30. August 2015
Better than de Kooning VILLA MERKEL, Esslingen Eröffnung: Freitag, 11. September, 19 Uhr
Better than de Kooning
12. September 2015 – 15. November 2015
Eröffnung: Freitag, 11. September, 19 Uhr
Mit Werken von Peter Saul, Lee Lozano, Maria Lassnig, Michel Majerus, Dieter Krieg, Tim Berresheim, Jana Euler, Katrin Plavcak, Jon Rafman, Gunter Reski, Matthias Schaufler, Jim Shaw, Amy Sillman, Sue Williams
Villa Merkel
Galerien der Stadt Esslingen am Neckar
Pulverwiesen 25
73726 Esslingen am Neckar
Öffnungszeiten
Di 11-20 Uhr / Mi-So 11-18 Uhr
Die Villa Merkel, Galerien der Stadt Esslingen am Neckar, präsentiert im Herbst 2015 eine umfangreiche Malereiausstellung, die den Fokus auf die Darstellung der Verformungen des Menschenbildes in der Nachmoderne lenkt. Der Prozess des “Zermalens“ und die damit einhergehende De- und Rekonstruktion des naturalistischen Menschenbildes ist eine der Hauptantriebskräfte in der Entwicklung der Malerei des 20. Jahrhunderts und nimmt unter den Bedingungen des Digitalen erneut an Fahrt auf.
Der Titel der Ausstellung Better than de Kooning bezieht sich auf das gleichnamige, im Jahr 2008 entstandene Werk des amerikanischen Künstlers Peter Saul, der ab 1961 mit seinem Konzept der Malerei-Appropriation, die sich sowohl vom Surrealismus und Abstrakten Expressionismus als auch von Underground Comics und politischer Karikatur ernährt, eine neuartige Politpop-Malerei entwickelt hat.
Die Ausstellung präsentiert Arbeiten von vierzehn Künstlerinnen und Künstlern europäischer und amerikanischer Herkunft, die sich generationsübergreifend, inhaltlich und formal zwischen konzeptueller Malereirezeption und der Auseinandersetzung mit massenmedialen Einflüssen bewegen.
Die Ausstellung wird zugleich eine Brücke zur Karikatur, zum Comic und Animationsfilm des 19. und frühen 20. Jahrhunderts schlagen und damit die Anfänge und Zusammenhänge dieses Themenbereichs beleuchten.
In einer Zusammenstellung von mehr als 50 Gemälden wird sich die Ausstellung Better than de Kooning über das gesamte Obergeschoß der Villa Merkel erstrecken und die Interaktion von malerischer Deformation der menschlichen Figur und massenmedialen Bildern von 1961 bis heute nachzeichnen. Die ausgestellten Werke werden dabei mit einer großflächigen Wandcollage, auf der Karikaturen, Comicpanels und Film-Stills versammelt sind, in Korrespondenz treten.
Kuratoren: Marcus Weber und Andreas Baur
Ausstellungskonzept: Marcus Weber
Ein Katalog (d/e) mit Texten von Esther Leslie, Marcus Weber, Andreas Baur und einem Interview von Marcus Weber mit Peter Saul erscheint bei der Snoeck Verlagsgesellschaft mbH, Köln.
Quelle: www.villa-merkel.de
25. August 2015
WKV Mitgliederausstellung - AKTIONSRAUM. Ein Raum, ein Labor, viele Aktionen
Ausstellung der Künstlermitglieder 2015
Session I: 28.–29. August 2015
Session II: 8.–12. September 2015
Die diesjährige performative Ausstellung der Künstlermitglieder des Württembergischen Kunstvereins stellt die Kunstform der Performance ins Zentrum des Geschehens. Damit soll zum einen dem Umstand Rechnung getragen werden, dass dieser flüchtigen, zeitbasierten Kunstform in den letzten Jahren wieder erhöhte Aufmerksamkeit zugekommen ist, sie zum anderen aber nach wie vor eher marginalisiert in den Begleitprogrammen der Kunstinstitutionen angesiedelt ist.
Die temporäre Umstellung des Kunstvereins im Rahmen dieses Projektes vom Ausstellungsbetrieb zum Aufführungsort erschließt indes ein erweitertes Feld möglicher Nutzungen während der zweiwöchigen Phase der Mitgliederausstellung. So ist neben den Aufführungen zugleich ein Labor geplant, innerhalb dessen der Kunstverein wie eine Probebühne funktioniert.
Schlossplatz 2
D-70173 Stuttgart
Fon: +49 (0)711 - 22 33 70
Fax: +49 (0)711 - 29 36 17
Programm:
Session I: 28.–29. August 2015
19:30 Uhr
Abdoul-Ganiou Dermani
„Ega“, 2014, 90 Min.
19:45 Uhr
Hildegard Esslinger
„Entfalten, Falten, Entfalten...“, 2000 / 2015, 30 Min.
19:45 Uhr
Thomas Ulm
„Performative Diktate – Kunst muss hängen“, 2015, 45 Min.
ab 21:00 Uhr
Kurt Laurenz Theinert
„Visual Piano“, Lichtkonzert, seit 2005, 120 Min.
Vasiliki Koutsoumaraki
„Ruhe bewahren“, 2014, durchgehend
mit Rettungsschwimmer Bernd Gugel
Dein Club
„Wotorwoerld“, 2002 bis heute, durchgehend
Andreas Mayer-Brennenstuhl
„Propädeutikum des Reset/Neustart-Institutes zum Thema
Kunst als Handlungsform, Souveränität und das richtige
Leben im falschen“, 2015, durchgehend
29. August 2015, ab 18 Uhr
18:30 Uhr
Hannelore Kober & Rüdiger Scheiffele
„La Plaisir“, 2015, 30 Min.
19:00 Uhr
Stefanie Oberhoff
„Schnitzel of Love“, 2013, 50 Min.
20:00 Uhr
Simon Pfeffel
„Handeln ist sterben lernen“, 2015, 120 Min.
20:00 Uhr
Kerstin Schaefer und Victoria Turnbull
„Bound Konfinium“, 2015, 120 Min.
Session II: 8.–12. September 2015
8. September 2015, ab 19:00 Uhr
19:30 Uhr
Julia Schaefer, Moriz Stangl (ECHO Kollektiv)
„Alles ist ausgeruht“, 2015, 150 Min.
9. September 2015, ab 19:00 Uhr
19:30 Uhr
Jov T. Keisar
„Von a sense zu no sense“, 2013, 180 Min.
19:30 Uhr
Abdoul-Ganiou Dermani
„Ega“, 2014, 90 Min.
19:00 Uhr
Gabrielle Zimmermann
„Sinnlose Tätigkeiten mit großer Sorgfalt ausgeführt IV, Nr. 1“,
2014 / 2015, 210 Min.
19:45 Uhr
Hildegard Esslinger
„Entfalten, Falten, Entfalten...“, 2000 / 2015, 30 Min.
20:30 Uhr
Josephine Bonnet, Andreas Krennerich, Anna Mandel
„Linie versus Fläche“, 2015, 45 Min.
21:30 Uhr
Grażzyna Roguski
„Super Sculpt“, 2015, 10 Min.
22:00 Uhr
Oana Paula Vainer
„A White Spot II“, 2015, 15 Min.
10. September 2015, ab 19:00 Uhr
19:30 Uhr
Anna-Elisabeth Frick
„Zaun Jahr“, 2015, 15 Min.
mit Matthias Breitenbach, Anna-Elisabeth Frick
20:00 Uhr
Doris Graf
„Do not Algorith me“, 2015, 13 Min.
mit Julia Döbele und den Brazillian Gürts
20:15 Uhr
Anna-Elisabeth Frick
„Zaun Jahr“, 2015, 15 Min.
mit Matthias Breitenbach, Anna-Elisabeth Frick
20:45 Uhr
SD Drua, Josef Maria Pino Loibner, Therese
Friedemann, Angelina Yarmolenko
„Home Sweet Seet Home Home“, 2015, 75 Min.
11. September 2015, ab 19:00 Uhr
19:30 Uhr
Anna-Elisabeth Frick
„Zaun Jahr“, 2015, 15 Min.
mit Matthias Breitenbach, Anna-Elisabeth Frick
20:00 Uhr
Hagen Knoedler
„Der Suchtsimulator SU-SI“, 2015, 20 Min.
20:30 Uhr
Oana Paula Vainer
„A White Spot II“, 2015, 15 Min.
20:45 Uhr
SD Drua, Josef Maria Pino Loibner,
Therese Friedemann, Angelina Yarmolenko
„Stadt Spiel Stadt“, 2015, 75 Min.
12. September 2015, ab 15:30 Uhr
16:00 Uhr
MC o.T.
„Maintenance-Performance“, 2015, 240 Min.
20:00 Uhr
Tolerantes Brandenburg: Gala Goebel, Nabila
Khanoussa, Gerda Knoche, Nele Kraus, Julia Siebeky
„(36 × 36)“, 2015, 60 Min.
21:15 Uhr
SD Drua, Josef Maria Pino Loibner,
Therese Friedemann, Angelina Yarmolenko
„Stadt Spiel Stadt“, 2015 2015, 165 Min.
Quelle, Info + Updates:
www.wkv-stuttgart.de
Eintritt: frei
14. August 2015
Programmtips Junge Freunde der Staatsgalerie Stuttgart
Do, 17. September, 18.30 Uhr: Background-Führung durch die Sammlungspräsentation “Künstlerräume” der Staatsgalerie.
Mit frischem Blick gesehen: Prägnante Arbeiten von 13 zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern aus der Sammlung des Museums. Mit verschiedenen Ausdrucksmitteln spüren sie Fragen über Kunst, Alltag und unsere Existenz nach. Unter anderem vertreten sind Katharina Grosse, Bruce Naumann, Neo Rauch und Jeff Koons.
Hier gehts zur Anmeldung
Sa, 26. & So, 27. September: Ausflug nach Dresden
Achtung! Anmeldeschluss ist Montag, 31. August 2015
Die Jungen Freunde machen sich auf zu einem abwechslungsreichen Trip ins schöne Dresden! Am Samstag tauchen wir in die zeitgenössische Kunst ein bei einem Besuch der lebendigen Galerienszene in der Neustadt. Noch mehr Inspiration und Insider-Tipps verspricht der lockere Umtrunk mit den Jungen Freunden der Staatlichen Kunstmuseen Dresden am Abend – wir freuen uns jetzt schon darauf! Sonntag sind wir dann in den Staatlichen Kunstsammlungen unterwegs. Geführt werden wir dabei von den Jungen Freunden, die uns ihre Lieblingstücke präsentieren.
