29. Oktober 2015

Filmprogramm //// Mi., 04.11.2015, 19:30 h GEDOK-Galerie Stuttgart





Filmprogramm

Diagnose: Mumienkomplex

Mittwoch, 04.11.2015, um 19.30 Uhr

GEDOK-Galerie

Hölderlinstraße 17

70174 Stuttgart



Mit Arbeiten von Hannelore Kober & Jonnie Döbele, Schmelzdahin, Jan Schmidt, Sylvia Winkler & Stefan Köperl, Kestutis Svirnelis, Daniel Beerstecher und Helmut Dietz




kuratiert von Florian Härle



Vor einer Reise ist die Freude groß und hinterher ist man schlauer. Das ist nicht nur nach Bildungsreisen so. Erfahrungsgemäß sind es neben den erlebten Abenteuern und den 1001 neuen Eindrücken vor allem die Erinnerungen an schöne Momente, was einem nach der Rückkehr noch lange ein Gefühl zwischen wohligem Kribbeln und Fernweh beschert. Souvenirs von Reisen, Mitbringsel jeglicher Art, egal ob nützlich oder Nippes, helfen das Mindesthaltbarkeitsdatum dieser Erinnerungen sogar noch über einen längeren Zeitraum hinweg frisch zu erhalten. Souvenirs sind eine Art Konservierungsmittel. Die Filme und Videos, die für dieses Filmprogramm zusammengestellt wurden, sind Souvenirs in diesem und im weitesten Sinne. Einerseits. Und andrerseits reflektieren sie genau dies zu sein: Mitbringsel von einer anderen Welt, verdichtete Reste einer neuen Erfahrung, einbalsamierte Erinnerung. Zu den filmischen Souvenirs werden zusätzlich Mitbringsel ausgestellt sein, die in direkter Beziehung zu den Filmen stehen.



Die Metapher der Kunst als einbalsamierte Zeit stammt aus der Feder des französischen Filmkritikers und -theoretikers André Bazin. In einem Aufsatz untersucht er die Ontologie des photographischen Bildes (1945) und beobachtet, Kunst ist der Wille das Wesen durch sein Abbild zu retten seine Diagnose lautet: Mumienkomplex. Dieser poetische Gedanke sei der Selektion unterlegt, die sich um das Konzept des Souvenirs windet. Erwähnt sei außerdem, dass die künstlerischen Formulierungen in den ausgewählten Werken natürlich so verschieden sind wie die Künstler selbst, welche diese gemacht haben. Nicht zuletzt ist dies auch der Tatsache geschuldet, dass die im Filmprogramm zusammengestellten Werke aus verschiedenen Jahrzehnten stammen und dadurch allesamt unterschiedlich und Unterschiedliches mumifizieren, um mit Bazin zu enden.





Vorprogramm:




Daniel Beerstecher spricht im Vorprogramm über eine Reise in Brasilien, die er während des Fussball-WM-Spiels Deutschland – Brasilien unternommen hatte. Während des Spiels/Trips entstand eine Videoarbeit, die erst letztlich auf der B3 Biennale des bewegten Bildes 2015 in Frankfurt zu sehen war. Den Film zeigt er anschließend in der Gedok im Vorprogramm. Beginn 19.30 Uhr.



Filmprogramm:





London Postcards

Hannelore Kober & Jonnie Döbele


UK/USA 1979/80, 16mm, Farbe, Ton, 6 Min 30



Der Trip

Schmelzdahin

BRD 1986, Super 8, Farbe, Ton, 6 Min 18



IC 2051

Jan Schmidt


BRD 2004/2005, Videoinstallation, Farbe, Ton



Geben und Nehmen (Auf dem Istanbul Markt)

Kestutis Svirnelis

BRD/TÜR 2000, Video, Farbe, Ton, 2 Min 20



Le Coque

Helmut Dietz

BRD/FRA 2012, Video, Farbe, Ton, 6 Min 13



The Conquest of the Useless (Land Sailor-Projekt)

Daniel Beerstecher

BRD/BRA 2014, Video, Farbe, Ton, 7 Min 50



3er-Block mit Arbeiten von
Sylvia Winkler und Stephan Köperl

Alexandra Open

Nord-Irland 2009, Video, 2 Min.



Washday under neoliberal conditions

Indien 2012, Video, 2 Min.



Pentru cei privați de libertate - Văcăreşti 1713-2013 (den ihrer Freiheit Beraubten)

RU 2013, Video, 2 Min




Quelle: www.gedok-stuttgart.de

23. Oktober 2015

"Hirschgang" - Begleitbüro SOUP //// Querungen WKV Stuttgart, EÖ: Fr., 23.10.2015 - 19h

 

Hirschgang


eine Ausstellung der Künstlergruppe

Begleitbüro SOUP (Stuttgarter Observatorium Urbaner Phänomene)

Ulrich Bernhardt, Steffen Bremer, Michael Gompf, Kurt Grunow, Andreas Meyer-Brennenstuhl, Karin Rehm, Peter Schmidt, Harry Walter

Mit Beiträgen von: Matthias Beckmann, Yang Jiechang, Fritz Moser

 

Eröffnung: Freitag, der 23.10.2015, 19 Uhr
Einführung: Hans D. Christ, Württembergischer Kunstverein Stuttgart

 
 
Schlossplatz 2
D-70173 Stuttgart



Aktion:
Führung durch das gesamte Kunstgebäude.
Dienstag, 3.11.2015 - 15:45 Uhr, Eingang Landtag


Allgemein:

Querungen


Über das Projekt

Der Württembergische Kunstverein, der seit 2012 konstant im modernen Gebäudekomplex, dem Glastrakt und Vierecksaal des Stuttgarter Kunstgebäudes beheimatet ist, hat 2013 einen neuen Projektraum eröffnet, der sich zwischen Glastrakt und Durchgang zum Altbau befindet. Dieser Durchgang ist voraussichtlich bis 2016 durch eine Wand versperrt, denn bis dahin bezieht der Landtag, dessen eigentliches Domizil saniert wird, den Altbau.

Für diesen neu definierten Raum wurde die Projektreihe Querungen konzipiert, die sich im Schwerpunkt als ein gemeinsam zu gestaltender kritischer Resonanzraum des Kunstvereins und der verschiedenen lokalen/regionalen AkteurInnen der zeitgenössischen Kunst versteht.

Es geht um Prozesse der gegenseitigen Sichtung, Bewertung und Neubewertung in immer anderen, sich wiederholenden und verschiebenden Konstellationen; um Verlagerungen und Querverweise sowie De- und Rekontextualisierungen zwischen den unterschiedlichen Szenen, Institutionen, Initiativen und Einzelpersonen. Entstehen soll so ein multiperspektivischer und polyphoner Raum, ein Labor, Arbeitsraum und „Hub“, der interne und externe, lokale und globale Setzungen künstlerischer wie kuratorischer Art in Beziehung zueinander setzt.

Unter dem Projekttitel Querungen ist eine offene Abfolge performativer Ausstellungen geplant, die Präsentation, Diskurs und Handlung miteinander verbinden, und die parallel zu den Ausstellungen und Veranstaltungen im Vierecksaal und Glastrakt stattfinden. Beziehungen und Überlagerungen zwischen den verschiedenen Programmen sind dabei ebenso angedacht wie voneinander losgelöste Projekte.

