der Künste Stuttgart, dem Augustinum Killesberg und der Begegnungsstätte für ältere Menschen Bischof-Moser-Haus statt.


Im Mai 2016 findet im KV Gästezimmer eine Ausstellung statt, bei der großformatige Fotografien der als Prinzessinnen und Heilige inszenierten Seniorinnen in direkter Gegenüberstellung zu den Zeichnungen, gezeigt werden. Begleitend erscheint ein Katalog.


Konzeption, Kollektion:
Justyna Koeke www.justynakoeke.com
 

Choreografie: Lisa Thomas
 

Musik: Monika Nuber/Katharina Wibmer

Fotografie: David Spaeth


Gastperformance:
Mimosa Pale: "Cotton Candy Performance"


Produktionsleitung/Öffentlichkeitsarbeit: Birgit Gebhard, gebhard.birgit@gmail.com,

0157-30323135



Fotografie: David Spaeth



Quelle: kunstvereingaestezimmer.de

KV Gästezimmer e.V.
Vaihinger Str. 140
70567 Stuttgart-Möhringen
U5 / U6 bis Haltestelle Vaihingerstrasse
mobil: 01785590578
mail: kv-gaestezimmer@gmx.de


mit freundlicher Unterstützung des Kulturamts der Stadt Stuttgart


29. Februar 2016

Neues von TAUT //// Kunstverein Wagenhalle //// Konzerte und mehr



 
TAUT hat sich in den letzten Tagen komplett gewandelt. Für die Ausstellung „Hein und seine Sippe“ der Künstlerin Elisabeth Smolarz (LIFT und StN berichteten) erstrahlte es noch in reinstem Weiß plus neuem Lichtkonzept. Doch nun sind die Wände wieder verhangen, die Boxen aufgebaut und die Bar am alten Platz. Denn der Monat März steht bei uns voll und ganz im Zeichen der Musik. An vier Terminen heißen wir lokale und internationale Musiker willkommen bei der
Konzertreihe: Für Flüssigkeiten und Schwingungen präsentiert




JOE NIMMERSATT (D)
Samstag, 12.03.2016 im TAUT

JOE NIMMERSATT präsentiert auf 2 Tapedecks den geschlagenen Abend Musik von Kassette. Überwiegend original Kassetten des amerikanischen Labels Unread Records.

https://unreadrecords.bandcamp.com/

“Garagen-Weizenfeld-Emo, lo/fi mit dem Hang zum Experimentellen…” Ins passende Licht gerückt von Triggerbangbang. Ausgestattet mit Artwork des Labelbetreibers Christopher Fischer.

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KARIES (D)
Freitag, 18.03.2016 im TAUT

Auch schon ‘ne Weile her, dass KARIES bei FFUS zu Gast waren. Hat sich einiges getan in der Zwischenzeit. Neue Schallplatte kommt Anfang April auf Harbinger Sound raus. (Post Punk zwischen Wipers und EA 80, nur besser)

http://noisey.vice.com/de/blog/nach-dieser-ep-werdet-ihr-endlich-bock-auf-karies-haben-382

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BEAR BONES LAY LOW (BE/VE) & DRAAIER FREZER (BE)
Samstag, 19.03.2016 im TAUT

BEAR BONES LAY LOW (BE/VE)
Ernesto Gonzalez` (Amanita Vulva, Sylvester Anfang) Alter Ego. (Neo Kraut/Psychedelic/Trance)

http://www.ursss.com/2016/01/bear-bones-lay-low/

DRAAIER FREZER (BE)
Contact Mic Sample Noise Emulsion



Quelle:

Kunstverein Wagenhalle e. V.
Innerer Nordbahnhof 1
70191 Stuttgart
Tel: +49 711 25 35 373


Mail: oeffentlichkeit@kunstverein-wagenhalle.de
Web: www.kunstverein-wagenhalle.de
Facebook: www.facebook.com/kunstvereinwagenhalle

14. Februar 2016

Wem gehört Stuttgart?




Wem gehört Stuttgart? 


EINMAL IM MONAT ist ein offenes Zusammenkommen zum gemeinsamen Entwickeln einer lebenswerten und kreativen Stadt Stuttgart, die nicht nur dem Profit dient, sondern ihren Bewohner_innen. Eingeladen sind alle, die sich für ein lebenswerteres Stuttgart interessieren, engagieren und einbringen möchten.

Kurze Input-Vorträge schaffen die Grundlage für offene Diskussionen zur Stadt Stuttgart und ihrer Entwicklung. Im gemütlichen Barbetrieb der Rakete/Theater Rampe kann weiter ausgetauscht, vernetzt und geplant werden.


Wir denken, dass durch diese regelmäßigen Treffen konkrete Projektideen entstehen, erarbeitet und initiiert werden können. Arbeitskreise können sich neu bilden oder bereits bestehende Projekte vorgestellt werden, sich vernetzen und ergänzen. Wir sehen darin die Chance, für gemeinsamen Raum und für das Recht auf Stadt ein Bewusstsein zu schaffen und gemeinsam Einfluss auf die Stadtentwicklung in Stuttgart nehmen zu können.