Mehr Infos zum Programm, Anreise etc. bekommt ihr unter: info@jungefreundestaatsgalerie.de
Hier gehts zur Anmeldung
Quelle: Junge Freunde der Staatsgalerie Stuttgart
@
Freunde der Staatsgalerie Stuttgart
Stuttgarter Galerieverein e.V.
Postfach 10 43 42
70038 Stuttgart
Tel. (0)711 - 24 25 81
Fax (0)711 - 236 86 26
Email: info@freunde-der-staatsgalerie.de
www.freunde-der-staatsgalerie.de
4. August 2015
ifa-Galerie Stuttgart: Die Vermessung deiner Wohnung: Singapur unheimlich
Foto: Geraldine Kang: aus der Serie "Von zwei Schlafzimmern", 2010–2015; © Geraldine Kang
24.07.2015 – 04.10.2015
Ausstellungsreihe connect: Die Vermessung deiner Wohnung: Singapur unheimlich
ifa-Galerie Stuttgart
Charlottenplatz 17
70173 Stuttgart
Tel. +49.711.2225.161
Geöffnet:
Dienstag – Sonntag 12 – 18 Uhr
Montags und an Feiertagen geschlossen
Singapur ist als Insel- und Stadtstaat ein besonderer und aufregender Ort. In der zeitgenössischen Kunstszene ist Singapur Schmelztiegel verschiedener künstlerischer Richtungen und kultureller Prägungen. Künstlerinnen und Künstler aus der ganzen Welt leben und arbeiten hier, um Teil dieser Kunstszene mit ihren Ausstellungen, Konferenzen, Symposien und Festivals zu sein.
Die begrenzte Fläche der Stadt erfordert eine flexible Stadtplanung und -entwicklung. Durch die laufende Sanierung älterer Bausubstanz bleibt kaum ein Gebiet von Erneuerung verschont. Neue Technologien ziehen unverzüglich neue, immer gigantischere Bauvorhaben nach sich, die die Stadt in zunehmendem Maße beherrschen. Dies wirkt sich nicht nur auf die Skyline Singapurs aus, sondern auch auf viele Lebensbereiche seiner Einwohnerinnen und Einwohner. Arbeiten, Leben oder Erholung werden durch die Architektur diktiert. Individuelle Alternativen fehlen, weil die dafür nötige Fläche fehlt. Künstlerinnen und Künstler setzen sich mit diesem Phänomen in unterschiedlichster Art und Weise auseinander. Sie manifestieren in ihrer Arbeit den Einfluss des steten Wandels auf die Bevölkerung, auf Kultur und Kunst.
Quelle: http://www.ifa.de/kunst/ifa-galerien/ausstellungen/die-vermessung-deiner-wohnung.html
3. August 2015
Ausstellung: „Projekt Invasion“ – Ein ungewöhnliches Guerilla-Kunstprojekt von Studierenden der Akademie
Galerie von Braunbehrens, Salon Madeleine, Breitscheidstraße 48, 70176 Stuttgart
bis 15.08.2015
„Projekt Invasion – von der Kunsthalle Würth in die Galerie von Braunbehrens“
Über einen Zeitraum von acht Monaten hängten Annarita Matuschka und Eduard Losing aus dem Studiengang Bildende Kunst an der Kunstakademie Stuttgart unbemerkt elf eigene künstlerische Arbeiten in die Kunsthalle Würth in Schwäbisch Hall und ließen den dortigen Ausstellungsraum so zu einem Schauplatz für ein ungewöhnliches Experiment werden.
Die künstlerischen Arbeiten sowie eine umfangreiche Dokumentation des Projekts werden nun in der Galerie von Braunbehrens zu sehen sein.
Annarita Matuschka und Eduard Losing absolvieren seit 2010 den Studiengang Künstlerisches Lehramt in den Klassen der Professoren Peter Chevalier bzw. Alexander Roob. Annarita Matuschka studiert darüber hinaus seit Sommer im Rahmen eines Stipendiums an der New York Academy of Art und der Art Student’s League of New York.
Laufzeit: 27.06.–15.08.2015
Öffnungszeiten: Di–Fr 14–19 Uhr, Sa 11–16 Uhr und nach Vereinbarung
Weitere Informationen unter www.projekt-invasion.com
Quelle: www.abk-stuttgart.de
1. August 2015
KAMUNA – Karlsruher Museumsnacht im Badischen Kunstverein Samstag, 1. August, 18 - 1 Uhr
KAMUNA – Karlsruher Museumsnacht
im Badischen Kunstverein
Samstag, 1. August, 18 - 1 Uhr
Badischer Kunstverein
Waldstraße 3
D-76133 Karlsruhe
www.badischer-kunstverein.de
Gemeinsam mit seinen BesucherInnen feiert der Badische Kunstverein
die diesjährige KAMUNA mit einem vielseitigen Programm aus fach-
kundigen Führungen durch die aktuellen Ausstellungen, kreativen Bastel-
Aktionen für Kinder sowie einem Konzert der Band Schnipo Schranke
auf der Open Air-Bühne in der Karlsruher Waldstraße 3.
Unter dem Titel „Or, a building“ zeigt die neuseeländische Künstlerin
Ruth Buchanan (*1980) ihre bislang umfangreichste Einzelausstellung
in Deutschland, die Teil einer Kooperation mit dem Institute of Modern
Art, Brisbane und dem Kunstverein Harburger Bahnhof, Hamburg, ist.
Buchanans Interesse gilt (Ordnungs-)Systemen, die in der Kulturpro-
duktion immer wieder zur Anwendung kommen: Formate des Displays
(Buch oder Vitrine), Strukturen zur Aufbewahrung (Sammlung, Archiv
oder Bücherei) und Räume der Bearbeitung (Atelier, Galerie oder
Museum). Thematisch kreist die Ausstellung um das IBM-Haus in Berlin-
Charlottenburg, in dessen verglaster Halle im Souterrain die frühen IBM-
Großrechner – als so genanntes „Elektronengehirn hinter Glas“ – installiert
waren. In Anlehnung an dieses Gebäude setzt sich Buchanan in ihren
räumlichen Anordnungen anhand von Möbeln, Objekten, Stoffen oder
Grafiken mit verschiedenen Modellen der Aufbewahrung und Präsentation
auseinander.
Im Lichthof ist die Doppelausstellung „holding one’s own in an unfinished
system“ der kanadischen Künstlerin Ellie Epp (*1945) und der britischen
Künstlerin Juliette Blightman (*1980) zu sehen, die sich im Dialog zwi-
schen zwei Generationen bewegt. Die unvollendeten Systeme, in denen
sich die beiden Künstlerinnen behaupten, sind vielfältig: Sie reichen vom
Künstleralltag mit all seinen Zugeständnissen über die gesellschaftlichen
Kontexte, die sie besetzen, bis zu den Kunstinstitutionen, die einen
möglichen Rahmen für ihre jeweilige künstlerische Praxis bilden.
Parallel dazu beleuchtet „31,2 laufende Meter zur Geschichte des
Badischen Kunstvereins“, ein Kooperationsprojekt mit der Staatlichen
Hochschule für Gestaltung Karlsruhe, im Gewölbekeller signifikante
Etappen von der Gründung des Kunstvereins im Jahre 1818 bis in die
1990er Jahre .
Bei der Bastelaktion „Wolkenkratzer & Luftschlösser“ können die ganz
jungen KAMUNA-BesucherInnen selbst kreativ werden und ihre Werke
in der anschließenden Kindervernissage gemeinsam feiern!
Als Highlight des Abends präsentiert der Badische Kunstverein um 22.30
Uhr die Hamburger Nachwuchsband Schnipo Schranke (Friederike Ernst
und Daniela Reis) auf der Open-Air-Bühne, die mit ihren provokanten
Texten und einer Mischung aus Metapunk, Post-Schlager und Progressive
Chanson für Furore sorgen.
Weitere Informationen zu Schnipo Schranke
buback.de/konzerte/schnipo-schranke.php
Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit Ihnen in der Waldstraße 3 zu feiern!
PROGRAMM
18.00 Uhr Ruth Buchanan, Juliette Blightman / Ellie Epp (Führung,
30 Min.)
18.30 Uhr 31,2 laufende Meter (Kurzführung, 15 Min.)
18.30 Uhr Wolkenkratzer & Luftschlösser (Bastelaktion für Kinder mit
Stadtcollagen und Luftballons)
19.00 Uhr Ruth Buchanan, Juliette Blightman / Ellie Epp (Kuratoren-
führung, 30 Min.)
19.30 Uhr 31,2 laufende Meter (Kuratorenführung, 30 Min.)
20.00 Uhr Kindervernissage mit den entstandenen Objekten
20.00 Uhr Ruth Buchanan, Juliette Blightman / Ellie Epp (Führung,
30 Min.)
20.30 Uhr 31,2 laufende Meter (Kurzführung, 15 Min.)
21.00 Uhr Ruth Buchanan, Juliette Blightman / Ellie Epp (Führung,
30 Min.)
21.30 Uhr 31,2 laufende Meter (Kurzführung, 15 Min.)
22.00 Uhr Ruth Buchanan, Juliette Blightman / Ellie Epp (Kurzführung,
15 Min.)
22.30 Uhr Schnipo Schranke (Konzert)
Treffpunkt für alle Führungen im Foyer des Kunstvereins
Öffnungszeiten der Ausstellungen zur KAMUNA: 18 – 1 Uhr
Barbetrieb: 18 bis 1 Uhr
Weitere Informationen unter: www.kamuna.de
AKTUELLE AUSSTELLUNGEN
10.07.–06.09.2015
Ruth Buchanan
Or, a building
Lichthof
Juliette Blightman / Ellie Epp
holding one's own in an unfinished system
17.07.2015–30.10.2015
31,2 laufende Meter
zur Geschichte des Badischen Kunstvereins
in Kooperation mit der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe
Quelle:
Badischer Kunstverein
Waldstraße 3
D-76133 Karlsruhe
t + 49 (0)721 28226
f + 49 (0)721 29773
presse@badischer-kunstverein.de
www.badischer-kunstverein.de
26. Juli 2015
„The land after the rainbow“ – Ausstellung mit Symposium an der ABK Stuttgart 30.07./31.07.2015
Ausstellung & Symposium
Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart
Am Weißenhof 1
70191 Stuttgart
Neubau 2, Vortragssaal
Donnerstag, 30. Juli 2015, ab 15 Uhr &
Freitag, 31. Juli 2015, 11–15 Uhr
Mit Iris Dressler, Nana und Fender, Adnan Yildiz, Fatima Hellberg, Valentin Leuschel, Felix Ensslin, Antje M. Nietzsche
link: www.abk-stuttgart.de/aktuell/veranstaltungen
PROGRAMM IM WKV / QUERUNGEN
The Land After The Rainbow
Schlossplatz 2
D-70173 Stuttgart
PROJEKT
the land after the rainbow - das Terrain, auf dem unterschiedliche Akteure sexuellen Denkens zusammentreffen. In den Spielstätten ABK Stuttgart, den Querungen des WKV und LOTTE wird der polemische Dialog und auch Monolog geöffnet, Sexualität neu zu schreiben, umzuschreiben und kontingente Gehalte zu gestalten. Was sind neue Gesten sexueller Ungehorsamkeit? Aussetzer in der Youtube-Playlist. Überreste einer Parade. Werbung in Endlosschleife. Im Land nach dem Regenbogen ist jeder queer.