Querungen soll einen Raum sowohl für die Auseinandersetzung mit einzelnen Arbeiten oder Werkkomplexen als auch mit Konstellationen unterschiedlicher künstlerischer Artikulationen schaffen. Berücksichtig werden sollen dabei gleichermaßen aktuelle wie historische, lokale wie internationale Positionen im Hinblick auf ihre faktischen oder möglichen Schnittmengen.


Quelle: www.wkv-stuttgart.de/programm/2015/querungen/

22. Oktober 2015

EÖ: ZUFALLSTREFFER, vhs Kunstgalerie, Do., 22. Oktober 2015, 19.00 Uhr




vhs Kunstgalerie

ZUFALLSTREFFER


Eine Ausstellung mit Werken von Kursleitern der vhs Stuttgart sowie von korrespondierenden externen Künstlern. 


Eröffnung:

Donnerstag, 22. Oktober 2015, 19.00 Uhr

Begrüßung:

Kurt Grunow, Kurator der vhs Kunstgalerie


Ist ein Zufallstreffer von vornherein weniger als ein Ergebnis, das durch exakte Planung erreicht wurde? In der modernen künstlerischen Praxis wird dem Zufall eine besondere Rolle zugestanden. Oft wird er methodisch als Gestaltungsmittel in den Werkprozess einbezogen, oder die Überraschung eines glücklichen Zufalls stellt sich auf anderem Wege ein. Das Unvorhersehbare und das exakt Geplante sind Gegensätze, die aber manchmal auch einmütig vereint sein können. Die Ausstellung „Zufallstreffer“ präsentiert künstlerische Arbeiten, die aus verschiedensten Blickwinkeln das Thema aufgreifen.

Ausstellende:

Alain Ayadi, Ute Bendel, Sylvia Faragó, Peter Frömmig, Elvira Günther, Christiane ten Hoevel, Wolfram Isele, Julia Lenzmann, Renate Mildner-Müller, Maria Grazia Sacchitelli, Kerstin Schaefer, Stefanie Schellenberger, Gabi Schreiner, Doris Walter-Keim, Irina Wolff, Dong Zhang, Gez Zirkelbach.




vhs Kunstgalerie

TREFFPUNKT Rotebühlplatz,

Rotebühlplatz 28, 70173 Stuttgart Foyer Robert-Bosch-Saal, 1. und 2. OG

Ausstellungsdauer:

Do., 22. Oktober 2015 bis So.,31. Januar 2016




Öffnungszeiten:

Montag bis Samstag 8.00 bis 23.00 Uhr Sonntag 9.00 bis 18.00 Uhr

geschlossen: 01.11.2015
und 23.12.2015 bis 03.01.2016

13. Oktober 2015

KV Neuhausen: INNOVATIONEN – zur Verbesserung des Alltags //// EÖ: Sa., 17.10.15, 19 Uhr


INNOVATIONEN – zur Verbesserung des Alltags

17. Oktober – 29. November 2015


INNOVATIONEN – zur Verbesserung des Alltags
Eröffnung: Samstag, 17. Oktober 2015, 19 Uhr

Begrüßung: Hermann Wenzler, 1. Vorsitzender
Einführung: Susanne Jakob M.A., Künstlerische Leitung

Im Anschluss XX-Party mit DJ Jochen Damian Fischer.
Das KVN-Küchenteam serviert eine “Scharfe Erfindersuppe”. 





Kunstverein Neuhausen KVN
Ausstellungsadresse:
Rupert-Mayer Kapelle, Rupert-Mayer-Str. 68
(neben THW/Katastrophenschutzschule)


Öffnungszeiten:
Nur bei Ausstellungen: Samstag und Sonntag 14 – 18 Uhr
oder nach Vereinbarung: 0172/54 51 345


https://kvnneuhausen.wordpress.com/


Background:

Im Herbst 2015 geht der KV NEUHAUSEN auf die Suche nach

verborgenen Tüftlern und Erfindern, die nicht durch sensationelle Novitäten in die Geschichte eingegangen sind.

Gesucht wird das kreative Potenzial derjenigen, die zur Erleichterung und Verbesserung des Alltags bestehende Werkzeuge und Gegenstände,physikalische Prozesse, Kommunikations- und Informationsformen verändert oder gar neu interpretiert und konzipiert haben: Technische Eigenkreationen, kleine Erfindungen, die die Arbeit erleichtern, Verfremdungen und Hinzufügungen an bereits bestehende Werkzeuge, die deren Anwendung optimieren, eigentümliche
Fundstücke, intelligente Kreationen und Konstruktionen sollen für diese Ausstellung
 zusammengetragen werden.



Die Transformation von Alltagsobjekten und Prozessen aus pragmatischen Erwägungen, aus einem speziellen Bedarf oder Mangel, besitzt Qualitäten, die auch in künstlerischen Prozessen auffindbar sind.


Das Spektrum dieser Ausstellung reicht von künstlerischen und architekturbezogenen Innovationen bis hin zu wissenschaftlichen Forschungsergebnissen, die ungewöhnlich sind und eine hohe Aktualität und ästhetische Qualität besitzen.

Für den französischen Philosophen und Schriftsteller Alain Badiou ist Kunst ein der Wissenschaft parallel gelagertes »Wahrheitsverfahren, das Wissen als singuläre und immanente Erkenntnis konstruieren kann«.

Dank an die Leihgeber, Erfinder und Erfinderinnen
Beate Baumgärtner, Remus Stefan Besca, Maximilian Blendinger, Günther Böhme, Bernhard Böhringer, Büro für Auratisierung, Ferdinand Ludwig, Baubotanik.org; Lutz Gerlach, Kurt Grunow & Marlene Ruf Bauer, Wolfhart Hähnel, Markus Hallstein, Sirke Heid, Institut für Textil- und Verfahrenstechnik (ITV), Denkendorf; Prof. Dr. Bernd Kröplin / TAO Group, Stuttgart; Hartmut Landauer, Bert Löschner, Georg Lutz, Boris Pius Müller, Marion Musch, Thomas Putze, Stefanie Reling, Gerhard Schmid, Clemens Schneider, Elke Schweizer, Städtisches Museum im Kornhaus, Kirchheim unter Teck; Kestutis Svirnelis, Sam Szembek, Manfred Unterweger, Verstoffwechselt, Björn Voigt, Jochen Wagner, Performance Electrics, Stuttgart; Katalin Winter, Karl Wolf.


INNOVATIONS-WORKSHOP :

 

samstags und sonntags
31. Oktober -1. November 2015, jeweils 14 – 17 Uhr
Latexlabor mit Susanna Messerschmidt
Für alle Altersgruppen; Unkostenbeitrag 3,-€
Anmeldung: kv.neuhausen@gmail.com 








Mit freundlicher Unterstützung:

Innovationsfonds Kunst des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Baden-Württemberg,
Regierungspräsidium Stuttgart und Kommune Neuhausen/Fildern.
Firma Galatech. http://www.galatech.eu; Malerwerkstätten Heinrich Schmid GmbH & Co. KG, Robin Bischoff Design, Stuttgart.

