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14. November 2017
IGBK Berlin /// international artistic collaborations symposion
29. Oktober 2017
KÜNSTLERHAUS STUTTGART: Techné and the Decency of Means, EÖ: Samstag, 11. November 2017 - 17 Uhr
Techne and the Decency of Means
Ulrich Bernhardt, Tyler Coburn & Ian Hatcher, Annabella Spielmannleitner & Benjamin Köder, This Light and Andrew Norman Wilson
Eröffnung, Samstag 11. November, ab 17 Uhr
Mit Ulrich Bernhardt & Yvette Hoffmann, Hans-Joachim Irmler (Faust) und Boris Ondreička
Afterparty ab 22 Uhr, DJ Flora
Techne and the Decency of Means
geht aus einer Produktionsplattform und Kollaboration zwischen dem
Künstlerhaus Stuttgart und dem Theater Rampe hervor. Das Projekt
artikuliert sich durch neu konzipierte Arbeiten und Formate, die
Künstler_innen übergreifend für den Ausstellungsraum und die Bühne
entwickelten. Die Ausstellung nimmt Bezug auf das antike Verständnis von
„téchne“, das ein Wissen beschrieb, welches sich im Machen formuliert.
Es ist ein Begriff, der immer wieder zu sich selbst zurückkehrt und
Machen als einen Prozess definiert, der materiell verankert und im
selben Moment kontingent und unbeherrschbar ist. Téchne deutet eine
kontinuierliche Bewegung an, zwischen dem Verlangen eine Spur zu
hinterlassen und dem, was widerständig ist und im Schaffensprozess nicht
vollkommen aufgeht. Dies ist eine Bemühung, die Intention und Begehren
mit materiellen Bedingungen, Ressourcen und Verantwortung verbindet.
Diesem Gedankengang folgend ist Techne and the Decency of Means
eine Ausstellung und eine Reihe an Szenen im Künstlerhaus, in der das
Verhältnis von Ausstellungsarchitektur, funktionalen Objekten und
Kunstwerken aktiv verhandelt und offengelegt wird. Im Umgang mit
Techniken, die dem Bühnenbild, Lichtdesign und der Requisite nahestehen,
entwickeln die Künstler_innen Annabella Spielmannleitner und Benjamin
Köder eine Installation, die zwischen szenischer Figuration, brüchiger
Erzählung und einer improvisierten Produktionsweise wechselt. Das zweite
Stockwerk des Künstlerhauses wird zu einer Umgebung, die Wasserpfützen,
Höhlen und Katzen beinhaltet und das Setting für eine Reihe an
Gesprächen, Performances und Workshops bildet.
Tyler Coburns weißer, amorpher Skulptur Remote Viewer
haftet eine unnahbare Art von Materialität an. Der Titel der Arbeit
kommt aus der gemeinsamen Beschäftigung von Coburn und Autor Ian Hatcher
mit „übersinnlichen Spionageeinheiten“, die zwischen den 1970ern und
Mitte der 1990er vom CIA und dem Stanford Research Institute betrieben
wurden. In diesen Remote Viewing Einheiten wurden Personen mit angeblich
hellseherischen Fähigkeiten ausgebildet, mental zu geheimen,
feindlichen Stellungen zu reisen und mithilfe von Bleistift, Papier oder
einem Klumpen Ton, zu beschreiben, was sie dort sahen und erlebten. Das
makellose, fremdartige Objekt im Künstlerhaus ist ein Element
vielfältiger Auseinandersetzungen mit Remote Viewing als einer Praxis
und Metapher, welche die komplexen Bewegungen zwischen Technologie,
Macht und dem was man (nicht) wissen kann, erforscht und zum Vorschein
bringt.
Das
Wort téchne wird in seiner ursprünglichen Bedeutung nicht mehr benutzt.
Und doch galt es hier, über einen längeren Zeitraum und durch die
Realisierung mehrerer Projekte, an einer Auseinandersetzung mit einem
Begriff festzuhalten, der oszilliert, sich windet und zwischen dem
verhandelt was ist und was (noch) nicht ist. Diese Ausstellung ist Teil
des Austausches und der Produktionsprozesse, die téchne sowohl mit
Zweifel und Entfremdung in Beziehung setzen als auch mit der Lust und
dem Vergnügen daran, der Welt etwas hinzuzufügen.