AUSSTELLUNG
19. Juli – 2. August 2015
link: http://www.wkv-stuttgart.de/programm/2015/querungen/after-the-rainbow/
LOTTE VITRINE Leonie Hosoda und Henrik Hillenbrand: RADIUS / VORTEIL
LOTTE VITRINE Leonie Hosoda und Henrik Hillenbrand: RADIUS / VORTEIL
Ausstellungsdauer: Montag, der 27. Juli – Montag, der 31. August 2015
Ort: Universitätsbibliothek Stuttgart, Holzgartenstraße 16
Öffnungszeiten: Montag-Freitag 8:00 - 22:00 Uhr, Samstag 10:00 - 22:00 Uhr
Im Rahmen der Ausstellung "150 Jahre Institut für Kunstgeschichte Stuttgart – Spuren. Bilder. Dokumente" präsentiert der Projektraum LOTTE drei Positionen,
die sich mit dem LOTTE Projekt und dessen Geschichte auseinander setzen. Im monatlichen Wechsel wird eine Vitrine (147 x 71,5 x 12 x cm) bespielt.
Ab dem 27. Juli 2015 werden Leonie Hosoda und Henrik Hillenbrand ihre Arbeit Radius/VORTEIL in der Vitrine präsentieren.
In ihrer Arbeit für diese Ausstellung beschäftigen Sie sich mit der Entstehungsgeschichte vom Projektraum LOTTE. Wie funktioniert LOTTE, was für Hürden müssen genommen werden, welche Hände werden einem gereicht? Welche nicht-monetären Währungen existieren im Kulturleben? Wie positioniert sich LOTTE im Stuttgarter Kulturraum und was bedeutet es, Teil von der Geschichte LOTTE zu sein? Dokumente erzählen LOTTEs Struktur, zeigen Schnittstellen, machen Zusammenhänge klar und LOTTEs Alleinstellungsmerkmal deutlich.
Leonie Hosoda (*1985) und Henrik Hillenbrand (*1987) haben Kommunikationsdesign und Kunstwissenschaft an der Akademie der Bildenden Künste Stuttgart studiert.
Beide arbeiten seit 2012 zusammen und beschäftigen sich vorrangig mit den Zusammenhängen von Design und Politik.
Besonders interessieren sie sich für die Sichtbarkeit und Legitimationsstrategien von Machtverhältnissen in unserem Alltag.
LOTTE link:
LOTTE VITRINE
17. 6. – 27. 7. Min Bark: DIE Lotte
27. 7. – 31. 8. Henrik Hillenbrand & Leonie Hosoda:
RADIUS / VORTEIL
31. 8. – 01.10. Sabrina Schray: INSTANT
Weiteres Programm im Juli:
STONEWALL BAR LOTTE –
THE LAND AFTER THE RAINBOW
Gruppe CIS
The Land After The Rainbow – das Terrain, auf dem unterschiedliche Akteure sexuellen Denkens zusammentreffen. In den Spielstätten ABK Stuttgart, den Querungen des WKV und LOTTE wird der polemische Dialog und auch Monolog geöffnet, Sexualität neu zu schreiben, umzuschreiben und kontingente Gehalte zu gestalten. Was sind neue Gesten sexueller Ungehorsamkeit? Aussetzer in der Youtube-Playlist. Überreste einer Parade. Werbung in Endlosschleife. Im Land nach dem Regenbogen ist jeder queer.
KNOCKING ON SOMEONE´S HEAD: Dienstag, 28. Juli, 18:00 Uhr
Vortrag und Aktion in der Installation /TBAMFWATJWTDOOTDTBAGWAOY/ Stonewall again, Gleichberechtigung statt Anpassung /KOSH
Weiterer Veranstaltungsort:
30. & 31.7. Symposium an der Akademie der Bildenden Künste Stuttgart
Weitere Infos:
http://goo.gl/WVkdZ9
21. Juli 2015
Sa.,25. Juli 2015, 11:00 Uhr, „KUNSTSTADT STUTTGART - HALLELUJA?!“ Gesprächsrunde im K-LABOR mit Kulturamtsleiterin Dr. Birgit Schneider-Bönninger und Kuratoren/Akteuren/Künstlern/FUKS - HERZLICHE EINLADUNG
Kunstgespräch Stuttgart
„KUNSTSTADT STUTTGART - HALLELUJA?!“
Eine Begegnung mit Gesprächsrunde im K-LABOR.
vhs Kunstgalerie,
Rotebühlplatz 28, 70173 Stuttgart
Foyer Robert-Bosch-Saal, 1. und 2. OG
www.vhs-stuttgart.de
Samstag, der 25. Juli 2015, Beginn 11:00 Uhr.
Im Gespräch:
Frau Dr. Birgit Schneider-Bönninger, Leiterin Kulturamt Stuttgart,
Kurt Grunow, Kurator der vhs Kunstgalerie,
Susanne Jakob, Kunstwissenschaftlerin M.A.,
Victoria Turnbull, Künstlerin (London/Stuttgart),
Hannelore Kober, Künstlerin Stuttgart,
weitere Künstler aus dem Kreis von FUKS
Kerstin Schaefer,
sowie das kunstinteressierte Publikum.
Kerstin Schaefer/FUKS (Freie Unabhängige Künstler Stuttgart) laden herzlich ein zur vierten und letzten Samstags-Matinée im K-LABOR, die einen besonderen Höhepunkt des Ausstellungsprojektes bildet. In einer offenen Diskussion mit der Stuttgarter Kulturamtsleiterin und weiteren Gästen aus der Kunstszene wird die Möglichkeit zu einem Gedanken- und Erfahrungsaustausch geschaffen.
Das mehrmonatige zentral im Rotebühlzentrum verortete K-LABOR von Kerstin Schaefer hat in diesem Sinne konstant und programmatisch das Publikum - nicht allein das Kunstpublikum - in die Gestaltung, Veränderung und Transformierung des Raumes der Ausstellung einbezogen. Die Handlungen des Publikums im Raum waren der Ausgangspunkt, wodurch der Raum ständig verändert, „fremdkuratiert“ wurde.
Kommunikation von Kunst und künstlerischen Prozessen vor Ort in Stuttgart ist eines der Kernanliegen der künstlerischen Aktivitäten rund um FUKS, eine Initiative engagierter bildender Künstlerinnen und Künstler aus Stuttgart, die immer wieder neue Handlungsformate für sich selbst und weitere Akteure erschließen und umsetzen, um einen lebendigen, zeitgenössischen Kunstdialog in Stuttgart anzuregen und zu befördern.
Was können spannende aktuelle Handlungsformen und –formate Bildender Künstler in Stuttgart sein? Was braucht Stuttgart? Wie sehen Künstler Stuttgart als Produktionsort? Was sind künftige Ziele und Möglichkeiten künstlerischer Handlungen im öffentlichen Raum?
„Partizipation?“ – auch dieser mittlerweile allgegenwärtige, im Kunstkontext höchst ambivalente Begriff soll in dieser offenen Diskussionsrunde kritisch befragt werden.
Ansichten und Positionen, neue Ideen der Stuttgarter Bildenden Künstler sind gefragt - die gegenwärtigen Bedingungen von Kunstproduktion und Kunstkommunikation in Stuttgart sollen in einem konstruktiven Dialog Beachtung finden. Herzliche Einladung an alle Interessierten.
Links:
www.vhs-stuttgart.de/vhs-kunstgalerie/k-labor/
„KUNSTSTADT STUTTGART - HALLELUJA?!“
Eine Begegnung mit Gesprächsrunde im K-LABOR.
vhs Kunstgalerie,
Rotebühlplatz 28, 70173 Stuttgart
Foyer Robert-Bosch-Saal, 1. und 2. OG
www.vhs-stuttgart.de
Samstag, der 25. Juli 2015, Beginn 11:00 Uhr.
Im Gespräch:
Frau Dr. Birgit Schneider-Bönninger, Leiterin Kulturamt Stuttgart,
Kurt Grunow, Kurator der vhs Kunstgalerie,
Susanne Jakob, Kunstwissenschaftlerin M.A.,
Victoria Turnbull, Künstlerin (London/Stuttgart),
Hannelore Kober, Künstlerin Stuttgart,
weitere Künstler aus dem Kreis von FUKS
Kerstin Schaefer,
sowie das kunstinteressierte Publikum.
Kerstin Schaefer/FUKS (Freie Unabhängige Künstler Stuttgart) laden herzlich ein zur vierten und letzten Samstags-Matinée im K-LABOR, die einen besonderen Höhepunkt des Ausstellungsprojektes bildet. In einer offenen Diskussion mit der Stuttgarter Kulturamtsleiterin und weiteren Gästen aus der Kunstszene wird die Möglichkeit zu einem Gedanken- und Erfahrungsaustausch geschaffen.
Das mehrmonatige zentral im Rotebühlzentrum verortete K-LABOR von Kerstin Schaefer hat in diesem Sinne konstant und programmatisch das Publikum - nicht allein das Kunstpublikum - in die Gestaltung, Veränderung und Transformierung des Raumes der Ausstellung einbezogen. Die Handlungen des Publikums im Raum waren der Ausgangspunkt, wodurch der Raum ständig verändert, „fremdkuratiert“ wurde.
Kommunikation von Kunst und künstlerischen Prozessen vor Ort in Stuttgart ist eines der Kernanliegen der künstlerischen Aktivitäten rund um FUKS, eine Initiative engagierter bildender Künstlerinnen und Künstler aus Stuttgart, die immer wieder neue Handlungsformate für sich selbst und weitere Akteure erschließen und umsetzen, um einen lebendigen, zeitgenössischen Kunstdialog in Stuttgart anzuregen und zu befördern.
Was können spannende aktuelle Handlungsformen und –formate Bildender Künstler in Stuttgart sein? Was braucht Stuttgart? Wie sehen Künstler Stuttgart als Produktionsort? Was sind künftige Ziele und Möglichkeiten künstlerischer Handlungen im öffentlichen Raum?
„Partizipation?“ – auch dieser mittlerweile allgegenwärtige, im Kunstkontext höchst ambivalente Begriff soll in dieser offenen Diskussionsrunde kritisch befragt werden.