EBENE 0 //// Elin Doka "Geringe Auflösung", EÖ Freitag, 16. Oktober ab 19 Uhr


ELIN DOKA

„Geringe Auflösung“

Kindheitsreflektionen aus der Braunschen Röhre




Vernissage: Freitag, 16. Oktober 2015 ab 19 Uhr

Begrüßung und Einführung von Andreas Bär gegen 20:30 Uhr


                                                                                                                                                 Gemälde & Foto: Elin Doka, Stuttgart


Freitag, 16. - Samstag, 24. Oktober 2015

"Im Jahre 1969 wurden ungewöhnlich viele Fernsehgeräte gekauft.
Die ersten menschlichen Schritte auf dem Mond waren auch meine allerersten Fernsehbilder auf dem eigens dafür angeschafften Schwarz-Weiss- Fernseher. Ich war damals 5 Jahre alt.
Diese Bilder, und danach noch einige mehr, haben sich auf meiner Festplatte tief eingebrannt. Die prägnantesten dürfen jetzt mal raus - in Form von anachronistischer Ölmalerei, in einem eigens dafür geschaffenen Ambiente, für das die Ebene 0 den Rahmen bietet."





Ebene 0 e.V.

Tübinger Straße 105
70178 Stuttgart

5. Oktober 2015

WKV EÖ: Fr., 16. Oktober, 19 Uhr //// "Die Bestie ist der Souverän" mit Konferenz am 17. und 18. Oktober 2015

WKV STUTTGART: ERÖFFNUNG + KONFERENZ

DIE BESTIE  UND IST DER SOUVERÄN




Eröffnung:
Freitag, 16. Oktober 2015, 19 Uhr


Efrén Álvarez, Hicham Benohoud, Ángela Bonadíes / Juan José
Olavarría, Peggy Buth, Ines Doujak, Juan Downey, Edgar Endress, Oier
Etxeberria, Eiko Grimberg, Masist Gül (präsentiert von Banu Cennetoglu
und Philippine Hoegen), Ghasem Hajizadeh, Jan Peter Hammer, Geumhyung
Jeong, Julia Montilla, Ocaña, Damir Ocko, Genesis Breyer P-Orridge,
Ulrike Ottinger, Prabhakar Pachpute, Mary Reid Kelley / Patrick Kelley,
Jorge Ribalta, Wu Tsang, Stefanos Tsivopoulos, Viktor Vorobyev / Yelena
Vorobyeva und andere


Ausstellungsdauer:

17. Oktober 2015 bis 17. Januar 2016





Konferenz: 


Sa., 17. Oktober ab 13h und So., 18. Oktober 2015 ab 11h

Edit András, Daniel G. Andújar, Banu Cennetoglu, Hans D. Christ, Ines
Doujak, Iris Dressler, Antke Engel, Martin Fritz, Itziar González, Max
Jorge Hinderer Cruz, Philippine Hoegen, Paul B. Preciado, Valentín Roma,
Simon Sheikh, Sergio Zevallos und andere
http://www.wkv-stuttgart.de/programm/2015/ausstellungen/die-bestie-und-ist-der-souveraen/konferenz/


Hintergrund:

Bei der Premiere der Ausstellung "Die Bestie und der Souverän" (jetzt: "Die Bestie und ist der Souverän") in Barcelona ist es zu einem Eklat gekommen. Kurz vor Eröffnung entschied der damalige Direktor des MACBA, Bartomeu Marí, dass eines der Kunstwerke nicht angemessen für eine Präsentation in diesem Museum sei und forderte dessen Entfernung. Es handelt sich um eine Skulptur der österreichischen Künstlerin Ines Doujak, die Teil eines langjährigen Projektes zu Fragen der (neo)kolonialen Kontexte der Textilproduktion ist. Neben zahlreichen anderen Referenzen, lässt sich die Skulptur, die zuvor auf der Sao-Paulo Biennale zu sehen war, auch als eine Karikatur des spanischen Ex-Königs lesen.

Weder die KuratorInnen, Hans D. Christ, Iris Dressler, Valentín Roma und Paul B. Preciado, noch die KünstlerInnen der Ausstellung waren bereit, diesen Akt der Zensur stillschweigend hinzunehmen. Daraufhin sagte Marí die gesamte Ausstellung am Tag der geplanten Eröffnung (18.3.2015) ab. Nach einer lokalen wie internationalen Protestwelle wurde sie vier Tage später schließlich doch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Marí trat zurück. Die beiden Kuratoren des MACBA, Roma und Preciado, wurden fristlos entlassen.


Die Erfahrungen im MACBA haben eine Reihe von Fragen aufgeworfen, die wir – über diesen konkreten Fall hinaus und entlang der Themenfelder der Ausstellung, die ja unter anderem die modernen Institutionen fokussiert – im Rahmen einer Konferenz am Eröffnungswochenende diskutieren möchten: Wie weit reicht der Einfluss von Politik und Wirtschaft auf das Programm und die Inhalte öffentlicher Kunstinstitutionen in Europa heute? Welche Rolle spielt dabei die zunehmende Kommerzialisierung und Unternehmensstruktur von Museen, Kunsthallen und Kunstvereinen? Muss die Kunst Rücksicht nehmen auf religiöse, sittliche oder patriotische Gefühle? Wie wollen wir als InstitutionsleiterInnen, KuratorInnen und KünstlerInnen in Zukunft arbeiten? Dabei sollen auch die Potenziale widerständiger künstlerischer Praktiken am Beispiel verschiedener Werke der Ausstellung beleuchtet werden.
 
 
Württembergischer Kunstverein Stuttgart
Schlossplatz 2
D - 70173 Stuttgart


T: +49 (0)711 - 22 33 70
F: +49 (0)711 - 29 36 17
info@wkv-stuttgart.de 


Quelle und weitere Infos:
www.wkv-stuttgart.de

3. Oktober 2015

Hannsmann-Poethen Literaturstipendium Stuttgart - im TANDEM mit anderen Kunstsparten/Künsten


http://www.stuttgart.de/hannsmann-poethen-literaturstipendium


Die Landeshauptstadt schreibt 2015 erstmals das Hannsmann-Poethen Literaturstipendium aus. Es wird im zweijährigen Turnus als Tandem-Stipendium an eine Autorin oder einen Autor sowie an eine Künstlerin oder einen Künstler einer anderen Kunstsparte vergeben.








Bewerbungsschluss ist der 1. November 2015.
 


Das Stipendium im Wert von 15 000 Euro umfasst zusätzlich die Mietkosten für einen dreimonatigen Aufenthalt in Stuttgart. 



Literarische und gesamte kulturelle Szene weiter beleben

Das Literaturstipendium ist spartenübergreifend und bringt Literatur mit anderen Kunstformen wie Malerei, Musik, Theater, Film, Neue Medien, Comics, Graphic Novels, Hörspiel sowie Kinder- und Jugendliteratur zusammen.

Damit soll die literarische, aber auch die gesamte kulturelle Szene weiter belebt und für neue, ungewohnte Erfahrungen geöffnet werden.
Bezug zu Stuttgart



Die Ausschreibung richtet sich an ein Künstler-Tandem oder Kollektiv, deren Projekt neben der künstlerischen Wertigkeit auch einen gesellschaftskritischen und gegenwartsorientierten Ansatz spiegelt und in die Stadt hinein wirkt.

Die Künstler sollen ohne Produktionsdruck arbeiten und sich professionell weiter entwickeln können. Angesprochen sind Bewerber aus dem deutschsprachigen Raum mit einem Bezug zu Stuttgart, sowie dem Nachweis von mindestens einer Veröffentlichung in einem etablierten Verlag als Buch, Theaterstück, Hörspiel, Drehbuch oder einer anderen Medienarbeit. Publikationen im Selbstverlag oder als Book-on-Demand finden keine Berücksichtigung. 