Die Stadt gehört uns allen.

EINMAL IM MONAT

Jeweils Donnerstags um 19 Uhr.


Initiiert von Stadtlücken und Freunden:
Stadtlücken
Contain’t
LOTTE – land of the temporary eternity
Critical Mass Stuttgart
umschichten
Büro für Gestalten/de
Luigi Pantisano
Stuttgart Ökologisch Sozial
Plusrad
OK Lab Stuttgart
Reallabor für nachhaltige Mobilitätskultur
Ebene 0
1 zu 1
Chloroplast Stuttgart e.V.


Quelle:
THTR RMPE

11. Februar 2016

Kunstverein@WAGENHALLE und Containt aktuell /// forward EÖ Sa., 13.2.16 19h: Elisabeth Smolarz!


KUNSTVEREIN @ WAGENHALLE

Vernissage: Elisabeth Smolarz – Hein und seine Sippe


Samstag, 13.02.2016 ab 19 Uhr (open end) im TAUT



„Freund Hain läßt sich abwenden nit
mit Gewalt, mit Güt, mit Treu und Bitt.“
– Flugblatt, 1650

Die in New York lebende polnisch-deutsche Künstlerin Elisabeth Smolarz beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Frage nach dem Umgang mit der Sterblichkeit in der westlichen Gesellschaft.
Bei ihrer Recherchen geht es um Themen wie medizinischer Fortschritt, der allein im 20. Jahrhundert unsere Lebenserwartung verdoppelte und zugleich das Sterben aus dem Familienhaus ins sterile Krankenhaus verlegte, sowie Verdrängung der Sterblichkeit aus dem Alltag, die dem kapitalistischen System in vielerlei Hinsicht nützt, und System „Familie“ und ihrem Umgang mit Verlust.

Die Ausstellung in der Wagenhalle zeigt drei Arbeiten in drei Räumen:
Die Videoinstallation FREUND HEIN (2007) ist ein auf „Performance“ basierendes Videoprojekt. THANK YOU FOR EVERYTHING MRS. LACKS (2016) ist eine Keramik-Installation, die Smolarz der US-Amerikanerin Henrietta Lacks widmet. Und die Fotoserie ENCYCLOPEDIA OF THINGS (2014-ongoing), an der die Künstlerin seit 2014 zusammen mit Einzelpersonen in der Tradition des „Vanitas Stillleben“ arbeitet.

Begrüßung: Marianne Eigenheer

Orte: TAUT / Kunstlager / Kunstverein Wagenhalle
Zeitraum: Sa, 13. Feb – Sa, 27. Feb 2016
Öffnungszeiten: samstags ab 19 Uhr und nach Vereinbarung


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In befreundeter Sache: Notfallhilfe für contain‘t

Foto: contain´t



Wie viele sicher wissen, ist der Mietvertrag von contain’t ausgelaufen und das ehemalige Gelände am Cannstatter Güterbahnhof bereits geräumt. Damit der Verein einen Teil seiner Arbeit fortführen und weiter für Freiräume in Stuttgart eintreten kann, hat sich der Kunstverein Wagenhalle e. V. bereit erklärt solidarische Notfallhilfe zu leisten. Auch die Mitglieder des Kunstvereins müssen zum Jahresende die Halle sowie die Anbauten für die anstehende Sanierung der Wagenhalle räumen. Hierfür hat der Kunstverein ein Container-Ausweichquartier als Übergangslösung auf dem Vorplatz der Wagenhalle geplant. Die Akteure von contain‘t können für ein Jahr eine kleine Fläche mit einigen Containern belegen.
Beiden Vereinen ist klar, dass es sich dabei um keine (Dauer-)Lösung handelt. Contain’t sucht schon jetzt weiter nach einem neuen Gelände. Denn das Credo lautet: „Nicht weniger Atelierflächen, sondern mehr brauchen wir!“ Bis es soweit ist werden Räume, Know-How und Infrastruktur geteilt und für interessante Synergien genutzt. Gemeinsame Aktionsfelder und eine aktive Vernetzung versprechen eine spannende und produktive Zeit. Die Container wurden schon geliefert und werden ab nächster Woche an ihre Standorte gebracht.

Auf gute (temporäre) Nachbarschaft!


