28. September 2017

ifa-Galerie Stuttgart EÖ Do., 12.10.17 - 19h Studio Mumbai Architects Zwischen Sonne und Mond



Ausstellungseröffnung am Donnerstag, 12. Oktober 2017, um 19 Uhr in die ifa-Galerie Stuttgart



Studio Mumbai Architects

Zwischen Sonne und Mond




„Zwischen Sonne und Mond“, inspiriert von Elementen indischer und westlicher Kultur, arbeitet Studio Mumbai, eines der führenden Architekturbüros Indiens. Die Arbeitsgemeinschaft unter der Leitung von Bijoy Jain hat ein architektonisches Oeuvre geschaffen, in dem sich Tradition und Moderne kongenial verbinden. Konsequent und akribisch verbindet Studio Mumbai in seinen Projekten lokale Ressourcen, Materialien und traditionelles indisches Handwerkmit zeitgenössischer Architektur. Die Projektentwicklung erfolgt in enger Zusammenarbeit von Architekten und Handwerkern – Zimmermänner, Schreiner, Maurer, Fliesenbrenner und -leger, Steinmetze, Flaschner oder Dachdecker.



Bijoy Jain studierte in den USA, arbeitete bei Richard Meier in Los Angeles und in London. 2005 gründete er in Mumbai die Arbeitsgemeinschaft Studio Mumbai. Die meisten Projekte wurden im Bundesstaat Maharashtra realisiert. Sie sind bis ins letzte Detail durchdacht und konzipiert, stets sensibel in die umgebende Natur eingebettet, ortsspezifisch und zugleich international, eben „zwischen Sonne und Mond“. Zur Ausstellungseröffnung wird er anwesend sein.



In der Ausstellung wird neben der Präsentation ausgewählter Bauten vor allem den Arbeitsprozessen großer Raum gegeben: Die Entwicklung der Projekte ist ablesbar an zahlreichen Modellen in unterschiedlichsten Formaten und Materialien; Inspirationsobjekte, Farbmuster, Materialproben, Werkzeuge und Prototypen erzählen Geschichten von der Bedeutung des Handwerks für eine herausragende und ungemein sinnliche Architektur.



Die Ausstellung Studio Mumbai ist ein Beitrag der ifa-Galerie Stuttgart zur Städtepartnerschaft zwischen Stuttgart und Mumbai, die im März 2018 das 50-jährige Jubiläum begehen wird.



Ausstellungsdauer: 13. Oktober 2017 – 7. Januar 2018


ifa-Galerie

Charlottenplatz 17
70173 Stuttgart


Tel. +49.711.2225.161





Öffnungszeiten:

Dienstag – Sonntag 12 – 18 Uhr
Montags und an Feiertagen geschlossen: 31.10., 1.11., 23. – 26.12., 31.12.2017 & 1.1.2018








Vorträge

Bijoy Jain

Studio Mumbai – Between the Sun and the Moon

Freitag, 13. Oktober 2017, 18.00 Uhr

(anschließend an die öffentliche Führung um 16.30 Uhr)


Bijoy Jain, Gründer und Leiter von Studio Mumbai, stellt seine Arbeit und das Ethos des Büros vor: „Wir untersuchen grundlegende Fragen, Elementares, nicht aus nostalgischen oder romantischen Beweggründen, sondern aus technologischem und wissenschaftlichem Interesse. Überliefertes Wissen ermöglicht uns – in einer nicht-linearen Erzählung – Technologien neu zu entdecken und uns anzueignen. Solch glückliche Entdeckungen sind unerlässlich in einer sich stets verändernden Welt. Wissen wirkt durch und in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, und bietet, wenn man es sich aneignet, Antworten auf jede Zeit. Das Wichtigste: dieses Wissen ist intuitiv und rational, subjektiv und objektiv zugleich; es ist unerlässlich für das Überleben der Menschheit.“ In englischer Sprache