Dreimonatiger Aufenthalt in Stuttgart


An die Förderung ist ein dreimonatiger Aufenthalt in Stuttgart gebunden, wobei dieser auch unterbrochen werden kann. Zur Unterbringung werden nach Absprache mit der Künstler-Arbeitsgemeinschaft auf dem freien Wohnungsmarkt Räume angemietet. Zudem besteht die Möglichkeit, Räume und Ateliers vorhandener Kultureinrichtungen zu nutzen.

Das Stipendium wurde von dem Autorenpaar Margarete Hannsmann und Johannes Poethen angeregt. Sie lebten und arbeiteten gemeinsam in Stuttgart. 





Fachjury entscheidet über Vergabe

Über die Vergabe entscheidet eine Fachjury. Deren Mitglieder sind Uta-Maria Heim, Autorin und Hörspiel-Redakteurin des SWR, Prof. Boris Michalski, Inhaber des Lehrstuhls für narrative Forschung an der Hochschule der Medien, sowie Adrienne Braun, Kulturjournalistin. 




Die Unterlagen sind einzureichen an

Kulturamt Stuttgart
Hannsmann-Poethen-Literaturstipendium
Eichstraße 9
70173 Stuttgart


Ausschreibung/Details



Hannsmann-Poethen Literaturstipendium (Ausschreibung)


Als spartenübergreifendes Tandem-Stipendium bringt das Hannsmann-Poethen Literaturstipendium Literatur mit anderen künstlerischen Ausdrucksformen - etwa Kunst, Musik, Theater, Film, Neue Medien, Comics, Gaphik Novel, Hörspiel, Kinder- und Jugendliteratur - in Verbindung. Dadurch soll die literarische, aber auch die gesamte kulturelle Szene weiter belebt und für neue, ungewohnte Erfahrungen geöffnet werden.

Die Ausschreibung richtet sich an ein Künstler-Tandem bzw. -Kollektiv, deren zu realisierendes künstlerisches Projekt neben der künstlerischen Wertigkeit auch einen gesellschaftskritischen und gegenwartsorientierten Ansatz spiegelt und in die Stadt Stuttgart hinein wirkt. Daneben soll das Vorhaben literarisch-künstlerischen Kollektiven die Umsetzung eines Projekts ohne Produktionsdruck ermöglichen und der künstlerischen Weiterentwicklung dienen.

Angeregt wurde dieser Ansatz durch die Lebensgeschichte des Autorenpaars Margarete Hannsmann und Johannes Poethen, die als künstlerisches Team in Stuttgart lebten und arbeiteten. Auch die Beziehung Hannsmanns mit ihrem späteren Lebensgefährten, dem Grafiker und Bildenden Künstler HAP Grieshaber, war vom genreübergreifenden Austausch geprägt.

Das Stipendium richtet sich an Autorinnen und Autoren aus dem deutschsprachigen Raum, die einen Bezug zu Stuttgart aufweisen und mindestens eine Veröffentlichung in einem etablierten Verlag nachweisen können (Buch, Theaterstück, Hörspiel, Drehbuch, Medienarbeit). Publikationen im Selbstverlag oder als Book on Demand finden keine Berücksichtigung.

Das Stipendium ist an einen dreimonatigen Aufenthalt in Stuttgart gebunden, wobei dieser Aufenthalt nicht zwingend am Stück stattfinden muss. Entsprechend der Absprache mit der Künstler-Arbeitsgemeinschaft werden auf dem freien Wohnungsmarkt Räume gesucht und angemietet. Außerdem besteht die Möglichkeit, Räume und Ateliers von in Stuttgart vorhandenen Kultureinrichtungen zu nutzen.

Über die Vergabe des Stipendiums entscheidet eine unabhängige Fachjury.

Die Bewerbung muss umfassen:


Bewerbungsanschreiben
Projektskizze (max. 2 Seiten DIN A4). Die Skizze sollte die Motivation für das geplante Vorhaben, Ziel und Inhalt des Projektes und gewünschte Kooperationspartner darstellen.
Lebensläufe mit entsprechenden Angaben zur bisherigen Laufbahn


Autor/Autorin: Nachweis mindestens einer Veröffentlichung in einem etablierten Verlag
Partner: Nachweis mindestens eines künstlerischen Projekts mit Öffentlichkeitswirkung
Es können nur deutschsprachige Texte oder Medienbearbeitungen eingereicht werden. Die eingereichten Texte/Medien sollen noch unveröffentlicht sein. Beide Nachweise sollten als Publikation (Kunstkatalog, DVD, CD oder ähnliches) beigefügt werden. Sollten mehrere Arbeiten und Veröffentlichungen nachzuweisen sein, genügt neben einem Belegexemplar die schriftliche Dokumentation der weiteren Arbeiten.



Quelle: Stuttgart.de 


Weitere Informationen unter: www.stuttgart.de/hannsmann-poethen-literaturstipendium

Peekaboo! Foundation for Freckles - TAUT - Kunstverein Wagenhalle e.V. Sa., 17. Oktober – Sa., 7. November 2015




/peekaboo!/
(Bernadette Wolbring & Lisa Biedlingmaier)

Foundation for Freckles
17. Oktober – 7. November 2015

Ort:
TAUT
Projektraum des Kunstvereins Wagenhalle e.V.
Innerer Nordbahnhof 1
70191 Stuttgart



 

„Foundation for Freckles“

Sa., 17. Oktober – Sa.,7. November 2015 - eine schwedisch-deutsch-schweizerische
Gemeinschaftsproduktion vor dem Kunstlager und im TAUT Container, an den
Wagenhallen.



Teilnehmende Künstlerinnen:
Lisa Biedlingmaier (DE/CH), Ulrike Buck (DE), Joanna Nordin (SE),
Bernadette Wolbring (DE/SE), Linda Semadeni (DE)
Die Ausstellung wird kuratiert von */peekaboo!/*//(Lisa Biedlingmaier
und Bernadette Wolbring)




Die Ausstellung *„Foundation for Freckles“* bezieht sich auf die derzeit
stattfindende Entscheidungsfindung zum Umbau der Stuttgarter
Wagenhallen. und dessen Auswirkungen auf das kulturelle Klima der Stadt.
Was in Stuttgart vermeintlich als Kunst- und Kulturförderung gehandelt
wird, droht mit der Umstrukturierung der Wagenhallen zu stark erhöhten
Ateliermieten und damit unvermeidlich zur Abwanderung der
Kunstschaffenden in andere Städte, die bezahlbare Ateliers anbieten zu
führen.



Welche Stellung nimmt man als KünstlerIn im urbanen Raum, der
fortwährend von Gentrifizierung bedroht wird, ein? Dieser Raum, der
immer auch ein politischer und sozialer Raum ist.Lässt man sich als
KünstlerIn für die Aussenwirkung Dritter instrumentalisieren? Beteiligt
man sich durch künstlerisches Handeln aktiv an politischen Prozessen?
Die Gruppenausstellung „Foundation for Freckles“ zeigt im Kontext dieser
aktuellen Bedingungen und Zukunftsplanungen Arbeiten, die sich mit der
Verblendung von Oberflächen und der Visualisierung zugrundeliegender
sozialer Strukturen beschäftigen.


Oberflächen wird von jeher misstraut. Blendung, Vertuschung, Ablenkung
vom Wesentlichen wird ihnen vorgeworfen. Dieses Wesentliche wird in der
Tiefe vermutet: Inhalt, Bedeutung und Wahrheit. „Foundation for
Freckles“entzieht sich dieser Dualisierung und Hierarchisierung und
setzt auf Oberflächen, die zugrundeliegende soziale Prozesse und
Strukturen transparent machen.