___Das vollständige Veranstaltungsprogramm und mehr Information finden Sie auf techne-stuttgart.de.
Quelle: kuenstlerhaus.de
15. Oktober 2017
"Das unbekannte Meisterwerk" / FUKS im Kunstbezirk Stuttgart
»DAS UNBEKANNTE
MEISTERWERK«
4 Positionen
zeitgenössischer Malerei
Barbara
Armbruster – Isolde Kapp – Christa Munkert – Kerstin Schaefer
Ausstellung im
Kunstbezirk Stuttgart
Gustav-Siegle-Haus
Sa., 21.Oktober
bis Sa., 28. Oktober 2017
Eröffnung am Freitag, dem 20. Oktober
2017 um 19 Uhr
Begrüßung: Dr.
Peter Hoffmann
Einführung:
Vivien Sigmund, Kunsthistorikerin
Die Ausstellung
„Das unbekannte Meisterwerk“ zeigt Malerei. Reine Malerei.
Unbedingte
Malerei. Lebensnotwendige Malerei. Starke Malerei. Fragende Malerei. Hinterfragende Malerei. Ungesehende Malerei. Findende Malerei. Malerei als Antwort.
Die 4
Positionen neuer Malerei werden gezeigt, es ergibt sich die Möglichkeit zu einer innigen und
bewegenden, starken atmosphärischen Begegnung mit den Gemälden.
Es wird der
Gattung Malerei ein experimentelles, frisches Forum gegeben. Vier höchst unterschiedliche
Versionen der Auffassung von gegenwärtiger Malerei sind zu sehen. Vibrierende
Farben auf teils großen Formaten, modulare Malerei, leuchtstarke
Eitemperamalerei, Gegenständliches, Punk zeigt sich neben modulierenden
Farbfeldern, ungegenständlicher Malerei, die sehr reduziert ist.
Fragen, Diskussion
und Gespräch mit den Künstlerinnen ist in Rahmenprogramm an 3 Tagen viel Raum
und Zeit gewidmet, herzliche Einladung!
Sonderveranstaltungen:
Picknick & Jazz in der Ausstellung
Samstag, 21.
Oktober:
ab 14h bis abends: KÜNSTLERPICKNICK in der Galerie, alle Interessierten, Flaneur*innen, Neugierige und Kunstliebhaber sind willkommen, wir sitzen nach Lust und Laune im Ausstellungsraum auf dem Boden zusammen beim Picknick, ein Kommen und Gehen und Wiederkommen ist erwünscht, es ist Zeit für Gespräch und Kontemplation, es gibt Chai und Suppe - bitte Picknickdecken, Speisen und Getränke und alle guten Freunde mitbringen.
ab 14h bis abends: KÜNSTLERPICKNICK in der Galerie, alle Interessierten, Flaneur*innen, Neugierige und Kunstliebhaber sind willkommen, wir sitzen nach Lust und Laune im Ausstellungsraum auf dem Boden zusammen beim Picknick, ein Kommen und Gehen und Wiederkommen ist erwünscht, es ist Zeit für Gespräch und Kontemplation, es gibt Chai und Suppe - bitte Picknickdecken, Speisen und Getränke und alle guten Freunde mitbringen.
…das „sit in“
mündet dann abends in ein experimentelles Jazzkonzert:
ab 20:30 Uhr
spielen KISCHKAT-KÜHNER-WEISS!
Improvisierter
Underground Jazz
Mit lyrischen
Texten aus der Enzyklopädie
„Museum der
modernen Poesie“ von Hans Magnus Enzensberger – open end
UND:
Sonntag, der
22. Oktober:
„Es ist geöffnet – MEET THE ARTISTS“ ab 11h bis ca.18h
„Es ist geöffnet – MEET THE ARTISTS“ ab 11h bis ca.18h
Öffnungszeiten:
Di-Fr 15-19h
Sa 14-18h
Ausstellungsort:
Kunstbezirk
Stuttgart
Gustav-Siegle-Haus
Leonhardsplatz
28
70182 Stuttgart
Infos zu den Künstlerinnen:
Barbara Armbruster
Barbara
Armbruster arbeitet mit verschiedenen Medien und bewegt sich zwischen
verschiedenen Kulturen und Kontinenten, zwischen Orient und Okzident. Neben
Fotografie, performativen Videos spielen in einem vielschichtigen
Beziehungsgeflecht auch großformatige Zeichnungen und Malerei eine Rolle. In
dieser Ausstellung wird auch von ihr ausschließlich Malerei gezeigt.
„Die Malerei,
beginnend mit dem Jahr 2013 bis heute greift zurück auf eine Serie von
Aquarellen, die in BAs Abschiedsphase von Ägypten in Kairo und auch in
Stuttgart entstanden sind. …. Das orientalische Licht kann man nie vergessen.
Farb- und Formkontraste und Spannungsfelder auf verschiedenen Ebenen entstehen.