KUNSTVEREIN @ WELT

Kommende Veranstaltungen

VORTRAG: Präsentation von Sylvia Winkler, Stephan Köperl
Do, 11. Feb // LAPS – Research Institute for Art in Public Space, Amsterdam (Niederlande)

THEATER: 3 Akte – Ein stummes Lied vom Eigensinn von Antje Töpfer
Do, 11. Feb – Sa, 13. Feb jeweils 20:30 Uhr // FITZ! Figurentheater, Stuttgart

FILM: Punk im Dschungel mit Cluster Bomb Unit (Moritz Finkbeiner)
Fr, 12. Feb – 20:00 Uhr // Scala Theater, Ludwigsburg

KONZERT: Frost Punx Picnic XII mit Cluster Bomb Unit (Moritz Finkbeiner)
Fr, 12. Feb – So, 14. Feb // Mühlheim a. d. Ruhr

AUSSTELLUNG: art Karlsruhe mit Thomas Putze
Mi, 17. Feb – So, 21. Feb // Karlsruhe (vertreten von Galerie Tobias Schrade, Ulm und Galerie Schlichtenmaier, Stuttgart)

DJ-SET: S.I.C.K. #3 von Harry Delgas
Sa, 20. Feb – 22:00 Uhr // Theater Rampe / Rakete, Stuttgart

RECORD-RELEASE-PARTY: HeHi präsentiert Harry Delgas
Do, 25. Feb – 22:00 Uhr // Wintergarten, Stuttgart

INSTALLATION: Festivalzentrum Tanzplattform Deutschland 2016 von umschichten
Mi, 02. Mrz – So, 06. Mrz // Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt am Main

SHOW: Special Olympics – National Games mit Dundu
Do, 03. Mrz – 08:00 Uhr // Chur (Schweiz)



Aktuelle Veranstaltungen

AUSSTELLUNG: Daimler Art Collection mit Susa Reinhardt
Di, 18. Nov 14 – So, 27. Mrz 16 // Daimler Art, Stuttgart-Möhringen

AUSSTELLUNG: Bildschweine mit Thomas Putze
Sa, 23. Jan – 28. Feb // Kunstverein Radolfzell in der Villa Bosch, Singen

AUSSTELLUNG: Die Gabe (Teil 1) mit Gabriela Oberkofler
Do, 26. Nov 15 – Sa, 20. Feb 16 // Galerie der DG, München

AUSSTELLUNG: Im Keller mit Renate Liebel
Fr, 29. Jan – So, 14. Feb // Neuer Ravensburger Kunstverein, Ravensburg

AUSSTELLUNG: AKKU mit Performance Electrics
Fr, 29. Jan – Fr, 04. Mrz // Künstlerbund Baden-Württemberg e. V., Stuttgart

AUSSTELLUNG: Ackermann – Mandernach – Steng mit Robert Steng
Fr, 29. Jan – Sa, 26. Mrz // Galerie von Braunbehrens, Stuttgart

AUSSTELLUNG: Vom Suchen und Finden von Ruth Baumann
Sa, 30. Jan – Fr, 11. Mrz // Galerie Merkle, Stuttgart

AUSSTELLUNG: Schwarz ist die Nacht nie von Gabriela Oberkofler
So, 31. Jan – So, 03. Apr // Kunsthalle Göppingen

AUSSTELLUNG: von Helden Jäger Liebel Müller Wehinger mit Renate Liebel
Mo, 01. Feb – Do, 30. Jun // Amrei Heyne Gallery, Stuttgart

AUSSTELLUNG: Nothing Special mit Steffen Osvath
Fr, 05. Feb – 30. Mrz // Kunstbezirk – Galerie im Gustav-Siegle-Haus, Stuttgart

AUSSTELLUNG: kabinett # 18 »boxes, spaces« mit Robert Steng
So, 07. Feb – So, 06. Mrz // Künstlerhaus Altes Amtsgericht, Böblingen

AUSSTELLUNG: Proposition P opsition von Lisa Biedlingmaier
So, 07. Feb – So, 27. Mrz // Städtische Galerie im Kornhaus, Kirchheim unter Teck





Quelle & IMPRESSUM

Kunstverein Wagenhalle e. V.
Innerer Nordbahnhof 1
70191 Stuttgart
Tel: +49 711 25 35 373


Mail: oeffentlichkeit@kunstverein-wagenhalle.de
Web: www.kunstverein-wagenhalle.de
Facebook: www.facebook.com/kunstvereinwagenhalle

Do.,18. Februar 2016 um 18:3 h /// Andreas Rost /// Vortrag, ifa-Galerie Stuttgart /// "Wandlung der Pressefotografie"





Vortrag von Andreas Rost:


"Wandlung der Pressefotografie in Deutschland"



im Rahmen der aktuellen Ausstellung

Zeitsprung. Erich Salomon – Barbara Klemm

Ikonen des deutschen Fotojournalismus in der ifa-Galerie Stuttgart



am Donnerstag, dem 18. Februar 2016 um 18:30 Uhr


in der ifa-Galerie Stuttgart, Charlottenplatz 17, 70173 Stuttgart


Anhand von Beispielen aus der Ausstellung werden die gesellschaftlichen und technischen Voraussetzungen für die Entwicklung der modernen journalistischen Fotografie aufgezeigt. Während der Führung spricht Andreas Rost über die persönliche Bildsprache von Barbara Klemm und Dr. Erich Salomon.