Das Künstler-Kuratorinnen-Team */peekaboo!/*, bestehend aus Lisa
Biedlingmaier und Bernadette Wolbring, hat ihre eigene künstlerische
Arbeit durch kuratorische Formate erweitert.


Gleich einer Band, die an verschiedenen Orten Konzerte gibt, hat
/peekaboo! /seinen Auftritt in Form von Publikationen, Screenings und
Ausstellungen und in verschiedenen Kunsträumen. Da beide in jeweils zwei
Ländern leben (Stuttgart / Zürich und Stuttgart / Stockholm), bieten
sich dafür internationale Kooperationen an. Ihre Verbindungen möchten
sie nun gerne bündeln und in der Ausstellung „Foundation for Freckles“
in Stuttgart einbringen.


Quelle: http://taut.raumpirat.de/?p=767

2. Oktober 2015

EÖ: Fr., 2. Oktober 19h Künstlerhaus Stuttgart - e d'ambiente, Jean-Michel Wicker / Michael Kleine


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After party
Künstlerhaus, Floor 6
DJs Pauki & Markus Milcke 

ab 22 h

Öffnungszeiten Ausstellungen:
Mittwoch – Freitag 15-19 Uhr
Samstag/Sonntag 13-17 Uhr
 
Künstlerhaus Stuttgart
Reuchlinstraße 4b
D–70178 Stuttgart

Quelle: www.kuenstlerhaus.de






 



    

1. Oktober 2015

EÖ Werkstatthaus: Fr., 2. Oktober ab 17 Uhr - Tiefseeübungen: Ragani Haas, Lisa Biedlingmaier, Peter Strickmann und Michael Paukner‏



Herzliche Einladung ins Stuttgarter Werkstatthaus:


"Tiefseeübungen 334 m ü. NHN"

Als offenes Ausstellungsformat finden die  „Tiefseeübungen 334 m ü. NHN“ vom
22.9 - 31.10.2015 im Außenraum und der Galerie des Werkstatthauses statt. In diesem Zeitraum werden
Beiträge vor Ort  entwickeln und  zeigen.

Freitag, der 2.10.2015 um 17 Uhr Eröffnung und Ortsbegehung:

Performance:    „Stresstest mit Paella und 3 Grammophonen“  /Michael Paukner
Aktion:    „Rolling“   /Ragani Haas

Am 08.10.2015  um 17 Uhr ist das „Planet Dance Ensemble“ zu Gast.


Werkstatthaus
Gerokstraße 7
70188 Stuttgart Ost

Quelle:

E-Mail: info@werkstatthaus.net
Telefon: 07 11/24 18 49
Fax: 07 11/2 36 60 10

24. September 2015

EÖ: Fr., 2.10.2015 18h "ICH UND DU" Ausstellung im Hospitalhof Stuttgart 02.10.–18.11.2015








»Der Mensch wird am Du zum Ich.«

Martin Buber 





 

ICH UND DU
Ausstellung im Hospitalhof Stuttgart 02.10.–18.11.2015



Vernissage:

Freitag, 02.10.2015, 18:00–20:00 Uhr


Einführung: Ralf Christofori und Marie-Luise Namislow, Kuratoren der Ausstellung 



Finissage:


18.11.2015, 20:00–22:00 Uhr

Künstlergespräch: Michelin Kober, Daniel Mijic (FFM) und Andreas Opiolka im Gespräch mit den Kuratoren der Ausstellung 


Hospitalhof Stuttgart 
Evangelisches Bildungszentrum
Büchsenstr. 33 
70174 Stuttgart 
www.hospitalhof.de


Öffnungszeiten:

Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten des Hauses täglich geöffnet zwischen 10:00 und 19:00 Uhr. 

Führungen durch die Ausstellung sind auf Anfrage möglich. 
Tel. 0711 / 2068-150 oder info@hospitalhof.de



Begleitprogramm zur Ausstellung:


05.10.2015, 19:00–21:00 Uhr
Identität und Identitätskonstruktion Psychoanalytische Gedanken zur Selbstwerdung Prof. Dr. Ralf Bolle, Facharzt für psychosomatische Medizin, Psychoanalytiker nach C.G. Jung 


07.10.2015, 19:00–21:00 Uhr
»Einander im Geheimnis anerkennen«
Martin Bubers Angebot im Dialog mit Christen Prof. Dr. Karl-Josef Kuschel , Universität Tübingen, Katholisch-Theologische Fakultät


08.10.2015, 19:00–21:00 Uhr
(Für eine) Politik der Differenz und Anerkennung: Dem Anspruch auf Identität des Anderen gerecht werden Dr. Johannes Frühbauer, Sozialethiker, Stiftung Weltethos


Heike Aumüller | Nezaket Ekici & Shahar Marcus | Birgit Feil | Filderbahnfreundemöhringen FFM | Anna Ingerfurth | Thomas Locher | Basir Mahmood | Andreas Opiolka | Stephan Pfrogner | Werner Reiterer | Judith Samen




2015 jährt sich der Todestag von Martin Buber zum 50sten Mal.
1923 veröffentlichte er seine Hauptschrift "Ich und Du". Im Zentrum des Buches steht Bubers Dialog-Prinzip, das zwar einem religionsphilosophischen Kern entspringt, aber ebenso zentrale psychologische, gesellschaftliche und auch künstlerische Fragestellungen beinhaltet.

Die Ausstellung ICH UND DU greift diese Fragen aus einer betont zeitgenössischen Perspektive auf und schafft Konstellationen, in denen die Begegnung mit der Kunst selbst zu einer intensiven Ich-Du-Beziehung wird.



Quelle:  https://www.hospitalhof.de/programm/021015-ausstellung-ich-und-du/

21. September 2015

Tip: Kunstbüro-Veranstaltung: »Congratualations, dear Klara!« //// Christl Mudrak, Sa., 26.9.2015, 16:00 Uhr




»Congratualations, dear Klara!«

Christl Mudrak
Samstag, 26. September 2015, 16:00 Uhr


Stadtteilbauernhof Bad Cannstatt 

In den Wannenäckern 27
70374 Stuttgart




Bei einem Spaziergang über den Stadtteilbauernhof Bad Cannstatt spricht Christl Mudrak über ihre Praxis und Erfahrungen als Bildende Künstlerin. Im Fokus stehen ihre Arbeiten »Herzlichen Glückwunsch, liebe Klara!« und »Sabbatical für einen Bauern und seine Milchkühe«.
Für beide Arbeiten machte sich die Künstlerin mit den Lebensrealitäten einer Bauernfamilie und der auf dem Hof lebenden Tiere vertraut. Als Folge daraus beschließt sie, die dringend nötigen Veränderungen für alle Bewohner gedanklich zu manifestieren und mit den Mitteln der Kunst zu verhandeln.

Die Veranstaltung bildet den Abschluss der Reihe »Congratulations, dear Klara! Arbeiten an den Grenzen der klassischen Kunstproduktion«, die sich neuen Formen künstlerischen Handelns widmet. In Theorie und Praxis werden alternative Interessensfelder von Künstler/innen hinterfragt und diskutiert.