Brinda Somaya

India: My Architectural Canvas

Donnerstag, 23. November 2017, 19.00 Uhr


Brinda Somaya ist Architektin, Konservatorin und Denkmalpflegerin. 1978 gründete sie ihre Firma „Somaya and Kalappa Consultants“ in Mumbai, Indien. Über vier Jahrzehnte lang führte sie Architektur, ihre Erhaltung und gesellschaftliche Bedeutung durch eine Vielzahl von Projekten zusammen. Diese reichen von der Campus-Planung und Revitalisierung eines Dorfes, das von einem Erdbeben zerstört wurde, bis hin zur Restaurierung einer Kathedrale aus dem 18. Jahrhundert. Damit zeigt sie, dass Fortschritt und Geschichte nicht widersprüchlich sein müssen. Ihre Philosophie: „Die Rolle des Architekten ist die eines Vormundes – meine ist es, das Gewissen der gebauten und unbebauten Umgebung zu sein.“ Diese Überzeugung unterstreicht ihre Arbeit, die große Unternehmens-, Industrie- und Institutscampus-Anlagen umfasst und sich auf öffentliche Räume erstreckt. Diese revitalisiert sie oder erfindet sie auch manchmal neu: als Parks, Bürgersteige und Marktplätze. In englischer Sprache



Kunstgespräche und Führungen

Zu Architekturgesprächen und Führungen durch die Ausstellung mit der Kunsthistorikerin Andrea Welz und zu einem Aperitif laden wir Sie herzlich ein am

Freitag, 13. Oktober 2017 um 16.30 Uhr

sowie jeweils um 16 Uhr am

Freitag, 20. Oktober 2017,

Donnerstag, 26. Oktober 2017,

Donnerstag, 23. November 2017 und am

Freitag, 8. Dezember 2017.

Zu den öffentlichen Führungen ist keine Anmeldung nötig.

Für private Führungen bitten wir um Terminabstimmung.

Wir bieten spezielle Führungen für sehbehinderte und blinde Menschen an: alber@ifa.de.





Workshops

Ein Workshop für den Verein für Internationale Jugendarbeit (VIJ), interessierte Jugendliche, junge Erwachsene und junge Flüchtlinge von und mit Hartmut Landauer

Sonntag, 15. Oktober 2017, 16 – 17.30 Uhr

In einer dialogischen Führung begeben wir uns auf die Spuren der sinnlichen Architektur von Studio Mumbai. Die Arbeitsgemeinschaft gibt Einblick in ihr Materialarchiv. Viele Regale bergen sinnliche Formen und Farben, Fundstücke, Modelle und Werkzeuge. Der kreative Prozess beginnt mit dem Material. Wir erschaffen mit unseren Händen aus Ton und farbigen Steinen ein eigenes kunstvolles Artefakt.

Am Mittwoch, 18. Oktober 2017 findet der Workshop der KiTa Rosenstein von und mit Hartmut Landauer von 12.15 – 13.45 Uhr statt.



Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.






Quelle:






ifa-Galerie Stuttgart

www.ifa.de




19. September 2017

PYLONIA! Samstag, 23. September 2017 Stuttgart Wagenhallen Kongress Pablo Wendel & performance electrics & much more


PYLONIA


Am Samstag, dem 23. September ist es soweit. Die Pylonia-Skulptur wird eröffnet. Von 10:00 bis 19:30 gibt es den Power-Kongress. Ab 20:00 dann die große Eröffnung mit Bazon Brock und einer Performance. Für den Power-Kongress bitten wir um Anmeldung (info@performance-electrics.com)

Ort: Container City Kunstverein Wagenhalle / Pylonia
Innerer Nordbahnhof 1
70191 Stuttgart

Programm:
Zukunftslabor I 10:00 — 13:30 Power / Macht: Macht und
Autonomiefragen in Gestaltung und Kunst im Kontext Wagenhalle.