Öffnungszeiten ifa-Galerie:

Dienstag – Sonntag 12 – 18 Uhr
Montags und an Feiertagen geschlossen


Quelle: www.ifa.de


5. Februar 2016

EÖ Fr., 05.02.2016, 19:30 Uhr //// GEDOK Maria Grazia Sacchitelli und Marika Volfová



Ausstellung

Maria Grazia Sacchitelli und Marika Volfová: hier und dort


Freitag, 05.02.2016, um 19:30 Uhr

GEDOK-Galerie 

Hölderlinstraße 17
70174 StuttgartHölderlinstraße 17
70174 Stuttgart
Die Ausstellung ist das Ergebnis eines Künstleraustauschs zwischen Stuttgart und der tschechischen Partnerstadt Brünn (Brno). Maria Grazia Sacchitelli reiste von hier nach dort und Marika Volfová von dort nach hier. Beide verbrachten eine gewisse Zeit vor Ort, ließen das Fremde wirken, sammelten Ideen und verarbeiteten die Eindrücke in ihren Arbeiten.

Genau dieses Sammeln ist es auch, dass die beiden so unterschiedlichen Künstlerinnen vereint. Das tatsächliche Objekt bei Sacchitelli und das Erleben bei Volfová fließen direkt in ihre künstlerische Arbeit.



Einführung: Vivien Sigmund



Dauer der Ausstellung: 06.02. – 27.02.2016 

Öffnungszeiten: Mi-Fr 16-19 Uhr / Sa 13-16 Uhr

Quelle: www.gedok-stuttgart.de

INFANTEN

INFANTEN

 

 

Mi., 24.02.2016, 20:00 Uhr Theater Rampe/Zeitraumexit

 

 

 

Theater Rampe / Saal, Filderstr. 47, 70180 Stuttgart



Wie kämen wir zurecht, wenn die Dinge keine Namen hätten? Haben wir noch einen Zugang zur Welt der tausend Potenziale, der wir vor langer Zeit angehörten? Die Regisseurin Jolika Sudermann und die Darsteller_innen Hilde Labadie und Dwayne Toemere erforschen die Bewegungen, Laute und Verhaltensweisen von Kindern, die sich an der Schwelle zum Laufen und Sprechen lernen befinden. Sie versuchen sich dorthin „zurück zu üben“, wo sie schon lange nicht mehr waren: Das Stadium, in dem Etwas noch Alles sein kann, das Stadium, bevor die Hände die Form der Dinge und die Stimme deren Namen kennt.

zeitraumexit ist eine Mannheimer Produktionsstätte, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, zeitgenössische Positionen der Bildenden und Darstellenden Kunst zu präsentieren, zu ermöglichen und zu diskutieren. Live Art, Performance-Kunst, Video, Installation, Zeichnung, Fotografie, Tanz, Lecture. Das Spektrum ist weit gefasst.

Theater Rampe / Saal, Filderstr. 47, 70180 Stuttgart



INFANTEN wurde zum Publikumsliebling von 6 TAGE FREI 2015 – Tanz und Theaterpreis der Stadt Stuttgart und des Landes Baden-Württemberg gekürt.

6 TAGE FREI 2015 wurde gefördert von der Stadt Stuttgart, dem Land Baden-Württemberg, dem Landesverband Freier Theater Baden-Württemberg, der Baden-Württemberg Stiftung und LOTTO Baden-Württemberg



Quelle: theaterrampe.de

30. Januar 2016

AKA /// Vortrag, 4.2.16 um 19:30h /// "Das Puzzlespiel der Sinne: Wahrnehmungstäuschungen als Ausdruck optimaler Informationsverarbeitung“



Prof. Dr. Marc Ernst, Bielefeld

Vortrag "Das Puzzlespiel der Sinne: Wahrnehmungstäuschungen als Ausdruck optimaler Informationsverarbeitung“




4. Februar 2016, 19:30 Uhr, Mehrzwecksaal, Neubau II

Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart


Am Weißenhof 1
70191 Stuttgart

 
Jegliche menschliche Handlung erfordert das reibungslose Zusammenspiel aller Sinne: Ohne Wahrnehmung gäbe es keine Handlung und ohne Handlung gäbe es keine Wahrnehmung. 

Die Umwelt, in der wir uns bewegen, ändert sich fortlaufend und daher muss sich das menschliche Wahrnehmen und Handeln permanent anpassen, um optimale Interaktionen mit unserer Umwelt zu ermöglichen. 

In dem Vortrag zeigt Prof. Dr. Marc Ernst, wie das menschliche Gehirn multisensorische Sinneseindrücke in statistisch optimaler Weise integriert, so dass es zu einer möglichst genauen Abbildung der Umwelt kommt, die dann eine zielgerichtete Handlung ermöglicht. Paradoxerweise resultieren gerade aus dieser optimalen Integration der Information eine Vielzahl von Wahrnehmungsillusionen.


Diese Illusionen sind zurückzuführen auf Situationen, in denen "unnatürliche" statistische Gegebenheiten vorliegen.

In einer dem Vortrag anschließenden Diskussion können Fragen erörtert werden, die die Wichtigkeit all dieser Erkenntnisse für Studierende einer Kunstakademie bezeugen.
 