Christl Mudrak lebt und arbeitet in Berlin. Sie studierte Malerei an der KHB Weissensee und absolvierte ein MA Programm am Goldsmiths College in London. Derzeit ist sie Teilnehmerin des Doktorandenprogramms an der AVU Prag. Lehrtätigkeiten u.a. an der Hochschule Luzern, ZHdK Zürich, an der ETH Zürich, Gastprofessur KHB Weissensee. 2010 war sie Stipendiatin der Kunststiftung Baden-Württemberg.

Anmeldung erforderlich!





Aus organisatorischen Gründen bitten wir um eine Anmeldung unter info@kunstbuero-bw.de.

Quelle & Kontakt bei Rückfragen:

Ramona Wegenast und Regina Fasshauer
info@kunstbuero-bw.de 


www.kunstbuero-bw.de

19. September 2015

ART ALARM STUTTGART 2015 - Sa, 26.9. & So., 27.9.2015





Galerienrundgang
Stuttgart


Sa, 26.09.2015 11 – 20 Uhr
So, 27.09.2015 11 – 18 Uhr



Mit einem interessanten Programm in 24 Galerien startet die Initiative Stuttgarter Galerien zeitgenössischer Kunst e.V. in die neue Ausstellungssaison. Alle Galerien bieten Ihnen auch dieses Mal wieder reizvolle Begleitveranstaltungen und ausgedehnte Öffnungszeiten.

In vielen Galerien sind die Künstler anwesend und freuen sich auf neugierige Fragen. Das gemeinsame Unterwegssein mit anderen Kunstfans ist eine ideale Gelegenheit, die hohe Qualität und Vielfalt der Stuttgarter Galerienszene kennen zu lernen.


Die vier neu hinzu gekommenen Galerien von Braunbehrens, Stöckle Hauser, Uno Art Space und Galerie Z demonstrieren die Lebendigkeit der hiesigen Kunstszene.

Zum Abschluss des ersten ART ALARM-Tages bitten die Galeristen am Samstag, den 26.09. ab 20.30 Uhr zum "Come Together" in’s La Piazza (Charlottenstraße 11, Eingang Urbanstraße). Hier haben die Kunstfans und Sammler die Möglichkeit, in ungezwungener Atmosphäre auf die Galeristen und Künstler zuzugehen, begonnene Gespräche zu vertiefen und neue zu beginnen.

Weitere Infos zu den Ausstellungen, Wegbeschreibungen sowie Anbindungen an die öffentlichen Verkehrsmittel hält auch die ART ALARM-Broschüre bereit, die ab August kostenlos in allen beteiligten Galerien und vielen Kulturinstitutionen in der Region Stuttgart ausliegt.


Teilnehmende Galerien:


Galerie Abtart

Galerie Klaus Braun

Galerie von Braunbehrens

Dengler und Dengler – Galerie für Schöne Künste

Galerie Thomas Fuchs

Galerie Reinhard Hauff

Andreas Henn Kunsthandel Galerie

Amrei Heyne Gallery

Galerie Hollenbach

Galerie Keim

Brigitte March

Galerie Merkle

Parrotta Contemporary Art

Schacher – Raum für Kunst

Galerie Schlichtenmaier

Galerie Stöckle Hauser

Strzelski Galerie

Galerie Michael Sturm

Uno Art Space – Ute Noll

Galerie Valentien

Edith Wahlandt Galerie

Galerie Rainer Wehr

Galerie Z




CHRONIK:

Art Alarm 2014 2013 2012 2011 2010 2009 2008 2007 2006 2005 2004 2003 2002 2001


  2000

Quelle:  www.art-alarm.de

14. September 2015

EÖ: VERSPRECHEN, VERLESEN, VERSCHEIBEN ////// Sa., 19.9.2015 um 19 Uhr Gmünder Kunstverein



Michl Schmidt & Rudolf Reiber

Versprechen, Verlesen, Verschreiben


 

Eröffnung der Ausstellung Galerie im Kornhaus am

Sa., 19.9.2015 um 19 Uhr 

in der Galerie im Kornhaus 
Kornhausstraße 14
D-73525 Schwäbisch Gmünd




Eröffnungs-Performance »Gedämpfte Visionen«

 
Die aktuelle Reihe befasst sich thematisch mit Aspekten von Störungen. Fehler behindern die Reibungslosigkeit von Abläufen und stellen so Störungen da. Das Fehlerpotenzial der Ausstellung „Versprechen, Verlesen, Verschreiben“ von Reiber und Schmidt besteht vor allem in der Doppeldeutigkeit der jeweiligen Begriffe und den damit verbundenen Missverständnissen.

Die Erscheinung von Gegenständen, deren Materialität und die Prozesse, die zu ihrer Konstitution führen, bilden den Ausgangspunkt von Michl Schmidts bildhauerischen Untersuchungen. Über die Herstellung, die Funktion, den Gebrauchswert bis zu ihrer Symbolik und Ikonografie beschäftigt er sich mit uns umgebenden Dingen, was wir durch ihre Eigenschaften über sie erfahren können und wie wir uns einen Begriff von ihnen aneignen.

Diesen Begriff durch umbauen, umnutzen, zweckentfremden und verschieben von Kontexten in Frage zu stellen und durch Verwandlung neu zu definieren, ist die wesentliche Strategie seiner künstlerischen Vorgehensweise.

Rudolf Reibers Arbeit dreht sich um die Ideen des Verlangens und der Verweigerung. Seine Arbeiten laden zur Teilnahme und zum Engagement ein, aber verweigern sich dann jedem zu nahe kommen und werfen den Betrachter auf sich selbst zurück. So ist Rudolf Reiber beispielsweise interessiert an Sprachsystemen und Kodierungen. Wobei er diese immer wieder hinterfragt und unterläuft. Seine Herangehensweise ist subtil und gleichzeitig radikal.



Begrüßung: Klaus Ripper, 1. Vorsitzender Gmünder Kunstverein

Geöffnet:


Dienstag bis Freitag 14 -17Uhr
Samstag 10-13Uhr
Sonn- und Feiertag 11-17Uhr


 
Quelle: Gmünder Kunstverein eV
Galerie und Geschäftsstelle
Kornhausstraße 14
D-73525 Schwäbisch Gmünd
Fon +49 (0)7171 68393
gmuender.kunstverein@t-online.de
www.gmuender-kunstverein.de

13. September 2015

EÖ: Fr., 18.9.2015 19h - Oberwelt e.V.: Reflexe #3 Dann ist das Bauen eine wüste Sache - Jeremias Gotthelfs „Die schwarze Spinne“

"Liebe Freunde, Bekannte und Artverwandte,

allmählich endlich spinnt mit dem Herbst die Kunst ihre Netze in ziemlich großer Vielfalt:
am Freitag, den 18. September ab 19.00 Uhr

Reflexe #3
Dann ist das Bauen eine wüste Sache -
Jeremias Gotthelfs „Die schwarze Spinne“
Thematische Gruppenausstellung mit

Miriam Abdelmoula, Fatemah Ahmadi, Sigrid Baumgärtner, U!!i Berg, Robin Bischoff, Jörg Buchmann, Klaus Bushoff, Claudia Dietz, Heinrich Dosedla, Monika Drach, Karin Eizenhöfer, Karin Förster, Günter Guben, Markus Hallstein, Simone van gen Hassend, Barbara Karsch-Chaieb, Anja Koch, Stephan Köperl, Birgit Krausenecker, Johanna Mangold, Brigitte Neufeldt, Wolfgang Neumann, Jan-Hendrik Pelz, Klaus Pinter, PVLS, Peter Prothmann, Susa Ramsthaler, Stefanie Reling, Dirk Reimes, Ellen Rein, Marlene Reißle, Gerlinde Röhm, Heike Sackmann, Klara Sax, Rüdiger Scheiffele, Carlo Schiuma, Katharina Schiuma, Johanna Smiatek, Michaela Sadlowski, Thomas Ulm, Manfred Unterweger, Sylvia Winkler, Ute Z. Würfel, Toni Andrea Zelter

in den Räumen der


Oberwelt e.V.
Reinsburgstraße 93
70197 Stuttgart
www.oberwelt.de


 
und freut sich über Ihren und Deinen Besuch,
kleine Anmerkungen zur Vorgeschichte:


Im Jahr 1842 dem Erscheinungsjahr der Novelle „Die schwarze Spinne“,
deren erzählte Zeit sich über sechs Jahrhunderte erstreckt, lebt ihr Autor Albert Bitzius als Pfarrer, im schweizerischen Lützelflüh im Kanton Bern.