Mit Impulsvorträgen von:
Robin Bischoff, Kunstverein Wagenhalle www.taut-now.de www.kunstverein-wagenhalle.de
Lukasz Lendzinski, studio umschichten www.umschichten.de
Samuel Treindl, Künstler Münster www.samuel-treindl.de
Klemes Jakob, Visionär von ownhome www.ownworld.org

13:30 — 14:00 Führung durch das Kulturschutzgebiet mit dem Kunstverein Wagenhalle. (Container City und Stadtacker)

14:00 — 15:00 Power Pause: Mit Foodsharing durch containt e.V.

Zukunftslabor II 15:00 — 17:00 Power / Energie: Energiefragen im
Kontext der Gesellschaft und der Kunst. Autonomie in Energie,
Mobilität, Ernährung und Leben.

Mit Impulsvorträgen von:
Hafis Hermann Issa, Director Business Development OPVIUS GmbH. Organic Photovoltaics www.belectric.com
Franz Schreier, Physiker u. Entwickler von Aquaponischen Solar Gewächshäusern. EBF GmbH http://ebf-gmbh.de
Hannes Schwertfeger, Bureau Baubotanik www.bureau-baubotanik.de

17:00 – 17:15 Kaffee und Bohne

17:15 – 18:00 Hafis Hermann Issa – Vortrag: Energie und Zukunft

18:00 — 20:00 Abendessen & Betrachtung mit Stefano Ferlito (Kunsthistoriker) Pylonia & Pizza

Ein Projekt von performance electrics, mit freundlicher Unterstützung von
Innogy Stiftung, Stiftung Kunstfonds, Kunstverein Wagenhalle e. V., Stadt Stuttgart, Ministerium für Wissenschaft Forschung und Kunst Baden Württemberg, Ritter Sport, AWR Abbruch, Festool, young poor artists, mark one – Konzepte und Realisierung, Verbeke Foundation

Besonderer Dank geht an:
Annika Renz, Benjamin Gräbner, Bernd Neumann, Christina Rusche, Clair Bötschi, Dafina Sadrija, Daniel Beerstecher, Florian Adis, Gabriela Oberkofler, Gokhan Pelit, Helmut Dietz, Holger Mühlleitner, Isabel Reuter, Jevgenij Tarasiuk, Justas Šidlauskas, Kestutis Svirnelis, Levin Stadler, Marc Bubser, Markus Schneller, Maximilian Lehner, Mira Krebs, Moritz Finkbeiner, Olivia Franke, Pavel Smirnov, Peter Jakob Marx, Peter Steurer, Raimondas Bielski, Risottoweg, Rolf Wöhrle, Samet Köklü, Samuel Beerstecher, Samuel Treindl, Sarah Behrens, Stefan Rohrer, Stephan Köperl, Thomas Müller, Tobias Sieber, Valentino Biagio Bernd, Jannick Werner, Jonas Möllers, Aurel von Schroeder, Felix Rösler

Container City
Innerer Nordbahnhof 1
70191 Stuttgart, U-Bahn Eckartshaldenweg 



Quelle: www.performance-electrics.com

18. September 2017

ITO



22.9.–10.11.2017
I walked into a cave and up to Paradajs
Peter Granser / Jonas Beuchert / Robert Lax
In „I walked into a cave and up to Paradajs“ verarbeitet Peter Granser den Tod seines Vaters. Diese sehr persönliche Arbeit entstand unmittelbar danach im Oktober 2016 in den Wäldern um den Berg Paradajs / Slowakei. 
Die Fotografien thematisieren die Vergänglichkeit aller Dinge im unaufhaltsamen Kreislauf der Natur, die bei aller Dunkelheit stets auch Schönheit und Hoffnung in sich bergen. Grundlegend für Gransers konzeptuellen Ansatz ist das minimalistischen Gedicht „one moment passes“ von Robert Lax.