Marc Ernst ist Leiter des Lehrstuhls für Kognitive Neurowissenschaften an der Universität Bielefeld. Er ist außerdem Direktor des Zentrums für interdisziplinäre Forschung (ZiF) und stellvertretender Sprecher des Exzellenzcluster „Cognitive Interaction Technology“ (CITEC). Marc Ernst studierte Physik in Heidelberg und Frankfurt/Main und promovierte am Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik in Tübingen über menschliche Wahrnehmungs- und Handlungsprozesse. 
Anschließend forschte er 2 Jahre an der University of California at Berkeley (USA), bevor er wieder nach Tübingen zurückkehrte und dort 2007 die Leitung der Max-Planck-Forschergruppe „Multisensory Perception and Action“ übernahm. Seit 2011 ist er in Bielefeld. Sein Thema sind die multisensorische Wahrnehmung, Wahrnehmungs- und Handlungsleistungen, die optimale Entscheidungsfindung und das perzentuelle Lernen. 

Marc Ernst hat über 100 Fachartikel in den renommiertesten wissenschaftlichen Zeitschriften veröffentlicht, er leitet eine Reihe kollaborativer Forschungsprojekte, ist Gutachter für internationale Zeitschriften, Institute und Organisationen und Mitherausgeber der Fachzeitschriften Multisensory Research, Journal of Experimental Psychology, Journal of Vision, Cognitive Processing, und den ACM Transactions on Applied Perception. 


 

26. Januar 2016

AKKU //// Fr., 29. Januar 2016, 19:00 Uhr //// Eröffnung des neuen Projektraums


A K K U

 

Eröffnung des neuen Projektraums des Künstlerbundes Baden-Württemberg und der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart

 

Eröffnung am Freitag, 29.01.2016, 19:00 Uhr


PROJEKTRAUM 


Gerberstraße 5 C
70178 Stuttgart


Pablo Wendel & ABK Akademische Betriebskapelle

 

 

Es sprechen:

 

Dr. Claudia Rose, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Prof. Werner Pokorny, Künstlerbund Baden-Württemberg

Petra von Olschowski, Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart

Ingeborg Kimmig, Freundeskreis des Künstlerbundes Baden-Württemberg

 

 

 

 

Quelle: www.kuenstlerbund-bawue.de

24. Januar 2016

Robert Steng & Susanne Ackermann, Jörg Mandernach sowie Esther Hagenmaier /// 2 Eröffnungen /// Fr., 29. Januar und So., 7. Februar 2016





1. Ausstellung Stuttgart:


"Ackermann - Mandernach - Steng"


Galerie Von Braunbehrens

Rotebühlstraße 87, 70178 Stuttgart


Eröffnung: Freitag, 29.Januar 2016, 19 Uhr.


Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen.

Quelle: www.galerie-braunbehrens.de



2. Ausstellung Kunstverein Böblingen:

Esther Hagenmaier & Robert Steng
»boxes, spaces«




Eröffnung: Sonntag, 7. Februar 2016, 17:00 Uhr

Esther Hagenmaier (*1975) und Robert Steng (* 1972) präsentieren Wandarbeiten, die mit der Illusion des Raumes spielen: einerseits anhand von fotografierten Bild-Raum-Reduktionen, andererseits mit Holz-Objekt-Collagen, die unsere Sicht auf die Dinge in Frage stellen.


7. Februar – 6.März 2016

Einführung: Dr. G. Baumann 


Öffnungszeiten: 

Mittwoch 9:30 Uhr - 12:00 Uhr
Sonntag 14:00 Uhr - 17:00 Uhr
und nach Vereinbarung

Ort: 

kabinett # - Raum, 1.OG
Künstlerhaus Altes Amtsgericht
Schlossberg 11
71032 Böblingen


Kuratorenstunde: Mi, 24.Februar 2016, 19:45 Uhr - 21:00 Uhr


Quelle: www.kunstvereinbb.de


www.robertsteng.de






23. Januar 2016

FUKS unterwegs

                                                           Foto: Kerstin Schaefer

21. Januar 2016

Machina eX Vortrag: "Die Realität hat die geilste Grafik" ///// Fr., 22. Januar 2016 um 19:30 Uhr im Kunstbezirk Stuttgart



Vortrag "Die Realität hat die geilste Grafik" - Einblicke in die
Erlebniswelten von Machina eX *


Freitag, 22. Januar 2016 um 19:30 Uhr im Kunstbezirk Stuttgart


Leonhardsplatz 28
70182 Stuttgart

 
**Machina eX* macht Computerspiele in echt. Analoger Raum und digitale
Spielprinzipien verschmelzen zu Erlebniswelten, die der Spiellust und
Fantasie der Spieler einen Raum von Möglichkeiten eröffnen. Als
Grenzgänger und Hybride zwischen Theater, Computerspiel und
multimedialer Installation vereinen die Arbeiten von machina eX mitunter
widersprüchliche Inszenierungs- und Erzählstrategien in einem
Gesamtwerk. Jede Produktion ist ein Ringen um die Bedeutung der
Geschichte und des Gameplays. Immer wieder stellt sich die Frage,
welchen Einfluss die Entscheidungen der Spieler auf den Verlauf der
Ereignisse haben. Manchmal geht es dabei schlicht darum, ob sie das
Spiel verlieren können und wenn ja, wie ihre Niederlage aussieht? Die
Widersprüche zwischen Gameplay und Geschichte, Freiheiten und Regeln
oder grundsätzlicher, der Realität und dem Spiel, scheinen immer wieder
unauflöslich und doch werden sie von den Spielern oft scheinbar mühelos
überwunden. Dem Rätsel darum, wie ihnen dies gelingt und wie dieses
Gelingen durch die Gestaltung des Spiels gefördert werden kann, soll der
Vortrag nachgehen.