Ein Schwebezustand, der beunruhigt.“ (Auszug aus einem Text von Dr. Gudrun
Selz)
Kerstin Schaefer
Kerstin
Schaefer ist Malerin. Vor allen Dingen. Sie arbeitet synästhetisch, behält aber
immer den Raum und Umraum im gestalterischen Blick und inszeniert ihre Arbeiten
so in den räumlichen Kontexten, dass sich möglichst spannende, hinterfragende
und vielschichtige Dialoge entwickeln, in die die Betrachter eintauchen können,
um sich darin zu positionieren und zu reflektieren, um den „Raum hinter den
Dingen“ zu betreten. In dieser
Ausstellung zeigt Schaefer assoziative Malerei, teils figürlich, teils
ungegenständlich, intensiver grafischer und starkfarbiger Gestus spielen eine
Rolle. Es geht um Energie. Viel Energie. Gute Energie!
Isolde Kapp
Gehen sehen lesen
Der Anlaß ist
außerhalb; dann ist nur noch die Fläche wichtig, die Möglichkeiten und Mittel
der Malerei und Farbe.
Temperamalerei,
Ölmalerei, kleine bis sehr große Formate
CV
1952 in
Bremerhaven geboren
aufgewachsen in
Calw und Göppingen
1971-1974
Studium der Philosophie, Theologie und Germanistik in Mainz und Wien
1974 -1984
Studium der Malerei an der Kunstakademie Stuttgart
1985
Atelierstipendium der Stadt Göppingen
1986 Stipendium
der Kunststiftung Baden-Württemberg
1986-2000 in
Köln tätig
Seit 2000: lebt
und arbeitet in Göppingen
Christa Munkert
„HIMMEL UND
HÖLLE - GEHÜPFTE KINDHEIT
Tage voll
Wärme, Langeweile, Geräusche von kurz tappenden Sohlen beim Hüpfen,
Stimmengewirr, Tuscheln und Kichern; Tage voll buntgemusterter Sommerkleider,
Sehnsüchte, Eifer formten in mir Farbteppiche.
Nicht das
Raster des Hüpfspiels, sondern die Farben der Gefühle sind lebendig geblieben,
hallen in mir nach und zeigen sich jetzt in den Bildern.“
Wir danken dem
Kulturamt der Stadt Stuttgart und dem VBKW, Verband Bildender Künstler und Künstlerinnen
Baden-Württemberg, sowie unserem Gastgeber, dem Kunstbezirk Stuttgart und
unseren Freunden und Unterstützern!
10. Oktober 2017
28. September 2017
ifa-Galerie Stuttgart EÖ Do., 12.10.17 - 19h Studio Mumbai Architects Zwischen Sonne und Mond
Ausstellungseröffnung am Donnerstag, 12. Oktober 2017, um 19 Uhr in die ifa-Galerie Stuttgart
Studio Mumbai Architects
Zwischen Sonne und Mond
„Zwischen Sonne und Mond“, inspiriert von Elementen indischer und westlicher Kultur, arbeitet Studio Mumbai, eines der führenden Architekturbüros Indiens. Die Arbeitsgemeinschaft unter der Leitung von Bijoy Jain hat ein architektonisches Oeuvre geschaffen, in dem sich Tradition und Moderne kongenial verbinden. Konsequent und akribisch verbindet Studio Mumbai in seinen Projekten lokale Ressourcen, Materialien und traditionelles indisches Handwerkmit zeitgenössischer Architektur. Die Projektentwicklung erfolgt in enger Zusammenarbeit von Architekten und Handwerkern – Zimmermänner, Schreiner, Maurer, Fliesenbrenner und -leger, Steinmetze, Flaschner oder Dachdecker.
Bijoy Jain studierte in den USA, arbeitete bei Richard Meier in Los Angeles und in London. 2005 gründete er in Mumbai die Arbeitsgemeinschaft Studio Mumbai. Die meisten Projekte wurden im Bundesstaat Maharashtra realisiert. Sie sind bis ins letzte Detail durchdacht und konzipiert, stets sensibel in die umgebende Natur eingebettet, ortsspezifisch und zugleich international, eben „zwischen Sonne und Mond“. Zur Ausstellungseröffnung wird er anwesend sein.
In der Ausstellung wird neben der Präsentation ausgewählter Bauten vor allem den Arbeitsprozessen großer Raum gegeben: Die Entwicklung der Projekte ist ablesbar an zahlreichen Modellen in unterschiedlichsten Formaten und Materialien; Inspirationsobjekte, Farbmuster, Materialproben, Werkzeuge und Prototypen erzählen Geschichten von der Bedeutung des Handwerks für eine herausragende und ungemein sinnliche Architektur.