Die von Jonas Beuchert gestaltete Publikation erscheint Ende September 2017 bei Edition Taube.
Das Projekt wurde unterstützt durch:


2. September 2017

Künstlerhaus Stuttgart, EÖ Fr., 8.September 19-22h



Hildegarde Duane, Western Woman
9. September – 22. Oktober 2017

Ausstellungseröffnung Freitag, 8. September, 19–22 Uhr
Afterparty mit FFUS: PURPUR SPYTT & WERNER, ab 22 Uhr

Künstler_innengespräch
Samstag, 9. September, 16 Uhr
Screening und Gespräch mit Hildegarde Duane, Steven Cairns und Fatima Hellberg
.

Bild: Hildegarde Duane, Seven Snow Whites – Mary, 1981. Courtesy of the artist.

Mit Unterstützung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, Albrecht und Sabrina Hauff, dem ZKM Karlsruhe und optiplan. Besonderer Dank gilt dem Württembergischen Kunstverein, LUX und Eidotech. 

 



Opening hours Wed–Sun 12–6pm
Öffnungszeiten Mi–So 12–18 Uhr

Künstlerhaus Stuttgart
Reuchlinstraße 4b
D–70178 Stuttgart

www.kuenstlerhaus.de

1. September 2017

ITO

Ausstellung im ITO Projektraum:




22.09 – 10.11.2017

I walked into a cave and up to Paradajs


In „I walked into a cave and up to Paradajs“ verarbeitet Peter Granser den Tod seines Vaters. Diese sehr persönliche Arbeit entstanden im Herbst 2016 in den Wäldern um den Berg Paradajs während einer Residency des Goethe Instituts Bratislava in Zusammenarbeit mit der Kunstorganisation Banscá St a nica Contemporary. Die Fotografien thematisieren die Vergänglichkeit aller Dinge im stetigen Kreislauf der Natur, die bei aller Dunkelheit stets auch Schönheit und Hoffnung in sich bergen.

Der ITO-Projektraum zeigt Fotografien dieser Serien, das Gedicht „one moment passes“ von Robert Lax sowie die im September bei Edition Taube erscheinende Publikation.

Mit Unterstützung von:

The Robert Lax Foundation / Banscá St a nica Contemporary / Goethe Institut Bratislava / Kulturamt Stuttgart





Peter Granser
ito-raum.de
+49 171 8304636
König-Karl-Strasse 27a
70372 Stuttgart-Bad Cannstatt

http://www.kunstbuero-bw.de/interview/id-8-fragen-an-peter-granser.html

http://www.tique.art/paper/the-host/ito-project-space/

https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/schlossplatz-baby

5. Juli 2017

FUKS forward: KUNSTVEREIN WAGENHALLEN NEWS








KUNSTVEREIN @ WAGENHALLE

Liebe Freunde, Fans und Förderer,

Ihr seid herzlich eingeladen!

Vom 10. bis zum 14. Juli 2017 entsteht in der Container City vor den Toren der Wagenhalle die „Kathedrale der Baulust“. Ein Umschichten-Projekt in Kooperation mit dem Kunstverein Wagenhalle. Begleitet wird der 5-Tägige Workshop von der Ausstellung “Baukristalle und Stadtkronen. Architekturvisionen nach dem Ersten Weltkrieg von Bruno Taut” im Projektraum TAUT. Der Workshop startet mit der Ausstellungseröffnung und dem Vortrag von Thorsten Blume am Montag 10. Juli um 19:00 Uhr. Am Dienstag, den 11. Juli um 19:00 Uhr spricht Philipp Bauer über „die Arbeit des Farmers“. Nach der feierlichen Einweihung der Kathedrale am Freitag 14. Juli um 13 Uhr können Neubau und Ausstellung noch bis zum 29. Juli besichtigt werden.


Das “Theatre Of The Long Now” der Produktionsplattform Techné bleibt auch im Sommer offen und lädt am Freitag, den 21. Juli ab 19:30 Uhr zu einem Ereignis zwischen Aufführung, Ausführung, Installation, Zeremonie und Happening ein. Spielort ist die Brachfläche am Zugang zur Container City direkt vor der Wagenhalle (U-Bahn Eckartshaldenweg).