Robin Hädicke (geb. Krause, 1984) erschafft und erforscht als
Kulturwissenschaftler, Mitglied des Künstlerkollektivs machina eX und
als freier Interaction-Designer analog-digitale
Erlebnisräume.
Seine Arbeiten beschäftigen sich mit dem Wechselspiel von
Kultur und Technik sowie dem Einfluss digitaler Denk- und
Handlungsmuster auf die analoge
Lebenswelt. Die ästhetische Praxis digitaler Medien, ihr Einfluss auf
die Gesellschaft sowie ihre Vermittlung bilden die Schwerpunkte seines
Schaffens und Denkens.

Der Vortrag ist frei zugänglich.






Quelle: http://machinaex.de/

9. Januar 2016

EÖ: KÜNSTLERHAUS STUTTGART - Fr., 22. Januar 2016, 19 h - "Moon blows close" — Graham Lambkin /// PERFORMANCE

Quelle/Foto: Künstler und Künstlerhaus Stuttgart Graham Lambkin 'Moon blows close', 2015





Moon blows close — Graham Lambkin
im Künstlerhaus Stuttgart 


Ausstellungsdauer: Sa., 23. Januar - So., 6. März 2015


Eröffnung am Freitag, den 22. Januar ab 19:00 Uhr

mit einer Performance von Graham Lambkin um 21:00 Uhr

Lambkin im Gespräch mit Künstler Ed Atkins, Samstag, 23. Januar um 14:00 Uhr


Moon blows close ist die bisher größte Ausstellung von Experimentalmusiker Graham Lambkin. Seit seiner Arbeit mit der Undergroundband The Shadow Ring in den 1990ern gilt Lambkin als Vorreiter im Bereich zeitgenössischer Klangformen. Moon blows close ist eine interdisziplinäre Präsentation von Lambkins künstlerischer Praxis, die seine performance- und soundbasierten Werke mit seinen visuellen Arbeiten in einen Dialog setzt. Die Ausstellung bringt eine eigens für das Künstlerhaus entstandene Performance mit Zeichnungen, Malereien und einer neuen Komposition zusammen.



KÜNSTLERHAUS STUTTGART
REUCHLINSTR. 4B
70178 STUTTGART
T (0711) 617652
F (0711) 613165






Öffnungszeiten Ausstellung:
Mittwoch – Freitag 15-19 Uhr
Samstag/Sonntag 13-17 Uhr


Wer sich mit den Werken von Graham Lambkin befasst, muss sich fast
zwangsläufig auch mit dem Thema Gewicht auseinandersetzen: mit Schwerkraft,
mit dem Entfernen von Gewicht, mit Verlust. Mit The Shadow Ring rückte zu
Beginn der 1990er Jahre seine Beschäftigung mit Musik in den Vordergrund. Der
Sound der Gruppe ergab sich aus einer rastlosen und feinfühligen Bewegung
zwischen verschiedenen Genres und Formen: ein selbstgezimmerter,
elektronisch verzerrter Post-Punk-Gestus mit ausgeprägtem Gespür für die
Struktur, Haptik und Kraft von Sprache.


Wie seine späteren Soloauftritte und Dialoge mit anderen Musikern – von
Salmon Run und Amateur Doubles bis hin zu Breadwinner und Making A –
gründen auch Lambkins Zeichnungen auf einem feinen Gespür für die
Spezifizität von Klangtiefen. Hier ist die Methode nicht nur der Unterbau, sondern
auch das verbindende Prinzip: die Intimität und Sparsamkeit der Mittel, die
Faszination für das häusliche Field Recording und seine potenzielle
Verletzlichkeit sowie der notwendige Glaube an das produktive und
grenzüberschreitende Potenzial von Zufällen.


In seiner bislang größten Ausstellung, Moon blows close, zeigt Lambkin mit einer
Live-Performance, einem speziell zu diesem Anlass konzipierten Salon und
einem Konvolut an neuen, größtenteils aus Zeichnungen und Malerei
bestehenden Arbeiten, wie sehr es ihn zum Randständigen zieht. Der Raum
seiner klangbasierten Arbeiten hat die Gestalt einer 40 Meter langen, gemalten
Kulisse und ist eine geschwungene, weiche Architektur, die eine schützende
Umgebung für Lambkins Performance und anschließende Audioarbeiten liefert
und einen Raum für sein Gespräch mit dem Künstler Ed Atkins bietet.