Ansichten und Positionen, neue Ideen der Stuttgarter Bildenden Künstler sind gefragt - die gegenwärtigen Bedingungen von Kunstproduktion und Kunstkommunikation in Stuttgart sollen in einem konstruktiven Dialog Beachtung finden. Herzliche Einladung an alle Interessierten.
Links:
www.vhs-stuttgart.de/vhs-kunstgalerie/k-labor/
16. Juli 2015
GESPRÄCH Art×Act am Fr. 17. Juli 2015, 19 Uhr, Kunstmuseum Stuttgart mit Ulrike Groos, Carsten Nicolai und Armin Petras und Live-Performance: alva noto (Carsten Nicolai) α (alpha) pulse Sa. 18. Juli 2015, 22 Uhr, Kleiner Schlossplatz
Art×Act: Carsten Nicolai
Ulrike Groos und Armin Petras im Gespräch mit dem Künstler Carsten Nicolai Was kann Kunst heute sein? Wie können Bildende und Darstellende Künste aufeinander reagieren, welche Impulse können Theater und Bildende Kunst einander geben? Und werden dabei neue Synergien kreiert, neue Möglichkeiten ausgelotet?
alva noto (Carsten Nicolai) realisiert am 18. Juli die Live-Performance α (alpha) pulse auf dem Kleinen Schlossplatz. Die Performance folgt den Prinzipien neuronaler Rückkopplung auf pulsierende Lichtquellen und erforscht den Effekt audiovisueller Stimulationen auf die menschliche Wahrnehmung. Mit der Performance wird Nicolais Installation „unidisplay“, die zeitgleich im Museum ausgestellt wird, um eine weitere Ebene ergänzt. Carsten Nicolai, der bereits für Armin Petras’ Inszenierung Leben des Galilei das Bühnenbild gestaltet hat, trifft am 17. Juli, um 19 Uhr in der Reihe Art×Act im Kunstmuseum auf Ulrike Groos, Direktorin des Kunstmuseum Stuttgart, und Armin Petras, Intendant des Schauspiel Stuttgart.
Art×Act am Fr. 17. Juli 2015, 19 Uhr, Kunstmuseum Stuttgart
Mit Ulrike Groos, Carsten Nicolai und Armin Petras
Eintritt frei (Begrenzte Teilnehmerzahl, keine Voranmeldung)
IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII
Live-Performance: alva noto (Carsten Nicolai)
α (alpha) pulse
Sa. 18. Juli 2015, 22 Uhr, Kleiner Schlossplatz
CARSTEN NICOLAI.
COMPUTERSOUND ALS VISUELLE STRUKTUR
17. Juli – 4. Oktober 2015
Der vierte Teil der Reihe widmet sich dem bildenden Künstler, Komponist und Musiker Carsten Nicolai (geb. 1965 in Karl-Marx-Stadt, heute Chemnitz, lebt in Berlin). Seine Objekt- und Installationskunst ist von naturwissenschaftlichen Referenzsystemen inspiriert; sie greift dabei mathematisch-kybernetische Muster wie Grids, Codes und Zufallsstrukturen genauso auf wie Prozesse der Selbstorganisation aus Biologie, Chemie und Physik.
Das Kunstmuseum Stuttgart präsentiert die Videoinstallation »unidisplay« (2012), in der Nicolai Aspekte optischer Wahrnehmung untersucht und deren Mechanismen erlebbar macht. Die Installation versammelt verschiedene optische Phänomene und ästhetische Reize, die in einem festgelegten Rhythmus hintereinandergeschaltet sind und durch grafische Module in Schwarz-Weiß auf einer langen Projektionswand anschaulich gemacht werden. »unidisplay« ist eine wissenschaftlich-künstlerische Versuchsanordnung, die beispielhaft zeigt, wie Zeit verbildlicht werden kann, grafische Formen auf etwas anderes verweisen und optische Täuschungen auf den Betrachter wirken.
Quellen:
www.kunstmuseum-stuttgart.de
https://www.schauspiel-stuttgart.de/spielplan/2015-07-17/artact_carstennicolai/
ifa Galerie Stuttgart: Ute Meta Bauer - die Kunstszene in Singapur Freitag, 24. Juli 2015, 18.00 Uhr
Vortrag und Gespräch
Ute Meta Bauer - die Kunstszene in Singapur
Freitag, 24. Juli 2015, 18.00 Uhr
Die Kuratorin, Museumsgründerin und Wissenschaftlerin Ute Meta Bauer spricht im Rahmen der Ausstellung "Die Vermessung deiner Wohnung - Singapur unheimlich" in der ifa-Galerie Stuttgart über ihre Arbeit in einer globalisierten Kunstszene. Als Gründungsdirektorin des Centre for Contemporary Art Singapore gibt sie Einblicke in die Kunstszene Singapurs.
Ute Meta Bauer Ute Meta Bauer war von 1990-94 Leiterin des Künstlerhauses in Stuttgart. Sie ist Gründungsdirektorin des Centre for Contemporary Art Singapore und Professorin an der Nanyang Technological University, School of Art, Design & Media. 2015 ist Kuratorin des Pavillons der USA auf der 56. Biennale di Venezia und war, zusammen mit Hou Hanru, Co-Curatorin des vom ifa initiierten World Biennial Forum in Gwangju, Korea.
Eintritt frei.
ifa-Galerie Stuttgart
Charlottenplatz 17
70173 Stuttgart
Ausstellung:
connect
Die Vermessung deiner Wohnung: Singapur unheimlich
24.07.2015 – 04.10.2015
ifa-Galerie Stuttgart
Charlottenplatz 17
70173 Stuttgart
Dienstag – Sonntag 12 – 18 Uhr
Montags und an Feiertagen geschlossen
Singapur ist als Insel- und Stadtstaat ein besonderer und aufregender Ort. In der zeitgenössischen Kunstszene ist Singapur Schmelztiegel verschiedener künstlerischer Richtungen und kultureller Prägungen. Künstlerinnen und Künstler aus der ganzen Welt leben und arbeiten hier, um Teil dieser Kunstszene mit ihren Ausstellungen, Konferenzen, Symposien und Festivals zu sein.
Die begrenzte Fläche der Stadt erfordert eine flexible Stadtplanung und -entwicklung. Durch die laufende Sanierung älterer Bausubstanz bleibt kaum ein Gebiet von Erneuerung verschont. Neue Technologien ziehen unverzüglich neue, immer gigantischere Bauvorhaben nach sich, die die Stadt in zunehmendem Maße beherrschen. Dies wirkt sich nicht nur auf die Skyline Singapurs aus, sondern auch auf viele Lebensbereiche seiner Einwohnerinnen und Einwohner. Arbeiten, Leben oder Erholung werden durch die Architektur diktiert. Individuelle Alternativen fehlen, weil die dafür nötige Fläche fehlt. Künstlerinnen und Künstler setzen sich mit diesem Phänomen in unterschiedlichster Art und Weise auseinander. Sie manifestieren in ihrer Arbeit den Einfluss des steten Wandels auf die Bevölkerung, auf Kultur und Kunst.
Quelle: www.ifa.de
Ute Meta Bauer - die Kunstszene in Singapur
Freitag, 24. Juli 2015, 18.00 Uhr
Die Kuratorin, Museumsgründerin und Wissenschaftlerin Ute Meta Bauer spricht im Rahmen der Ausstellung "Die Vermessung deiner Wohnung - Singapur unheimlich" in der ifa-Galerie Stuttgart über ihre Arbeit in einer globalisierten Kunstszene. Als Gründungsdirektorin des Centre for Contemporary Art Singapore gibt sie Einblicke in die Kunstszene Singapurs.
Ute Meta Bauer Ute Meta Bauer war von 1990-94 Leiterin des Künstlerhauses in Stuttgart. Sie ist Gründungsdirektorin des Centre for Contemporary Art Singapore und Professorin an der Nanyang Technological University, School of Art, Design & Media. 2015 ist Kuratorin des Pavillons der USA auf der 56. Biennale di Venezia und war, zusammen mit Hou Hanru, Co-Curatorin des vom ifa initiierten World Biennial Forum in Gwangju, Korea.
Eintritt frei.
ifa-Galerie Stuttgart
Charlottenplatz 17
70173 Stuttgart
Ausstellung:
connect
Die Vermessung deiner Wohnung: Singapur unheimlich
24.07.2015 – 04.10.2015
ifa-Galerie Stuttgart
Charlottenplatz 17
70173 Stuttgart
Dienstag – Sonntag 12 – 18 Uhr
Montags und an Feiertagen geschlossen
Singapur ist als Insel- und Stadtstaat ein besonderer und aufregender Ort. In der zeitgenössischen Kunstszene ist Singapur Schmelztiegel verschiedener künstlerischer Richtungen und kultureller Prägungen. Künstlerinnen und Künstler aus der ganzen Welt leben und arbeiten hier, um Teil dieser Kunstszene mit ihren Ausstellungen, Konferenzen, Symposien und Festivals zu sein.
Die begrenzte Fläche der Stadt erfordert eine flexible Stadtplanung und -entwicklung. Durch die laufende Sanierung älterer Bausubstanz bleibt kaum ein Gebiet von Erneuerung verschont. Neue Technologien ziehen unverzüglich neue, immer gigantischere Bauvorhaben nach sich, die die Stadt in zunehmendem Maße beherrschen. Dies wirkt sich nicht nur auf die Skyline Singapurs aus, sondern auch auf viele Lebensbereiche seiner Einwohnerinnen und Einwohner. Arbeiten, Leben oder Erholung werden durch die Architektur diktiert. Individuelle Alternativen fehlen, weil die dafür nötige Fläche fehlt. Künstlerinnen und Künstler setzen sich mit diesem Phänomen in unterschiedlichster Art und Weise auseinander. Sie manifestieren in ihrer Arbeit den Einfluss des steten Wandels auf die Bevölkerung, auf Kultur und Kunst.
Quelle: www.ifa.de
11. Juli 2015
cook & paint – Sommerfest am 17. Juli von 12.00 bis 18.00 Uhr im Flüchtlingswohnheim Hasenbergstraße 68 in Stuttgart
![]() |
| Logo: Doris Graf |
cook & paint – Kochen und Malen als Integrationsidee
Sommerfest am 17. Juli von 12.00 bis 18.00 Uhr im
Flüchtlingswohnheim Hasenbergstraße 68 in Stuttgart
Wie kann Integration auf ungezwungene Weise stattfinden?
Darüber haben sich zwei Vertreterinnen von „FUKS – freie
unabhängige Künstler Stuttgart“ mit der Manufaktur „Die
Landfrau“ Gedanken gemacht und den Leiter des
Flüchtlingswohnheimes Stuttgart West Dennis Bieler mit an
den Tisch geholt.
Gemeinsam mit fast 150 Menschen aus 16 Nationen - mit den
unterschiedlichen Geschichten und Sprachen starten wir das
Projekt „cook & paint“.