Bitzius nennt sich seit seinem 1837 erschienenem ersten Roman „Bauernspiegel“ nach der Hauptfigur: Jeremias Gotthelf. 


Der Name des Propheten Jeremia ist dabei Programm. Denn Gotthelf betrachtet seine Texte als prophetische Warnliteratur.
In diesem Text trifft auf Biedermeier und poetischen Realismus sprachlich brachial der Schauerroman der Romantik. 


Dem Charakter der Reihe Reflexe als Doppelveranstaltung gemäß (Lesung/Vortrag einerseits, Ausstellung andererseits), lädt Oberwelt e.V. jetzt zur Gruppenausstellung „Dann ist das Bauen eine wüste Sache – Jeremias Gotthelfs ‚Die schwarze Spinne’“ ein.
Sie präsentiert Künstlerinnen und Künstler, die sich von dieser sprachgewaltigen Novelle inspirieren ließen.


Im Mittelpunkt der Reihe Reflexe stehen literarische Werke, die international wahrgenommen und entsprechend rezipiert wurden.
Das Wort Reflexe steht dabei für einen Vorgang der Widerspiegelung, der weniger illustrativ als deutend ist.
Wenn Lesen generell imaginierende Arbeit am Text ist, so zeigt die daraus entstehende künstlerische Arbeit, dies in besonderer Weise. In ihrer Anschaulichkeit wird der Prozess der Durcharbeitung sichtbar, in dem sich das literarische Werk gestalterisch individualisiert."


Quelle:
Ellen Rein,
Reflexe-Team 


link:  http://www.oberwelt.de/projects/2015/JeremiasGotthelfLesung.htm

12. September 2015

CAMP international festival for Visual Music


14. - 19. September 2015

Württembergischer Kunstverein | Stuttgart



Schlossplatz 2
D-70173 Stuttgar
t

Teilnehmende KünstlerInnen
Adrian Borza RO | Fried Dähn DE | Smaranda Gabudeanu RO | Benjamin Jantzen DE | Mihaela Kavdanska BG | Cristina Lilienfeld RO | Thomas Maos DE Julia Mihaly DE | Bernard Moussian DE | Monika Nuber DE | Sorin Paun RO Elke Radtke DE | Natalie Sandtorv NO | Xarlene SP

Stipendiaten der Kunststiftung Baden-Württemberg
Tibor Schneider DE | Vincent Wikström DE

Ein Projekt von Camp e.V.
In Kooperation mit dem Württembergischen Kunstverein Stuttgart

Infos, Programm, etc.
http://www.camp-festival.de

Das CAMP Festival ist ein internationales und interdisziplinäres Projekt im Spannungsfeld von Konzeption und Produktion, von Diskurs und Präsentation. Die Themen sind Medien- und Klangkunst, audiovisuelle Performances und interaktive Installationen.

Zum CAMP Festival 2015 vom 14.-19. September werden Künstler und Künstlerinnen aus Rumänien, Norwegen und Spanien eingeladen, gemeinsam mit Künstlern aus Baden-Württemberg in den fantastischen Räumlichkeiten des Württembergischen Kunstvereins audiovisuelle Konzepte und Performances zu konzipieren und realisieren. Nach fünf Tagen des gemeinsamen Arbeitens und Forschens, findet das Festival seinen Höhepunkt in zwei Abenden öffentlicher Vorführungen und Präsentationen.

Das CAMP Festival fand wiederholt im Ausland statt: in Portugal, Kroatien, Rumänien, Spanien und 2013 auf der Kunstbiennale in Venedig. Camp e.V. hat mit seinem Festival ein globales Netzwerk von Künstlern, Hochschulen und Kulturorganisationen aufgebaut.

Jedes CAMP Festival ist in der Zusammensetzung der beteiligten Künstler einmalig und einzigartig. Die künstlerischen Ergebnisse spiegeln sowohl die Zusammensetzung des jeweiligen Kollektivs wie auch den Ort, die Zeit und die Umgebung.

Die künstlerische Leitung und Verantwortung des Festivals liegt bei Prof. Friedemann Dähn und Thomas Maos, beide langjährige Experten für musikalische und künstlerische Grenzbereiche. Die Organisation und Planung übernehmen Stefan Hartmaier und Martin Mangold, die über jahrzehntelange Erfahrung im Bereich Gestaltung, Ausstellung und Messebau verfügen.

Präsentationen 18. und 19.9. um 21 Uhr
Künstlergespräche 15. - 17.9. um 11 Uhr
Vortrag Dr. Annette Doms 16.9 um 19 Uhr
Filmpräsentation "Shockwaves" KASUMI 16.9. um 20 Uhr





Künstler/artists:



Romania:
Adrian Borza sound and media artist
Smaranda Gabudeanu performance artist
Mihaela Kavdanska visual and video artist
Cristina Lilienfeld performance artist
Sorin Paun composer and sound designer

Spain:
Xarlene
visual and video artist

Norway:
Natalie Sandtorv sound artist

Germany:
Fried Dähn
sound artist
Benjamin Jantzen
visual and video artist
Julia Mihály
sound artist
Thomas Maos sound artist
Bernard Moussian scientist
Monika Nuber visual and video artist
Elke Radtke
visual and video artist

Scholarship holders of the Kunststiftung
Baden-Württemberg:

Tibor Schneider media artist
Vincent Wikström sound artist 




The international festival CAMP offers an innovative interactive laboratory for sound artists, media artists, VJs and musicians. The event takes place in varying cities throughout Europe and features experimental and electronic music in dialogue with visual art – mostly projections and installations. For several days, artists collaborate on audio-visual projects and present them to the public in a final performance. All works are improvised from scratch. In addition, lectures and workshops discuss, convey and develop various themes and aspects of audio/visual art. The concept of CAMP mirrors our hybrid digital era in which improvisation is paramount and in which genres, media and techniques are more intertwined than ever before.

public performances: september 18 and 19 at 9 pm
artist talks: september 15 - 17 at 11 am
lecture with Dr. Annette Doms september 16 at 7 pm
screening "Shockwaves" KASUMI september 16 at 8 pm


Quellen:  www.camp-festival.de/index.html
www.wkv-stuttgart.de/programm/2015/ausstellungen/camp-festival/

11. September 2015

TRANSMEMBRAN - OUT OF PLACE EÖ:Freitag, 18. September 2015, 19:30 Uhr, KV Feuerbach





Zum vierten Mal in Folge bespielen Studenten der Kunstakademie Stuttgart nun schon den Feuerbacher Kunstverein. Ausgestellt werden Tagesskulpturen, deren Elemente der skulpturalen Räumlichkeit entzogen werden und der Zweidimensionalität ausgesetzt sind; Fotografien, die die Vielfalt der türkischen Community abbilden und sich gleichzeitig mit der Thematik des Fremdseins, das aktueller ist denn je, beschäftigen; die Rauminstallation „Andere Realitäten“, in der man sein Realitätsgefühl verliert und eine eigene Welt schafft, ohne Zeit und Materialität wahrzunehmen; Schmuckstücke, die aus der malerischen Dokumentation einer Hautkrankheit entstanden sind und sich auf den Edelstein „Sa-Ri“ aus dem koreanischen Buddhismus beziehen; die Installation „Global fear of living together“, die sich mit dem modernen Nomadentum unser Generation beschäftigt, mit der Verknappung von Raum und dem Thema des Teilens.