Darstellungsform des neuen Werkkomplexes an Aquarellen und Zeichnungen für
Moon blows close ist ein System aus Wandschirmen – ein Verweis auf Lambkins
ambivalenten Reflex, in der Aufbauphase und Umsetzung seiner künstlerischen
Arbeit Dinge zu verstecken, zu schichten und zu enthüllen. Obwohl seine
Arbeiten unbestreitbar auf eine gewisse Weltvergessenheit hindrängen – einem
Raum äußerster Konzentration, der in einen Prozess übergeht – merkt man
seiner künstlerischen Tätigkeit ebenso ein rastloses Gespür für eine Politik der
Affekte an. Eine Melancholie und ein gleichzeitiges Gefühl von Vergänglichkeit,
wie es in dem zentralen Gedicht und Stimmungsanzeiger von Moon blows close
zum Ausdruck kommt:



Sich nach innen wendend, einem Kuss begegnend
wehen drei sanfte Wörter nahe
durch die offene Blende
schicken die letzte Botschaft des Tages
die Zukunft von Wind auf Stein
Nun ist es still
Er streckt seine Hand aus
und berührt Wachs.


Graham Lambkin ist ein multidisziplinärer Künstler, der im Bundesstaat New York lebt. Mit der Gründung seiner Band The Shadow Ring machte er zu Beginn der 90er Jahre erstmals von sich reden. Nach der Auflösung der Gruppe unternahm Lambkin eine Reihe von beeindruckenden und höchst originellen Solo-Veröffentlichungen, darunter Salmon Run (2007) und Amateur Doubles (2012), eine von der Kritik gefeierte Trilogie mit dem experimentellen Tape-Musiker Jason Lescalleet, bestehend aus The Breadwinner (2007), Air Supply (2010) und Photographs (2013); Making A (2013) ist eine Gemeinschaftsarbeit mit Keith Rowe, dem namhaften Tabletop-Gitarristen und Gründungsmitglied des Ensembles AMM. In seiner jüngsten Veröffentlichung, Schwarze Riesenfalter, tritt Lambkin zusammen mit Michael Pisaro, dem Komponisten der Künstlergruppe Wandelweiser, in einer musikalischen Neubearbeitung von Texten von Georg Trakl auf.


Lambkin kuratiert darüber hinaus das Kye-Label, das seit seiner Gründung 2001 Klangwerke von zeitgenössischen Künstlern wie Vanessa Rossetto, Malcolm Goldstein und Matt Krefting veröffentlicht und daneben Archivbestände etwa von Henning Christiansen, Moniek Darge und Anton Heyboer erschließt.


Bislang sind fünf Bücher mit Kunst und Texten von Lambkin erschienen: Unfocused Hands
(2004), Dumb Answer To Miracles (2009), Dripping Junk (2010) Millows (2012) und als letztes Came To Call Mine (2014), eine üppig gestaltete Sammlung an Illustrationen und Erzählungen für Kinder.
Moon blows close ist Lambkins dritte Einzelausstellung nach Ausstellungen bei Audio Visual Arts in New York City und in der 356 Mission Gallery in Los Angeles.


Aktuell arbeitet Lambkin an einem langfristig angelegten Gemeinschaftsprojekt mit dem in Tokio lebenden Konzeptkünstler Taku Unami.


Quelle: www.kuenstlerhaus.de

CALL FOR APPLICATIONS thealit DEBATTERIE! Bremen DEBATE!



CALL FOR APPLICATIONS


DEBATTERIE! Antagonismen aufführen // DEBATE! Performing antagonisms
thealit LAB 2016/2017

ab Herbst 2016
kuratiert von Claudia Reiche und Andrea Sick

Call und Konzept
English version

Debatten werden gern und generell als Zeugnisse demokratischer Ordnung aufgerufen: die parlamentarische und politische Debatte, die klassisch wissenschaftliche bis hin zu TV- Duellen und Shows, Onlineforen, Chats ... Debatten gibt es in politischen und Medienkontexten, aber auch schon im Kindergarten, Selbstbehauptung und gerechte Entscheidung zu fördern.

Sie werden zuallererst geführt, nicht aufgeführt. Aber die Debatten wie die Debattierenden führen sich auch immer selbst auf und vor. Das heißt auch: die Debatten sind performative Entwürfe und Wandlungen einer Redekultur und derjenigen, die die Debatte führen. Sich so aufzuführen hat mit ausgeführten Handlungen zu tun, anders gesagt, mit dem Inszenieren von Argumenten und dem Formatieren von Wählbarkeiten.

Wie das Ausführen, Vorführen und Führen, und das Sich Aufführen zur Kunst und zu Techniken des Debattierens steht, soll das thealit Labor 2016/2017 untersuchen. Die Debatterie will fragen: ist die Debatte mit ihrem Fluchtpunkt des rationalen Urteilens jemals so recht vernünftig gewesen oder verdeckt sie bloß Antagonismen? Sind Debattierende nicht immer schon Darsteller_innen in einem unmöglichen Spiel der Demokratie zwischen Präsenz und Repräsentation? Wie debattiert es sich heute - nicht?