Bei ersten Treffen mit den Künstlerinnen Doris Graf und Hannelore Kober
sind bereits unzählige Skizzen mit den Kindern und Erwachsenen der
Hasenberstraße 68 entstanden. Noch vor dem Sommerfest werden
die kleinen Kunstwerke mit Pinsel und Farbe auf die Außenmauer
des Wohnheimes übertragen. Angeregt wurde die Thematik „Wo
komme ich her, und wie sehe ich das Hier und Jetzt“. Am 17.
Juli können die entstandenen Gemälde von allen Interessierten
bewundert werden. Einen Großteil der Farbe für die lange Mauer
vor dem Wohnheim hat Maler Hoffmann gespendet.
„Die Landfrau“ Birgit Neußer wird die Nationen geradezu
sprichwörtlich in einem „Melting Pot“ zusammen bringen: mit
den Bewohnern des Wohnheimes wird ein Eintopf kreiert, bei dem
sich die Gewürze der verschiedenen Länder in einem neuen
Gericht vereinen. Esskultur, die Nationen verbindet - es darf
probiert werden.
Insbesondere wird sich das Sommerfest auch an die
Nachbarschaft des Stuttgarter Westens richten, denen damit für
ihre Hilfsbereitschaft und ihr Verständnis gedankt werden
soll. In Kürze müssen die Bewohner des Flüchtlingsheimes schon
wieder Abschied nehmen, das Ziel ist noch unbekannt: die
jetzige Unterkunft in der Hasenbergstraße wird abgerissen. Die
Flüchtlinge ziehen dann in ein neues, wenn auch nur wieder
temporäres Zuhause - das hoffentlich nicht allzu schnell
wieder verlassen werden muss.
Quellen:
www.dorisgraf.de
www.hannikober.de
www.dielandfrau.com
8. Juli 2015
Villa Berg RELOADED @ LOTTE, Di, 14. Juli 2015, um 19 Uhr: Podiumsdiskussion mit Initiative „Occupy Villa Berg“ in der aktuellen Ausstellung
VILLA BERG RELOADED
Präsentation von studentischen Arbeiten aus dem Masterkurs Architektur an der Hochschule für Technik Stuttgart
Ausstellung vom 10.-12. Juli von jeweils 10-16 Uhr geöffnet.
Finissage am Dienstag, dem 14. Juli 2015
18 Uhr: Einlass
19 Uhr: Podiumsdiskussion unter Beteiligung von Vertretern der Stadt und der Initiative „Occupy Villa Berg“ sowie der Architekturfakultät der Hochschule für Technik Stuttgart.
Projektraum LOTTE
Land Of The Temporary Eternity
Schnittpunkt-Kunst e.V.
Willy-Brandt-Straße 18
70173 Stuttgart
Die Villa Berg inmitten des zugehörigen Parks ist einer der herausragenden historischen Orte Stuttgarts. Die Stadtverwaltung hat das Areal aktuell zurückerworben, die langjährigen Bemühungen hierzu hatten auch das Ziel, den Bürgern der Stadt und insbesondere des kulturell etwas vernachlässigten Stuttgarter Ostens einen angemessenen Freiraum zu erhalten.
Die inzwischen vom Verfall bedrohte Villa sollte unbedingt renoviert und einer angemessenen Nutzung zugeführt werden. Gleichzeitig benötigt die Stadt Stuttgart seit längerem ein zweites Konzerthaus neben der chronisch überlasteten Liederhalle. Ein solcher Kulturbau mit einem großen Saal mit ca. 2000 bis 2500 Plätzen und einem kleinen Saal mit etwa 600 Plätzen könnte den Stuttgarter Osten kulturell entscheidend aufwerten. Der Standort im Bereich der Villa Berg wäre ideal unter anderem auch als Endpunkt der Ostendstraße, der Magistrale des Stuttgarter Ostens. Nach Abriss der Fernseh- und Funkstudios, die vor etwa 50 Jahren im unmittelbaren Umfeld der Villa Berg errichtet wurden, bietet sich hier die Chance, dieses neue Konzerthaus unter Einbeziehung der Villa Berg zu errichten, ein Konzerthaus im Park mit dem historischen Flair der reaktivierten Villa.
In diese Richtung zielen die studentischen Arbeiten aus dem Masterkurs Architektur an der Hochschule für Technik Stuttgart (HFT). Unter Betreuung der Professorin Rebecca Chestnutt und Professor Tobias Wulf entstanden Visionen und Konzepte, deren Zwischenstand im Projektraum LOTTE gezeigt werden und Anregung zur öffentlichen Diskussion geben soll. Die weitere Ausarbeitung erfolgt dann im kommenden Semester in Form von Masterthesen.
Quelle:
Projektraum LOTTE
Land Of The Temporary Eternity
Schnittpunkt-Kunst e.V.
Willy-Brandt-Straße 18
70173 Stuttgart
U-Bahn/Bushaltestelle Staatsgalerie
info@projektraum-lotte.de
Filmvorführung und Filmgespräch Galerie ABTART Freitag, 10. Juli 2015, 20 Uhr: DER GROSSE NAVIGATOR - Gott ist auch nur ein Mensch
Freitag, 10. Juli 2015, 20 Uhr
DER GROSSE NAVIGATOR - Gott ist auch nur ein Mensch (80 Minuten, 2007)
im Rahmen der Ausstellung „Freude schöner Götter Funken“
Der schwäbische Missionar Jakob Walter hat 22 Jahre lang in Papua Neuguinea
die "Kannibalen" bekehrt. Nun wird er zur Mission in die Neuen Bundesländer
entsandt: Er soll im “heidnischen” Mecklenburg-Vorpommern sein christliches
Werk fortsetzen. Ein unglaublicher Film über eine unmögliche Mission.
Nach ihrem Debütfilm »SCHOTTER WIE HEU« sind die Filmemacherinnen Sigrun Köhler
und Wiltrud Baier (Grimmepreis 2012 für "Alarm am Hauptbahnhof") ihrem Ideal vom "real existierenden Realismus" treu geblieben und
haben sich bei der Arbeit an ihrem neuen Film mit der ostdeutschen Provinz und dem
Thema Glauben beschäftigt. Gedreht wurde über den Zeitraum von fast einem Jahr
auf DV & Super-16mm in Neubrandenburg, Schwerin, Wismar und im Schwarzwald.
Quelle: www.boeller-und-brot.de
DER GROSSE NAVIGATOR - Gott ist auch nur ein Mensch (80 Minuten, 2007)
im Rahmen der Ausstellung „Freude schöner Götter Funken“
Filmvorführung und Filmgespräch
mit den beiden Filmemacherinnen Sigrun Köhler
und Wiltrud Baier aka Böller & Brot
und Wiltrud Baier aka Böller & Brot
Galerie ABTART
Rembrandtstraße 18
70567 Stuttgart-Möhringen
Rembrandtstraße 18
70567 Stuttgart-Möhringen
Der schwäbische Missionar Jakob Walter hat 22 Jahre lang in Papua Neuguinea
die "Kannibalen" bekehrt. Nun wird er zur Mission in die Neuen Bundesländer
entsandt: Er soll im “heidnischen” Mecklenburg-Vorpommern sein christliches
Werk fortsetzen. Ein unglaublicher Film über eine unmögliche Mission.
Nach ihrem Debütfilm »SCHOTTER WIE HEU« sind die Filmemacherinnen Sigrun Köhler
und Wiltrud Baier (Grimmepreis 2012 für "Alarm am Hauptbahnhof") ihrem Ideal vom "real existierenden Realismus" treu geblieben und
haben sich bei der Arbeit an ihrem neuen Film mit der ostdeutschen Provinz und dem
Thema Glauben beschäftigt. Gedreht wurde über den Zeitraum von fast einem Jahr
auf DV & Super-16mm in Neubrandenburg, Schwerin, Wismar und im Schwarzwald.
Quelle: www.boeller-und-brot.de
28. Juni 2015
FUKS forward: Villa Berg: Erklärung der Initiative „Geschichte trifft Zukunft – Occupy Villa Berg“
FUKS zitiert mit Freude:
"Erfolgreicher Abschluss von Occupy Villa Berg – Angebot zur Staffelübergabe an die Stadt Stuttgart
24. Juni 2015
Die Initiative Occupy Villa Berg hat ihr Ziel erreicht und macht der Stadt Stuttgart das Angebot bis Ende des Jahres die Arbeitsergebnisse und die Plattform zu übergeben und bei der Konzeption der zukünftigen Bürgerbeteiligung zu beraten. Am 1. Dezember 2015 wird Occupy Villa Berg die Arbeit mit einer Abschlusspräsentation beenden und den Staffelstab offiziell an die Stadt Stuttgart übergeben.
Occupy Villa Berg ist als informelle, temporäre und bürgerschaftliche Plattform gestartet mit dem Ziel, dass sich Bürgerinnen und Bürger die Villa Berg und den Park wieder aneignen und durch die Identifikation mit dem Ort erste Ideen für dessen Zukunft entwickeln.
Mit dem angekündigten Kauf der Villa Berg durch die Stadt Stuttgart ist ein wichtiges Ziel unserer Initiative erreicht. Die Bürgerbeteiligung sollte jetzt in eine von der Stadt verantwortete Form überführt werden. Unser Ansatz als Plattform war es, alle Ideen und Meinungen ohne Bewertung aufzunehmen und an die Stadt weiterzuleiten. Jetzt sind schlüssige Konzepte gefragt, das Panorama an Ideen muss verdichtet werden. Die Diskussion um die Zukunft von Villa und Park ist offiziell eröffnet, die Stadt Stuttgart als Eigentümer ist in der Verantwortung diese zu gestalten. Wir sind damit an unserem Ziel angelangt und werden unsere Arbeit bis Ende des Jahres 2015 abschließen.
Wir werden dazu unsere Arbeitsergebnisse aktualisieren, aufbereiten und der Stadt Stuttgart wie bereits im Oktober 2013 als Bericht übergeben. Wir möchten anbieten, die Stadt im zweiten Halbjahr 2015 bei der Entwicklung eines Konzepts für die zukünftige Bürgerbeteiligung zu beraten und unsere Erfahrungen einzubringen. Uns ist es wichtig eine verantwortungsvolle und transparente Übergabe zu organisieren.
Am Dienstag, 1. Dezember 2015 wollen wir bei unserem letzten Stammtisch im Restaurant Theater Friedenau die erfolgreiche Arbeit von Occupy Villa Berg mit allen Freundinnen und Freunden von Villa und Park gemeinsam beenden und den Staffelstab offiziell an die Stadt Stuttgart übergeben.
Mit einer Öffnung der Villa Berg für die Bürgerinnen und Bürger am Tag des offenen Denkmals am 13. September könnte die Stadt bereits vorher ein wichtiges Signal setzen.