Der Kunstverein Wagenhalle ist zu Gast in Rottenburg am Neckar: Der Kulturverein Zehntscheuer e.V. zeigt in seiner großen Sommerausstellung “Künstler der Wagenhalle Stuttgart” die Arbeiten von nahezu 70 Wagenhalle-KünstlerInnen. Eine sehr gute Gelegenheit einen Überblick über die Bandbreite des künstlerischen Schaffens an der Wagenhalle zu bekommen. Dr. Karl Friedrich Baur, 1. Vorsitzender des Kulturvereins Zehntscheuer, eröffnet die Ausstellung am Samstag den 22. Juli um 19:00 Uhr. Das Grußwort spricht Klaus Tappeser, Regierungspräsident des Regierungsbezirks Tübingen.


KATHEDRALE DER BAULUST – EINE STADTKRONE FÜR DIE CONTAINER CITY Mo. 10. 07. 17, 19 Uhr – Sa. 29. 07. 17 // Container City // im TAUT : Ausstellung “Baukristalle und Stadtkronen. Architekturvisionen nach dem Ersten Weltkrieg von Bruno Taut”






Ein Umschichten-Workshop in Kooperation mit dem Kunstverein Wagenhalle e.V. Stuttgart / 10. bis zum 14. Juli 2017 / Ausstellung im Projektraum TAUT bis 29. Juli 2017


Vom 10. bis zum 14. Juli 2017 entsteht in der Stuttgarter Container City vor den Toren der Wagenhalle eine „Kathedrale der Baulust“. Gebaut wird sie in einem fünftägigen Workshop mit Peter Weigand, Lukasz Lendinszki, Torsten Blume, Philipp Bauer und Stephan Murer sowie Freundinnen und Freunden der Container City. Wie diese „Kathedrale“ aussehen wird, ist weitgehend ungewiss. Denn sie wird ohne vorgefassten Entwurf, gemeinschaftlich aus den Materialien die am Ort schon vorhanden sind spielerisch-forschend entwickelt.

Schon vor fasst 100 Jahren, als in Weimar das Bauhaus gegründet worden ist, galt die Kathedrale als eine ideale Aufgabe und Vorlage, um sich phantastisch-probierend ganz allmählich einem „Bau der Zukunft“ zu widmen und dabei eine neue Freude am kollektiven Bauen und Gestalten zu finden. Wichtige Inspiratoren waren damals vor allem der Architekturphantast Paul Scheerbart (1863-1915) und der Erfinder der „Stadtkrone“ Bruno Taut (1880-1938). Er schrieb 1920: „Architektur … ist nichts anderes als die Kristallisation des Gemeinschaftsgefühls. … Unsere Idee ist die Materie… Das `Formproblem` hat nie bestanden.“ Gerne zitierte er auch seinen Freund Scheerbart: „Im Stil ist das Spiel das Ziel. – Im Spiel ist das Ziel der Stiel. – Am Ziel ist der Stil das Spiel“.

Wenn am 14. Juli 2017 eine eigenartige „Kathedrale“ den „Marktplatz“ der Stuttgarter Container City „bekrönt“, wird sie das Ergebnis eines sicher freudigen, aber gut geregelten Spiels sein. Denn es gelten „Umschichten“-Prinzipien wie: Gebaut wird mit allem was da ist und wie alle, die Mitmachen, es auch wirklich wollen. Aber es darf nur so gebaut werden, dass alle Materialien jederzeit und unbeschädigt dahin zurückgeführt werden können, wo sie gefunden oder ausgeborgt worden sind. Nichts darf fertig, oder endgültig festgestellt werden. Denn schließlich war auch, als das Bauhaus 1919 sehr begeistert angefangen hatte, um alle Künste und tendenziell jedwede Art produzierenden Tuns zu einem neuartigen Bauen zu verbinden, den Anstiftern und Beteiligten nicht wirklich klar, was für eine Architektur schließlich dabei herauskommen könnte oder sollte. Das entwerfende Bauen sollte ein belebendes, beglückendes und eröffnendes sein.