Quelle: www.thealit.de

Barbara Karsch-Chaïeb /// Zero Arts im Januar 2016





"Entrückt - Erinnerungen an eine flüchtige Zeit"

Barbara Karsch-Chaïeb

Druckgrafik - Fotografie - Videofilm



Eröffnung: Freitag, 8.1.2016, 20:00 Uhr


Ausstellungsdauer: Fr., 8.1.2016 - Fr., 29.1.2016


Zero Arts e.V.

Ostendstraße 16
70190 Stuttgart


Showdown: Freitag, 29.1.2016, 20.00 Uhr


Barbara Karsch-Chaïebs Ausstellung handelt von der polnischen Stadt Łodź, deren futuristische Glaspaläste und funktionalistische Gebäude im Kontrast zum alten Łodź stehen. An die jüdische Geschichte der Stadt erinnern Fotografien. Im Videofilm “Centrum Hotel” wird Vergangenes mit der heutigen Realität konfrontiert. 

Das für viele Filmschaffende legendäre Hotel, wird gerade abgerissen, aber Erinnerungen bleiben. Ein leerstehendes Haus zeigt Überreste und Relikte von Menschen, sowie Spuren der Zerstörung. Die Trümmer geben nichts vom Leben der Menschen preis, nicht einmal einen Hauch der Erinnerung, sie zeigen flüchtige Existenz.



Öffnungszeiten: Zur Eröffnung und zum Showdown ab 20 Uhr geöffnet.
Weitere Öffnungszeiten nach Vereinbarung unter 0711-262 5912 und 0711-935 7582


Quelle: www.zeroarts-stuttgart.com

7. Januar 2016

Oberwelt e.V. - Andreas Meyer-Brennenstuhl- EÖ: Freitag, 8. Januar 2016, 19:00 Uhr


"Später wollen wir auch über Nichts hinausgehen"


Andreas Mayer-Brennenstuhl



Eröffnung: Freitag, 8. Januar 2016, 19:00 Uhr

Oberwelt e.V.
Reinsburgstrasse 93
Stuttgart
0711-615 0013






Eine Präsentation von Andreas Mayer-Brennenstuhl zum hundertjährigen Jubiläum des „Schwarzen Quadrats auf weißem Grund“ von Kasimir Malewitsch.
Von der zeitgenössischen Kulturkritik als ein „Nichts“ bezeichnet, hat Malewitsch zu diesem Werk einmal geäußert: „Später wollen wir auch über Nichts hinausgehen“.

Eine zentrale Rolle in der Ausstellung spielt der "Malevich-Projektions-Apparat", in dem der Film mit dem gleichnamigen Titel eingelegt ist.




Besichtigung der Ausstellung bis 25. Januar
Montags, 21:30 bis 24:00 Uhr u.n.V. unter Tel.0711-650067

im Rahmen des Warm Up des Stuttgarter Filmwinters

& Kooperation mit


Quelle: www.oberwelt.de

6. Januar 2016

BIX: Di, 12. Januar 2016, 20:30 Uhr - Clemens Gutjahr Trio - CD-Release-Konzert "Entkalker"

Di 12. Januar 2016 | 20:30
Clemens Gutjahr Trio - CD-Release-Konzert "Entkalker"




Das Clemens Gutjahr Trio gründete sich 2013 an der Stuttgarter Musikhochschule. Die Kompositionen, welche sich stilistisch im Modern Jazz wiederfinden, erzählen voller Charme von sanften und wild aufbrausenden Geschichten. Titel wie „Käfer im Tee“, „Entkalker“ oder „Muskatcookie“ lassen erahnen, dass es dabei nicht um belanglose Episoden geht, sondern hinter jedem Song eine Idee steckt. Experimentelle Ausflüge sind dabei in einen Rahmen eingebettet, so dass die Musik nie ihre Leinen zerreißt, mit denen sie sich am Publikum festhält. Die Musiker des Trios fliegen mit dem Puls der Zeit. Ständig in Bewegung und neue Wege erkundend, ist ihre Musik nicht einfach nur Musik, sondern auch Ausdruck dessen, was um die Künstler herum passiert, wie sie ihre ganz persönlichen Geschichten und Erlebnisse in Musik umwandeln und sie damit letztlich für ihre Zuhörer erlebbar machen.

BIX Jazzclub gGmbH, Gustav-Siegle-Haus
Leonhardsplatz 28
70182 Stuttgart



An diesem Abend präsentiert das Trio sein brandneues Album "Entkalker"

Besetzung: Clemens Gutjahr (p); Jan Mikio Kappes (b); Jonathan Delazer (dr)



Quelle. BIX & Mehr Infos unter: www.clemensgutjahr.de





Sitzplatz 8,00 € (Ermäßigt 6,00 €)Stehplatz 6,00 € (Ermäßigt 4,00 €)