Wir werden uns dafür einsetzen, dass die in unserem Bericht „Ideen, Wünsche und Bilder 2013“ dokumentierten Beteiligungsergebnisse, Gastbeiträge, Beispielprojekte und Empfehlungen in den zukünftigen Prozess einfließen. Wir wollen darauf hinwirken, dass die nun Verantwortlichen bei der zukünftigen Bürgerbeteiligung kreative und niederschwellige Beteiligungsformen nutzen und den Prozess insgesamt offen, vielfältig und inspirierend gestalten. Für eine erfolgversprechende Bürgerbeteiligung ist es notwendig, Planungsmittel im Doppelhaushalt 2016/17 bereitzustellen. Über die Ergebnisse unserer Bemühungen werden wir bei unserer Abschlussveranstaltung – hoffentlich gemeinsam mit der Stadt – berichten.
Das Verhandlungsergebnis von Stadt Stuttgart und PDI bewerten wir insgesamt positiv. Durch den Kauf von Villa Berg, Sendestudios und Tiefgarage wird ein historischer Fehler der Stadt Stuttgart korrigiert und für die Zukunft eine gemeinwohlorientierte Entwicklung des Areals sichergestellt. Dass die Stadt nicht bereits zu früheren Zeitpunkten ihr Vorkaufsrecht genutzt hat, bleibt ein Zeichen verfehlter Stadtentwicklungspolitik. Aktuell konnte die Stadt die Villa deshalb nur durch ein Tauschgeschäft zurückgewinnen, das ist der etwas bittere Beigeschmack an einem positiven Tag für Stuttgart.
Occupy Villa Berg
Geschichte trifft Zukunft – Occupy Villa Berg versteht sich als offenes Netzwerk und bürgerschaftliche Plattform für die Villa Berg und ihren Park, sie ist eine ehrenamtliche Initiative engagierter StuttgarterInnen, die sich aus ganz unterschiedlichen Perspektiven mit Stadtraum und Partizipation beschäftigen. Im Jahr 2013 hat die Initiative mit Planungspicknicks dazu eingeladen, den Ort gedanklich und emotional mit Ideen, Wünschen und Bildern zu besetzen. Die Ergebnisse wurden online dokumentiert und in einem Bericht der Stadt übergeben. In den Jahren 2014 und 2015 hat die Initiative das gemeinschaftliche Leben rund um die Villa und den Park mit Führungen, Stammtischen und Konzerten mitgestaltet. Seit dem Start im Frühjahr 2013 konnten über 200 Beteiligungsbeiträge gesammelt werden, mehr als 2000 Bürgerinnen und Bürger haben eine unserer Aktionen besucht, über 2200 Menschen folgen uns auf Facebook, der Blog verzeichnete über 125.000 Aufrufe. Wir konnten 14 Autoren für ehrenamtliche Gastbeiträge gewinnen, haben 10 Beispielprojekte vorgestellt und etwa 30 Veranstaltungen (mit)organisiert. Insbesondere freuen wir uns die Kooperation mit der Hochschule für Technik mitinitiiert zu haben, die nun einerseits zu umfangreicher wissenschaftlicher Forschung und andererseits ganz konkret zur Sanierung des Belvedere am Rosengarten im Park der Villa Berg führt."
Persönliche Statements
„Ob der Investor gewonnen hat oder nicht, ob der Eiermann-Saal schützenswert ist oder nicht, ob die Studiobauten abgerissen werden sollen oder nicht – zu vielem herrschen unterschiedliche Meinungen. Dazu, dass die Villa Berg wert ist, erhalten zu werden zum Glück kaum. Ich freue mich, dass wir in den vergangenen Jahren als Initiative Occupy Villa Berg die Weichen für dieses Gebäude mitstellen konnte. Es ist uns gelungen, anzustoßen – Gedanken, Veränderungen, Menschen. Das war unser Ziel und wir haben es in mehrerlei Hinsicht erreicht. Nun ist es Zeit, die Verantwortung an diejenige abzugeben, die in Zukunft verbindliche Planung betreiben kann – die Stadt. Bleibt ein Wunsch zum Schluss: In Stuttgart leben großartige Menschen mit großartigen Ideen. Bitte, liebe Stadt, nimm alle diese Menschen mit in eine Fortsetzung der Beteiligung. Zeig, dass es dir ernst ist mit dem Bürgerwillen. Nimm dir Zeit, hör genau zu und sei offen. Dann kann das ein ganz großartiges Projekt werden.“ (Deborah Brinkschulte)
„Ich bin glücklich, dass das intensive Engagement in den letzten zwei Jahren zu diesem Ergebnis geführt hat. Wir wollten zeigen, dass ‚Occupy’ die Aneignung und Rückeroberung öffentlicher Räume durch die Bürgerinnen und Bürger der Stadt bedeutet. Ich hoffe, dass dieser Gedanke in Stuttgart Wurzeln schlägt. Die Identität von Stadt liegt auch in manchen Bauwerken, die Identität von Stadt sollte allerding nicht in Investorenhand liegen. Wir wollen die Plattform ‚Occupy Villa Berg’ in dieser Form beenden und die Verantwortung übergeben. Die Gemeinschaft, die entstanden ist, wird in neuer Form weiter wachsen.“ (Christian Dosch)
„Endlich eine gute Nachricht zur Villa Berg! Die lange, konstruktive und friedliche Bemühung um die Villa, die Sendestudios und den Park zeigt Früchte. Die Veranstaltungen im Park, die Stammtische, die vielen Gespräche und der einhundertfünfzig Seiten schwere Abschlussbericht mit unzähligen Meinungen und Ideen haben dazu beigetragen, den Wert der Villa und des Areals zu betonen, der nun endlich wieder zur Geltung kommen kann. Stuttgart ist damit ein Stück reicher geworden. Mit dem Kauf der Villa ist ein erster längst überfälliger Schritt getan und ein weiteres Kapitel kann beginnen. Für die Stadt Stuttgart ein einfaches Spiel, denn sie kann nun eine Bürgerbeteiligung durchführen, welche längst über den Start hinausgekommen ist und von der man weiß, dass sie gerne und mit viel Engagement angenommen werden wird. Hiermit hat auch die Initiative ‚Geschichte trifft Zukunft – Occupy Villa Berg’ ihren Zweck erfüllt und einige Engagierte können sich nun neuen Projekten widmen.“ (Tobias Köngeter)
„Seit über zehn Jahren habe ich mich dafür eingesetzt, dass der Park und die Villa Berg den Stuttgarter Bürgern zurückgegeben werden. Die jetzt erzielte Lösung ist für mich ein Zeichen, dass sich jede investierte Minute gelohnt hat. Jetzt heißt es gemeinsam mit allen Interessierten ein Konzept für die Zukunft zu entwickeln, das möglichst viele Interessen in Einklang bringt.“ (Jörg Trüdinger)
(vorauss.) Veranstaltungen:
13.09.2015 Aktion zum Tag des offenen Denkmals
15.09.2015 Stammtisch Villa Berg
17.10.2015 Aktion zur Stuttgart-Nacht
01.12.2015 Abschlusspräsentation Occupy Villa Berg
Quelle & Kontakt: https://occupyvillaberg.wordpress.com/
Initiative „Geschichte trifft Zukunft – Occupy Villa Berg“
Deborah Brinkschulte, Christian Dosch, Tobias Köngeter, Jörg Trüdinger
info@occupyvillaberg.de
www.occupyvillaberg.de
"Erfolgreicher Abschluss von Occupy Villa Berg – Angebot zur Staffelübergabe an die Stadt Stuttgart
24. Juni 2015
Die Initiative Occupy Villa Berg hat ihr Ziel erreicht und macht der Stadt Stuttgart das Angebot bis Ende des Jahres die Arbeitsergebnisse und die Plattform zu übergeben und bei der Konzeption der zukünftigen Bürgerbeteiligung zu beraten. Am 1. Dezember 2015 wird Occupy Villa Berg die Arbeit mit einer Abschlusspräsentation beenden und den Staffelstab offiziell an die Stadt Stuttgart übergeben.
Occupy Villa Berg ist als informelle, temporäre und bürgerschaftliche Plattform gestartet mit dem Ziel, dass sich Bürgerinnen und Bürger die Villa Berg und den Park wieder aneignen und durch die Identifikation mit dem Ort erste Ideen für dessen Zukunft entwickeln.
Mit dem angekündigten Kauf der Villa Berg durch die Stadt Stuttgart ist ein wichtiges Ziel unserer Initiative erreicht. Die Bürgerbeteiligung sollte jetzt in eine von der Stadt verantwortete Form überführt werden. Unser Ansatz als Plattform war es, alle Ideen und Meinungen ohne Bewertung aufzunehmen und an die Stadt weiterzuleiten. Jetzt sind schlüssige Konzepte gefragt, das Panorama an Ideen muss verdichtet werden. Die Diskussion um die Zukunft von Villa und Park ist offiziell eröffnet, die Stadt Stuttgart als Eigentümer ist in der Verantwortung diese zu gestalten. Wir sind damit an unserem Ziel angelangt und werden unsere Arbeit bis Ende des Jahres 2015 abschließen.
Wir werden dazu unsere Arbeitsergebnisse aktualisieren, aufbereiten und der Stadt Stuttgart wie bereits im Oktober 2013 als Bericht übergeben. Wir möchten anbieten, die Stadt im zweiten Halbjahr 2015 bei der Entwicklung eines Konzepts für die zukünftige Bürgerbeteiligung zu beraten und unsere Erfahrungen einzubringen. Uns ist es wichtig eine verantwortungsvolle und transparente Übergabe zu organisieren.
Am Dienstag, 1. Dezember 2015 wollen wir bei unserem letzten Stammtisch im Restaurant Theater Friedenau die erfolgreiche Arbeit von Occupy Villa Berg mit allen Freundinnen und Freunden von Villa und Park gemeinsam beenden und den Staffelstab offiziell an die Stadt Stuttgart übergeben.
Mit einer Öffnung der Villa Berg für die Bürgerinnen und Bürger am Tag des offenen Denkmals am 13. September könnte die Stadt bereits vorher ein wichtiges Signal setzen.
Wir werden uns dafür einsetzen, dass die in unserem Bericht „Ideen, Wünsche und Bilder 2013“ dokumentierten Beteiligungsergebnisse, Gastbeiträge, Beispielprojekte und Empfehlungen in den zukünftigen Prozess einfließen. Wir wollen darauf hinwirken, dass die nun Verantwortlichen bei der zukünftigen Bürgerbeteiligung kreative und niederschwellige Beteiligungsformen nutzen und den Prozess insgesamt offen, vielfältig und inspirierend gestalten. Für eine erfolgversprechende Bürgerbeteiligung ist es notwendig, Planungsmittel im Doppelhaushalt 2016/17 bereitzustellen. Über die Ergebnisse unserer Bemühungen werden wir bei unserer Abschlussveranstaltung – hoffentlich gemeinsam mit der Stadt – berichten.