10. Juli, 19:00 Uhr – Start des Workshops mit Vortrag und Ausstellungseröffnung
Vortrag von Torsten Blume (Forscher und Künstler, Leipzig) „Die Baurunde und andere Geschichten aus 1001 Bauhaus-Nächten oder wie Architekten den Menschen neu erfinden wollten.“
Eröffnung der Ausstellung “Baukristalle und Stadtkronen. Architekturvisionen nach dem Ersten Weltkrieg von Bruno Taut” im Projektraum TAUT des Kunstverein-Wagenhalle.
Die Ausstellung geht bis zum 29. Juli. Besichtigung nach Ende des Bau-Workshops auf Anfrage unter taut@kunstverein-wagenhalle.de

11. Juli 2017, 19:00 Uhr – Vortrag
Es spricht Philipp Bauer über „die Arbeit des Farmers“.

11. bis zum 14. Juli, täglich ab 10:30 Uhr – Bau-Workshop
Es wird Material gesammelt, hin und her bewegt, auf- und umgeschichtet, verbunden und schließlich aufgetürmt. Und damit dies gut und locker gelingt, beginnt jeder Tag um 10:30 Uhr mit einer gemeinsamen „Baugymnastik“.

14. Juli, 13:00 Uhr – Ende des Workshops mit feierlicher Einweihung
Die „Kathedrale der Baulust“ wird feierlich und sehr rituell-verspielt eingeweiht. Aber gefeiert wird das Projekt schon am Abend vorher (ab 20:00 Uhr): mit einen „Bautanz für alle“ und mit DJ McCornrich aus Leipzig.

29. Juli, 19 Uhr – Finissage
Letzer Tag der Ausstellung “Baukristalle und Stadtkronen. Architekturvisionen nach dem Ersten Weltkrieg von Bruno Taut” im Projektraum TAUT des Kunstverein-Wagenhalle.

Mit freundlicher Unterstützung von
Innovationsfonds Kunst – Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg
Wüstenrot Stiftung
Kulturamt der Stadt Stuttgart
Stiftung Bauhaus Dessau

www.umschichten.de
www.taut-now.de

Container City + TAUT: blauer Container vor der Wagenhalle
Innerer Nordbahnhof 1
70191 Stuttgart, U-Bahn Eckartshaldenweg


TECHNÉ – THEATRE OF THE LONG NOW Fr 21. 07. 17, 19:30 Uhr // Container City // Zugang Hedwig-Dohm-Straße


Das THEATRE OF THE LONG NOW bleibt auch im Sommer offen und lädt ein zu zwei Ereignissen zwischen Aufführung, Ausführung, Installation, Zeremonie und Happening. Der Juli steht im Zeichen der Baustelle …

Drei kreuzen sich, eins wird wandern.

Etwas Altes, etwas Junges, etwas Langsames, Staub.

Der Balken zeigt die Richtung an.

Termin der Bauperformance ist Freitag, der 21.07.2017 ab 19:30 Uhr.

Das THEATRE OF THE LONG NOW ist das Versprechen, auf einer Brachfläche in Stuttgart eine mindestens 100 Jahre andauernde Aufführung stattfinden zu lassen. Gegründet 2014 von einem unbekannten Stuttgarter Landschaftsarchitekten, fand der Theaterbetrieb bislang für Außenstehende vollkommen unsichtbar statt. Das THEATRE OF THE LONG NOW ist Installation und Vorstellung zugleich:
Es hat kein Dach, aber ein Ensemble. Es ist eine Institution, aber nirgendwo rechtlich erfasst. Es hat Zuschauer*innen, aber weder ein Mensch noch ein Tier wird je die ganze Aufführung erleben. Das THEATRE OF THE LONG NOW ist sehr langsame Aktionskunst …

Im Jahr 2017 wurde die künstlerische Leitung und Geschäftsführung des Theaters an Ferl+Hertel und Bureau Baubotanik übergeben, die der Institution mit performativen und baubotanischen Eingriffen zu neuer Sichtbarkeit verhelfen werden. Über die Dauer der Produktionsplattform techné wird das THEATRE OF THE LONG NOW immer wieder mit Schriftbeiträgen, Aktionen und Festivitäten auf sich aufmerksam machen und durch sein Wachstum ein eigenes Profil formen.