Die Ausstellung Studio Mumbai ist ein Beitrag der ifa-Galerie Stuttgart zur Städtepartnerschaft zwischen Stuttgart und Mumbai, die im März 2018 das 50-jährige Jubiläum begehen wird.
Ausstellungsdauer: 13. Oktober 2017 – 7. Januar 2018
ifa-Galerie
Charlottenplatz 17
70173 Stuttgart
Tel. +49.711.2225.161
Öffnungszeiten:
Dienstag – Sonntag 12 – 18 Uhr
Montags und an Feiertagen geschlossen: 31.10., 1.11., 23. – 26.12., 31.12.2017 & 1.1.2018
Vorträge
Bijoy Jain
Studio Mumbai – Between the Sun and the Moon
Freitag, 13. Oktober 2017, 18.00 Uhr
(anschließend an die öffentliche Führung um 16.30 Uhr)
Bijoy Jain, Gründer und Leiter von Studio Mumbai, stellt seine Arbeit und das Ethos des Büros vor: „Wir untersuchen grundlegende Fragen, Elementares, nicht aus nostalgischen oder romantischen Beweggründen, sondern aus technologischem und wissenschaftlichem Interesse. Überliefertes Wissen ermöglicht uns – in einer nicht-linearen Erzählung – Technologien neu zu entdecken und uns anzueignen. Solch glückliche Entdeckungen sind unerlässlich in einer sich stets verändernden Welt. Wissen wirkt durch und in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, und bietet, wenn man es sich aneignet, Antworten auf jede Zeit. Das Wichtigste: dieses Wissen ist intuitiv und rational, subjektiv und objektiv zugleich; es ist unerlässlich für das Überleben der Menschheit.“ In englischer Sprache
Brinda Somaya
India: My Architectural Canvas
Donnerstag, 23. November 2017, 19.00 Uhr
Brinda Somaya ist Architektin, Konservatorin und Denkmalpflegerin. 1978 gründete sie ihre Firma „Somaya and Kalappa Consultants“ in Mumbai, Indien. Über vier Jahrzehnte lang führte sie Architektur, ihre Erhaltung und gesellschaftliche Bedeutung durch eine Vielzahl von Projekten zusammen. Diese reichen von der Campus-Planung und Revitalisierung eines Dorfes, das von einem Erdbeben zerstört wurde, bis hin zur Restaurierung einer Kathedrale aus dem 18. Jahrhundert. Damit zeigt sie, dass Fortschritt und Geschichte nicht widersprüchlich sein müssen. Ihre Philosophie: „Die Rolle des Architekten ist die eines Vormundes – meine ist es, das Gewissen der gebauten und unbebauten Umgebung zu sein.“ Diese Überzeugung unterstreicht ihre Arbeit, die große Unternehmens-, Industrie- und Institutscampus-Anlagen umfasst und sich auf öffentliche Räume erstreckt. Diese revitalisiert sie oder erfindet sie auch manchmal neu: als Parks, Bürgersteige und Marktplätze. In englischer Sprache
Kunstgespräche und Führungen
Zu Architekturgesprächen und Führungen durch die Ausstellung mit der Kunsthistorikerin Andrea Welz und zu einem Aperitif laden wir Sie herzlich ein am
Freitag, 13. Oktober 2017 um 16.30 Uhr
sowie jeweils um 16 Uhr am
Freitag, 20. Oktober 2017,
Donnerstag, 26. Oktober 2017,
Donnerstag, 23. November 2017 und am
Freitag, 8. Dezember 2017.
Zu den öffentlichen Führungen ist keine Anmeldung nötig.
Für private Führungen bitten wir um Terminabstimmung.
Wir bieten spezielle Führungen für sehbehinderte und blinde Menschen an: alber@ifa.de.
Workshops
Ein Workshop für den Verein für Internationale Jugendarbeit (VIJ), interessierte Jugendliche, junge Erwachsene und junge Flüchtlinge von und mit Hartmut Landauer
Sonntag, 15. Oktober 2017, 16 – 17.30 Uhr
In einer dialogischen Führung begeben wir uns auf die Spuren der sinnlichen Architektur von Studio Mumbai. Die Arbeitsgemeinschaft gibt Einblick in ihr Materialarchiv. Viele Regale bergen sinnliche Formen und Farben, Fundstücke, Modelle und Werkzeuge. Der kreative Prozess beginnt mit dem Material. Wir erschaffen mit unseren Händen aus Ton und farbigen Steinen ein eigenes kunstvolles Artefakt.
Am Mittwoch, 18. Oktober 2017 findet der Workshop der KiTa Rosenstein von und mit Hartmut Landauer von 12.15 – 13.45 Uhr statt.
Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Quelle:
ifa-Galerie Stuttgart
www.ifa.de
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