Das Verhandlungsergebnis von Stadt Stuttgart und PDI bewerten wir insgesamt positiv. Durch den Kauf von Villa Berg, Sendestudios und Tiefgarage wird ein historischer Fehler der Stadt Stuttgart korrigiert und für die Zukunft eine gemeinwohlorientierte Entwicklung des Areals sichergestellt. Dass die Stadt nicht bereits zu früheren Zeitpunkten ihr Vorkaufsrecht genutzt hat, bleibt ein Zeichen verfehlter Stadtentwicklungspolitik. Aktuell konnte die Stadt die Villa deshalb nur durch ein Tauschgeschäft zurückgewinnen, das ist der etwas bittere Beigeschmack an einem positiven Tag für Stuttgart.
Occupy Villa Berg
Geschichte trifft Zukunft – Occupy Villa Berg versteht sich als offenes Netzwerk und bürgerschaftliche Plattform für die Villa Berg und ihren Park, sie ist eine ehrenamtliche Initiative engagierter StuttgarterInnen, die sich aus ganz unterschiedlichen Perspektiven mit Stadtraum und Partizipation beschäftigen. Im Jahr 2013 hat die Initiative mit Planungspicknicks dazu eingeladen, den Ort gedanklich und emotional mit Ideen, Wünschen und Bildern zu besetzen. Die Ergebnisse wurden online dokumentiert und in einem Bericht der Stadt übergeben. In den Jahren 2014 und 2015 hat die Initiative das gemeinschaftliche Leben rund um die Villa und den Park mit Führungen, Stammtischen und Konzerten mitgestaltet. Seit dem Start im Frühjahr 2013 konnten über 200 Beteiligungsbeiträge gesammelt werden, mehr als 2000 Bürgerinnen und Bürger haben eine unserer Aktionen besucht, über 2200 Menschen folgen uns auf Facebook, der Blog verzeichnete über 125.000 Aufrufe. Wir konnten 14 Autoren für ehrenamtliche Gastbeiträge gewinnen, haben 10 Beispielprojekte vorgestellt und etwa 30 Veranstaltungen (mit)organisiert. Insbesondere freuen wir uns die Kooperation mit der Hochschule für Technik mitinitiiert zu haben, die nun einerseits zu umfangreicher wissenschaftlicher Forschung und andererseits ganz konkret zur Sanierung des Belvedere am Rosengarten im Park der Villa Berg führt."
Persönliche Statements
„Ob der Investor gewonnen hat oder nicht, ob der Eiermann-Saal schützenswert ist oder nicht, ob die Studiobauten abgerissen werden sollen oder nicht – zu vielem herrschen unterschiedliche Meinungen. Dazu, dass die Villa Berg wert ist, erhalten zu werden zum Glück kaum. Ich freue mich, dass wir in den vergangenen Jahren als Initiative Occupy Villa Berg die Weichen für dieses Gebäude mitstellen konnte. Es ist uns gelungen, anzustoßen – Gedanken, Veränderungen, Menschen. Das war unser Ziel und wir haben es in mehrerlei Hinsicht erreicht. Nun ist es Zeit, die Verantwortung an diejenige abzugeben, die in Zukunft verbindliche Planung betreiben kann – die Stadt. Bleibt ein Wunsch zum Schluss: In Stuttgart leben großartige Menschen mit großartigen Ideen. Bitte, liebe Stadt, nimm alle diese Menschen mit in eine Fortsetzung der Beteiligung. Zeig, dass es dir ernst ist mit dem Bürgerwillen. Nimm dir Zeit, hör genau zu und sei offen. Dann kann das ein ganz großartiges Projekt werden.“ (Deborah Brinkschulte)
„Ich bin glücklich, dass das intensive Engagement in den letzten zwei Jahren zu diesem Ergebnis geführt hat. Wir wollten zeigen, dass ‚Occupy’ die Aneignung und Rückeroberung öffentlicher Räume durch die Bürgerinnen und Bürger der Stadt bedeutet. Ich hoffe, dass dieser Gedanke in Stuttgart Wurzeln schlägt. Die Identität von Stadt liegt auch in manchen Bauwerken, die Identität von Stadt sollte allerding nicht in Investorenhand liegen. Wir wollen die Plattform ‚Occupy Villa Berg’ in dieser Form beenden und die Verantwortung übergeben. Die Gemeinschaft, die entstanden ist, wird in neuer Form weiter wachsen.“ (Christian Dosch)
„Endlich eine gute Nachricht zur Villa Berg! Die lange, konstruktive und friedliche Bemühung um die Villa, die Sendestudios und den Park zeigt Früchte. Die Veranstaltungen im Park, die Stammtische, die vielen Gespräche und der einhundertfünfzig Seiten schwere Abschlussbericht mit unzähligen Meinungen und Ideen haben dazu beigetragen, den Wert der Villa und des Areals zu betonen, der nun endlich wieder zur Geltung kommen kann. Stuttgart ist damit ein Stück reicher geworden. Mit dem Kauf der Villa ist ein erster längst überfälliger Schritt getan und ein weiteres Kapitel kann beginnen. Für die Stadt Stuttgart ein einfaches Spiel, denn sie kann nun eine Bürgerbeteiligung durchführen, welche längst über den Start hinausgekommen ist und von der man weiß, dass sie gerne und mit viel Engagement angenommen werden wird. Hiermit hat auch die Initiative ‚Geschichte trifft Zukunft – Occupy Villa Berg’ ihren Zweck erfüllt und einige Engagierte können sich nun neuen Projekten widmen.“ (Tobias Köngeter)
„Seit über zehn Jahren habe ich mich dafür eingesetzt, dass der Park und die Villa Berg den Stuttgarter Bürgern zurückgegeben werden. Die jetzt erzielte Lösung ist für mich ein Zeichen, dass sich jede investierte Minute gelohnt hat. Jetzt heißt es gemeinsam mit allen Interessierten ein Konzept für die Zukunft zu entwickeln, das möglichst viele Interessen in Einklang bringt.“ (Jörg Trüdinger)
(vorauss.) Veranstaltungen:
13.09.2015 Aktion zum Tag des offenen Denkmals
15.09.2015 Stammtisch Villa Berg
17.10.2015 Aktion zur Stuttgart-Nacht
01.12.2015 Abschlusspräsentation Occupy Villa Berg
Quelle & Kontakt: https://occupyvillaberg.wordpress.com/
Initiative „Geschichte trifft Zukunft – Occupy Villa Berg“
Deborah Brinkschulte, Christian Dosch, Tobias Köngeter, Jörg Trüdinger
info@occupyvillaberg.de
www.occupyvillaberg.de
alva noto (Carsten Nicolai) / α (alpha) pulse Kunstmuseum Stuttgart, 18.07.2015, 22 Uhr
alva noto (Carsten Nicolai) / α (alpha) pulse
Die Performance »α (alpha) pulse« von alva noto (Carsten Nicolai) folgt den Prinzipien neuronaler Rückkopplung auf pulsierende Lichtquellen und erforscht den Effekt audiovisueller Stimulationen auf die menschliche Wahrnehmung. Mit der Performance wird Nicolais Installation »unidisplay«, die zeitgleich in der Spange ausgestellt wird, um eine weitere Ebene ergänzt.
Das Live-Set wird auf dem Kleinen Schlossplatz realisiert und damit an jenem Ort, an dem 2006 Nicolais Plastik »Polylit« installiert wurde, die inzwischen zum festen Bestandteil des Stuttgarter Stadtbildes zählt.
Kunstmuseum Stuttgart
Kleiner Schlossplatz 13
70173 Stuttgart
Quelle: kunstmuseum-stuttgart.de
In Kooperation mit dem
Joe Bauer im Gespräch mit Jonnie Döbele und Harry Walter - Di, 14.07.2015, 20 Uhr, Stadtbibliothek Stuttgart
Di, 14.07.2015 um 20 Uhr im Café LesBar, Stadtbibliothek
Max Bense 6.12.76
Jonnie Döbele Fotobuchvorstellung | Joe Bauer im Gespräch mit Jonnie Döbele
und Harry Walter
Der Stuttgarter Philosoph und Schriftsteller Max Bense (1910-1990) gehörte
in der Nachkriegsära zweifellos zu jener überschaubaren Gruppe von
Intellektuellen, die mit ihren Thesen für tiefe Verstörungen im
öffentlichen Bewusstsein sorgten. Seine Vorlesungen waren Kult. Über die
eigentliche Studentenschaft hinaus wurden sie zum Treffpunkt der
progressiven Geister dieser Stadt. Man ging dort hin, um einem Denker bei
der Hervorbringung seiner oft provokativen Gedanken zuzuschauen, aber
auch, um selbst gesehen zu werden. Doch nur einmal ist es gelungen, ein
solches Event fotografisch zu dokumentieren. Noch als Student konnte der
Filmemacher Jonnie Döbele mit Benses Erlaubnis am Nikolausabend des Jahres
1976 die Genese einer solchen Vorlesung von Anfang bis Ende festhalten.
Eine Auswahl dieser vom Hörsaalsitz aufgenommenen Fotografien hat er nun,
fast vierzig Jahre später, zu einem Fotobuch arrangiert, dessen
ästhetische Eigenrealität über den einzigartigen dokumentarischen Wert
dieser Bilderserie noch hinausweist. Ein in das Buch integrierter Essay
von Harry Walter versucht dem Hörsaal-Phänomen Bense mit rein sprachlichen
Mitteln näherzukommen.
Stadtbibliothek am Mailänder Platz
Mailänder Platz 1 70173 Stuttgart
Quelle:
Stadtbibliothek am Mailänder Platz
Max Bense 6.12.76
Jonnie Döbele Fotobuchvorstellung | Joe Bauer im Gespräch mit Jonnie Döbele
und Harry Walter
Der Stuttgarter Philosoph und Schriftsteller Max Bense (1910-1990) gehörte
in der Nachkriegsära zweifellos zu jener überschaubaren Gruppe von
Intellektuellen, die mit ihren Thesen für tiefe Verstörungen im
öffentlichen Bewusstsein sorgten. Seine Vorlesungen waren Kult. Über die
eigentliche Studentenschaft hinaus wurden sie zum Treffpunkt der
progressiven Geister dieser Stadt. Man ging dort hin, um einem Denker bei
der Hervorbringung seiner oft provokativen Gedanken zuzuschauen, aber
auch, um selbst gesehen zu werden. Doch nur einmal ist es gelungen, ein
solches Event fotografisch zu dokumentieren. Noch als Student konnte der
Filmemacher Jonnie Döbele mit Benses Erlaubnis am Nikolausabend des Jahres
1976 die Genese einer solchen Vorlesung von Anfang bis Ende festhalten.