Im THEATRE OF THE LONG NOW gibt es unzählige Protagonist*innen; besondere Erwähnung müssen momentan der Boden, verschiedene Institutionen, Pflanzen, Metall und eine Schildkröte erfahren, sowie mindestens ein junger und ein alter Mensch. Wetter und Kostendruck, Solidarität und politische Entscheidungen werden zukünftig den Verlauf seiner Aufführung mitbestimmen. Das Ende der Aufführung ist bereits für das Jahr 2114 geplant – die Leitung diskutiert momentan über eine mögliche Verlängerung.

Eine TECHNE-Produktion in Kooperation mit dem Kunstverein Wagenhalle e.V.

TECHNE ist eine Produktionsplattform von Theater Rampe und Künstlerhaus Stuttgart, gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes und den Innovationsfonds des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

www.techne-stuttgart.de
www.
theaterrampe.de/stuecke/techne-theatre-of-the-long-now-2/

Container City
Zugang Hedwig-Dohm-Straße
70191 Stuttgart, U-Bahn Eckartshaldenweg


KÜNSTLER DER WAGENHALLE STUTTGART Sa 22. 07. 17, 19 Uhr // Ausstellungsdauer 23.07. – 03.09.2017 // Rottenburg am Neckar // Kulturverein Zehntscheuer e.V.


Künstler der Wagenhalle Stuttgart zu Besuch in der Zehntscheuer

Der Kunstverein Wagenhalle e. V., 2004 gegründet, zählt heute über 100 Mitglieder, die sich eine einzigartige Produktionsstätte in der ehemaligen Waggoninstandsetzungshalle der Königlich Württembergischen Staats-Eisenbahn im Stuttgarter Norden aufgebaut haben.

Die Wagenhalle und die dazugehörigen Gebäude beherbergen die Ateliers, Studios und Werkstätten der Kunst- und Kulturschaffenden, die in den Sparten Malerei, Musik, Fotografie, Design, Grafik- und Webdesign, Kunsthandwerk, Kunst im öffentlichen Raum, Architektur, Baubotanik, Theater, Puppenbau, Figurentheater, Performance, Installation, Kuration sowie Film- und Medienkunst arbeiten.

Seit diesem Jahr steht nun die Sanierung der Stuttgarter Wagenhalle an und die Mitglieder mussten in ein provisorisches Ausweichquartier aus Containern weichen.

Der Kulturverein Zehntscheuer e.V. zeigt nun in seiner großen Sommerausstellung die Arbeiten von nahezu 70 Künstlern aus diesem urbanen Kreativbiotop und bietet so einen guten Überblick über die Bandbreite ihres Schaffens.

Eröffnung, Samstag 22.07.2017, 19:00 Uhr

Grußwort: Klaus Tappeser, Regierungspräsident
Begrüssung: Dr. Karl Friedrich Baur, 1. Vorsitzender Kulturverein Zehntscheuer

www.kultur-rottenburg.de
http://kunstverein-wagenhalle.de/wp-content/uploads/2014/10/KV-Einladung-Wagenhalle-STG-07.2017-4.pdf

Kulturverein Zehntscheuer e.V.
Rottenburg am Neckar
Bahnhofstraße 16



Quelle:
Euer Kunstverein Wagenhalle

Impressum

Kunstverein Wagenhalle e. V.
Innerer Nordbahnhof 1
70191 Stuttgart
Mail: oeffentlichkeit@kunstverein-wagenhalle.de
Web: www.kunstverein-wagenhalle.de
Facebook: www.facebook.com/kunstvereinwagenhalle