HERZLICHE EINLADUNG

Künstler:
Ferhat Ayne
Christine Braun
Kristin Lazarova
Seulmina Lee
Shana Levy

Vernissage:
Freitag, 18. September 2015, 19:30 Uhr

Kuchenskulptur mit Kaffee
von Christine Braun
Sonntag, 20. September 2015, 15:00 Uhr


Kunstcafé:
Sonntag, 11. Oktober 2015, ab 15:00 Uhr

Öffnungszeiten:
Mi–Sa: 17–21 Uhr
So: 14–20 Uhr
Eintritt frei.

Adresse:
Kunstverein Feuerbach
Galerie im Burgenlandzentrum,
St. Pöltener-Straße 29
70469 Stuttgart


www.2015.transmembran.de
www.its-mee-gallery.de
www.kunstverein-feuerbach.de

"KÜNSTLERRÄUME" mit den Jungen Freunden der Staatsgalerie - Do, 17. September 2015



Frisch gesehen

 
"Liebe Junge Freunde und Interessierte,

mit frischem Blick betrachtet stellt die Präsentation »Künstlerräume« markante Werke und Stationen jüngeren bis jüngsten Kunstschaffens vor - ganz und gar aus den reichen und bei weitem nicht immer in den Museumsräumen sichtbaren Sammlungsbeständen der Staatsgalerie heraus geschöpft. Im Fokus: Dreizehn Künstlerinnen und Künstler, die anhand verschiedenster Medien und Techniken prägnante Fragen über Kunst, Alltag und die menschliche Existenz verhandeln. Pia Littmann, wissenschaftliche Assistentin des Projekts, gibt uns am Donnerstag, 17. September, um 18.30 Uhr, einen Insider-Einblick in die spannungsreiche Präsentation. Anmelden könnt ihr euch hier bis einschließlich 15. September.

Kosten: Mitglieder frei, Gäste 12 Euro/7,50 Euro
Treffpunkt: Info mit der Anmeldebestätigung

Viel Spaß wünscht euch

Euer Team Junge Freunde Staatsgalerie"

Quelle:
www.freunde-der-staatsgalerie.de 

Freunde der Staatsgalerie Stuttgart
Stuttgarter Galerieverein e.V.
Postfach 10 43 42
70038 Stuttgart
Tel. (0)711 - 24 25 81
Fax (0)711 - 236 86 26
Email: info@freunde-der-staatsgalerie.de
www.freunde-der-staatsgalerie.de

Villa Berg /// Tag des offenen Denkmals So., 13.09.2015 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr

                                                           Foto: Kerstin Schaefer Botanik
Führung SWR Funkstudios - Villa Berg



Bei den Führungen können sich die Teilnehmer/-innen davon überzeugen, dass sich auch nach knapp 60 Jahren, ungeachtet der vom Bauherrn zurückhaltend vorgenommenen Anpassungenan die gewandelten Bedürfnisse des Rundfunkbetriebs, Anschaulichkeit, Ablesbarkeit und Wertigkeit des historischen Dokuments nur unwesentlich reduziert haben.
Sie bekommen darüber hinaus Einblick in die Wirkungsstätte der verschiedenen Klangkörper und die dort eingerichteten Studios des SWR.

Besichtigung nur im Rahmen der Führungen um 11:00, 13:00 und 15:00 Uhr durch Andreas Priemer, ehemaliger Tonmeister des SWR und Christoph Schindelin, Untere Denkmalschutzbehörde der Landeshauptstadt Stuttgart.

Parkmöglichkeit in der Tiefgarage Villa Berg, Zufahrt Sickstraße.

So., 13.09.2015 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Veranstaltungsort Villa Berg
Villa Berg 1
70190 Stuttgart
S-Ost


Quelle: Stuttgart.de

10. September 2015

Ebene 0 - EÖ Freitag, 11.September - 19 Uhr‏: Barbara Karsch-Chaïeb




Ebene 0

Züblinparkhaus
Lazarettstr. 5
Stuttgart


abtragen; auftragen; wegtragen // eine flüchtige Raumzeichnung

 

Barbara Karsch-Chaïeb
 

Für den Ausstellungsort “Ebene 0” im Züblinparkhaus entsteht eine ortsspezifische Arbeit mit Erde, abgegraben von zahlreichen Plätzen in Stuttgart, sowie aus anderen Orten (der Welt). Auf der Suche nach Erde finden sich zahlreiche Orte zum Abtragen und Abgraben im Stadtraum. Faszinierend sind Baustellen, die den Eingriff des Menschen in den Stadtraum deutlich kennzeichnen und vielfältige Veränderungen der urbanen Landschaft und des Stadtbildes ankündigen. Dies ist eine gute Gelegenheit, in tiefen Erdschichten zu graben und vielfältige Farben, von Ocker- über Rot- bis zu Grau-Braun-Grün-Töne, zu finden.
Welche Geschichten haben sich hier im Laufe der Jahrhunderte abgespielt?

In Linien angeordnet und geschichtet aufgetragen, entsteht eine Zeichnung, die sich im gesamten Raum ausbreitet und teilweise darüber hinaus an den Wandflächen endet. Gleichermaßen verbinden sich die aus verschiedenen Orten entnommenen Erdmaterialien zu einem Gesamtbild, die das Örtliche und das Fremde auflösen. Die Grenze zwischen Bekanntem und Unbekanntem scheint zu verwischen. Jeder Besucher, der den Raum betritt, wird infolgedessen ein Teil der Arbeit. Die Erde haftet an den Schuhen, sie wird umhergetragen, neu verteilt, hinaus genommen. Die Arbeit löst sich auf, Spuren bleiben zurück.

In ihrer künstlerischen Arbeit befasst sich Barbara Karsch-Chaïeb mit den Themen Raum und Zeit, sowie mit Fragen zu Gedächtnis, Geschichte, Existenz und Erinnerung. Seit vielen Jahren arbeitet sie mit Erd- und Gesteinspigmenten.

Barbara Karsch-Chaïeb, Jahrgang 1967, lebt und arbeitet als freischaffende Künstlerin in Stuttgart, sie ist Mitglied bei GEDOK Stuttgart.

Weitere Öffnungstage am 12., 18. und 19. September, jeweils ab 19 Uhr




VORSCHAU auf den Ausstellungsherbst



1. - 10. Oktober
David Baur
"Sit on my face and tell me that you love me" & "Dicke Alpinisten reflektieren mehr UV Strahlung"

16. - 24. Oktober
Elin Doka
"Geringe Auflösung" - Kindheitsreflektionen aus der Braun'schen Röhre


Quelle: die nette www.ebene0.de