Eine Auswahl dieser vom Hörsaalsitz aufgenommenen Fotografien hat er nun,
fast vierzig Jahre später, zu einem Fotobuch arrangiert, dessen
ästhetische Eigenrealität über den einzigartigen dokumentarischen Wert
dieser Bilderserie noch hinausweist. Ein in das Buch integrierter Essay
von Harry Walter versucht dem Hörsaal-Phänomen Bense mit rein sprachlichen
Mitteln näherzukommen.
Stadtbibliothek am Mailänder Platz
Mailänder Platz 1 70173 Stuttgart
Quelle:
Stadtbibliothek am Mailänder Platz
25. Juni 2015
nice noise now Kunstmuseum Stuttgart - Samstag, 27. Juni 2015, ab 17h
nice noise now
Ein Musikfestival des Kunstmuseums Stuttgart
Kleiner Schlossplatz, Stuttgart
Samstag, 27. Juni 2015, ab 17 Uhr
Das Festival “nice noise now” ist Teil der Reihe „Sound in Motion. Internationale Video- und Performancekunst“ des Kunstmuseums Stuttgart. Seit vielen Jahren gibt es in der Stuttgarter Popszene bildende Künstler, die zugleich als Musiker tätig sind und beide Tätigkeiten miteinander verbinden. Dies will das Kunstmuseum Stuttgart durch das Festival „nice noise now“ und eine kleine Ausstellung mit Plakaten, Plattencovern, Fanzines u.v.m. für jedermann sicht- und hörbar machen.
2015 feiert das Kunstmuseum Stuttgart sein 10-jähriges Jubiläum im Neubau am zentral gelegenen Schlossplatz. Die Sonderausstellungen sowie das Rahmenprogramm stehen unter dem vielseitigen Thema »Kunst & Musik«. Die Ausstellungsreihe »Sound in Motion« widmet sich diesem Thema im Bereich der Video- und Performancekunst. In der Zusammenführung visueller und akustischer Wahrnehmungsangebote wird diese Verbindung besonders anschaulich und greifbar. Den Schwerpunkt bilden dabei Arbeiten, bei denen das Bild musikalischen Motiven zu entsprechen sucht, oder Musik zum Thema der künstlerischen Bild-Erzählung wird.
Den Auftakt bildet eine »Compilation« von Videos, die einen Bezug zur Klassischen Musik haben. In regelmäßig wechselnden Einzelpräsentationen zeigt das Kunstmuseum u.a. Arbeiten von Annika Kahrs, William Hunt, Carsten Nicolai, Christian Marclay, Ann-Sofí Siden mit Jonathan Bepler, Kristof Georgen und Hajnal Németh. Ergänzend hierzu finden Konzerte und Performances auf dem Kleinen Schlossplatz statt.
Kunst und Musik befruchten sich seit Jahrhunderten wechselseitig, wobei sich die Grenzen zwischen ihnen seit der Moderne zunehmend aufgelöst haben. Die Ausstellungsreihe »Sound in Motion« widmet sich diesen Wechselwirkungen aus der Perspektive der zeitgenössischen Video- und Performance- kunst, zwei Gattungen, in denen sich visuelles und akustisches Erleben besonders anschaulich miteinander verbindet. Den Schwerpunkt der Reihe bilden Videos, Performances und Konzerte, bei denen Bild und Ton eine Gleichwertigkeit besitzen, einander ergänzen oder Musik zum Thema der künstlerischen Bild-Erzählung wird.
In wechselnden Einzelpräsentationen zeigt das Kunstmuseum Stuttgart bis 15. Januar 2017 Arbeiten von Tatiana Blass, Candice Breitz, Filderbahnfreundemöhringen FFM, Kristof Georgen, Rodney Graham, William Hunt, Ragnar Kjartansson, Annika Kahrs, Christian Marclay, Hajnal Németh, Carsten Nicolai und Ann-Sofi Sidén mit Jonathan Bepler. Ergänzend hierzu finden Konzerte und Performances auf dem Kleinen Schlossplatz statt.
NICE NOISE NOW
26. Juni – 10. Juli 2015
Seit Jahrzehnten gibt es in der Stuttgarter Popszene bildende Künstler, die gleichzeitig als Musiker tätig sind und die beide Tätigkeitsfelder ob auf der Bühne oder auf Tonträgern miteinander verbinden. Nach einer Idee der Künstlerin Tamara Kapp und des Künstlers Daniel Mijic veranstaltet das Kunstmuseum Stuttgart ein Musikfestival auf dem Kleinen Schlossplatz, bei dem Künstlerinnen und Künstler, die in Stuttgart leben oder eine andere Verbindung zur Stadt haben, auftreten. Begleitend findet im Museum eine kleine Ausstellung mit Plakaten, Plattencovern, Fanzines u.v.m. statt, die einen Eindruck von den vielfältigen Aktionen und Publikationen der Stuttgarter Szene vermitteln.
Die folgenden Einzelpräsentationen samt Terminen finden Sie hier...
Quelle: www.kunstmuseum-stuttgart.de
featuring:
DIE WEISSENHOFER ALL STAR BAND REUNITED
Das Kunstmuseum Stuttgart wird 10 Jahre alt. Die Weissenhofer haben mit 20 Jahren schon doppelt so viel Lebenserfahrung, die sie nun gerne beim Festival “nice noise now” einbringen.
Noch mehr geballte Lebenserfahrung und Altersweisheit bringen die Brüder Keith (Jörg Mandernach), Bob (Uwe Schäfer) und Carl Weissenhofer (Matthias Beckmann) mit wenn auch ihr Bruder Fränk (Sebastian Rogler) mitspielt. Was kann da noch schiefgehen?
Die Weissenhofer spielen in geballten 20 Minuten ihre größten Hits und verneigen sich mit dem immer noch aktuellen Polit-Protest-Song “Sonne statt Reagan” vor dem großen niederrheinischen Sänger, Flieger, Wasserfarbenmaler und Skulpteur Joseph Beuys.
Der Höhepunkt ist sicher die Welt-Uraufführung der Komposition 3'44'' (1917) unseres Vorfahren John Milton C. Weissenhofer (1897-1937). Das Werk, das lange Zeit in einer Schublade ruhte, wurde unautorisiert, unter anderem Namen und in einer dem Zeitgeist angepassten Form 1952 in der Maverick Concert Hall zur Aufführung gebracht. In Stuttgart erleben wir nun als Welturaufführung das Original.
Das Festival “nice noise now” ist Teil der Reihe „Sound in Motion. Internationale Video- und Performancekunst“ des Kunstmuseums Stuttgart. Seit vielen Jahren gibt es in der Stuttgarter Popszene bildende Künstler, die zugleich als Musiker tätig sind und beide Tätigkeiten miteinander verbinden. Dies will das Kunstmuseum Stuttgart durch das Festival „nice noise now“ und eine kleine Ausstellung mit Plakaten, Plattencovern, Fanzines u.v.m. für jedermann sicht- und hörbar machen.
Der Link zu „nice noise now“:
http://kunstmuseum-stuttgart.de/index.php?site=Veranstaltungen;Konzerte_Details&id=2&bereich=Nice%20Noise%20Now&PHPSESSID=c87ee0ddbd8c751738e0183a37a23883
Der Link zu den Weissenhofern und ihrem Lied „Der Weissenhof liegt im Wallistal“
http://www.weissenhofer.de/aquarellserien/das-weissenhoferlied.html
Quelle: Die Weissenhofer
dieweissenhofer@web.de
www.weissenhofer.de
24. Juni 2015
Eröffnung: Freitag, 26. Juni 2015, 19 Uhr - Les Frères Chapuisat - Villa Merkel, Esslingen
Excrescence of Immortality
Les Frères Chapuisat
27. Juni - 23. August 2015
Ausstellung
Eröffnung: Freitag, 26. Juni 2015, 19 Uhr
Villa Merkel
Galerien der Stadt Esslingen am Neckar
Pulverwiesen 25
73726 Esslingen am Neckar
Während der Reishi-Pilz in hiesigen Wäldern unter
dem Namen Glänzender Lackporling unbeachtet wächst, wird dieser Pilz in
China seit tausenden Jahren als „Pilz der Unsterblichkeit“ und „König
der Heilkräuter“ verehrt. Wissenschaftliche Studien belegen seinen
Nährstoffreichtum und eine heilsame Wirkung.
Les Frères Chapuisat haben in der Villa Merkel eine
Pilzzuchtfarm eingerichtet. Die Pilze sind das Herz einer
architektonischen Struktur aus Holz, die sich im Gebäude ähnlich wie
ein Pilzmyzel ausbreitet und sogleich während der sechswöchigen
Aufbauphase der Ausstellung als Lebensraum für Künstler und Assistenten
dient. Angelehnt an ein Kloster oder einen Tempel gibt es soziale,
kontemplative und private Einheiten in der Struktur. Diese werden auch
für die Besucher während der Laufzeit zugänglich sein.
Im Inneren der Struktur leuchtet das Holz in
Anlehnung an indische Hindu-Tempel in bunten Farben. Jedoch stellt die
architektonische Konstruktion von Les Frères Chapuisat den Betrachter
zunächst vor Herausforderungen. Die über mehrere Ebenen führende
Konstruktion muss durch schmalste Öffnungen betreten werden. Um überall
hinzugelangen ist der Besucher gefordert, sich geduckt oder bisweilen
auf allen Vieren fortzubewegen.
Kindheitserinnerungen werden geweckt. Die Lust am
Entdecken und Klettern liegt in den Konstruktionen von Les Frères
Chapuisat ebenso nahe wie leichter Nervenkitzel oder Panik.
Gemeinschaftsplätze oder Schlafmöglichkeiten überraschen dagegen mit
einer einladenden Atmosphäre und bieten Geborgenheit.
Die architektonischen Grenzgänge der Genfer Brüder
Les Frères Chapuisat (Gregory *1972 und Cyril *1976) brechen mit
festgelegten Definitionen von Skulptur und Architektur und geben dem
Zusammenspiel von Architektur und sozialer Funktion eine neue Bedeutung.
Ihr Prinzip des Gemeinschaftlichen und der Brüderlichkeit ist dabei
kein rigoroses, sondern ein offenes Konzept. Mit Humor und einem Hang
zum Abenteuerlichen stellen sie sich selbst und die Betrachter vor immer
neue visuelle und physische Herausforderungen.
Öffnungszeiten
Villa Merkel
Di 11-20 Uhr / Mi-So 11-18 Uhr
Kuratorin: Anka Wenzel
Quelle: www.villa-merkel.de
Abonnieren
Posts (Atom)
