18. Juli 2013

Kafka in der Oberwelt - EÖ Freitag, 19. Juli 19:15 h




Die Büchse der Pandora - 100 Jahre Franz Kafkas "Das Urteil"

Gruppenausstellung

Ausstellungseröffnung: Freitag, 19. Juli 2013, 19:15 Uhr

u.a. mit Performance von Hannelore Kober 

Einführung: Dr. Gerhard Oberlin


Oberwelt e.V., Reinsburgstraße 93, Stuttgart-West 
 
Sechzig Künstlerinnen und Künstler aus dem In- und Ausland sind der Einladung von Oberwelt e.V. zur Teilnahme an der Gruppenausstellung Die Büchse der Pandora – 100 Jahre Franz Kafkas 'Das Urteil' gefolgt.

Ihre gezeigten Werke stehen entweder in direktem Bezug zur Erzählung 'Das Urteil' oder gehen auf eine künstlerische Auseinandersetzung mit Kafka in längeren Zeiträumen zurück.
Beide Wege zeigen sich in einer großen Vielfalt von Medien als Ausdrucksformen. Sie reicht von Malerei, Zeichnung, Druckgrafik, Fotografie und Collage über das Wandobjekt, die Kleinplastik und Installation bis zu Video und Performance.

Die inhaltliche Struktur der Präsentation, die all diese Medien durchmischt, schafft die Möglichkeit, in einen Dialog mit der aktuellen künstlerischen Kafkarezeption anhand interpretatorischer und ästhetischer Gesichtspunkte zu treten.

Die Ausstellung bildet den zweiten Teil der Doppelveranstaltung Die Büchse der Pandora – 100 Jahre Franz Kafkas 'Das Urteil', die im April 2013 mit einer Lesung der Erzählung (Susa Ramsthaler) und einem anschließenden literaturkritischen Vortrag (Dr. Gerhard Oberlin) begonnen wurde. Der Charakter als Doppelveranstaltung liefert aber zugleich das Muster für die ganze Veranstaltungsreihe 'Reflexe', die noch vor Ende des Jahres fortgesetzt wird.


Mit kleinem Performance-Programm bei der Eröffnung.
Die Einführung hält Dr. Gerhard Oberlin.


Besichtigung bis 3. September 2013, jeweils Mo. 21.30 Uhr – 24.00 Uhr 


u.nach telefonischer Vereinbarung unter Tel.: 0711-6363464 oder 0711-51876346

Beteiligte Künstler/innen:

 
Miriam Abdelmoula
Pia von Aulock
Beate Baumgärtner
Ulli Berg
Conny Blom
Michaela Braun
Julia Brodauf
Jörg Buchmann
Klaus Bushoff
Heinrich Dosedla
Pola Dwurnik
Daniel Eltinger
Karin Förster
Pippi Frank
Johannes Gérard
Kurt Grunow
Günter Guben
Markus Hallstein
Annette Haug
Peter Haury
Iris Hellriegel
Oliver Herrmann
Ulrike Jacobi
Claude Jeanmart
Michael Jochum
Hannelore Kober
Eva Koberstein
Markus Koch
Stephan Köperl
Fabian Kühfuß
Artur Kurkowski
Hui Ling Lee
Nadine Lindenthal
Stefan Malicky
Jan-Peter Manz
Natalia Matta-Landero
Andreas Meyer-Brennenstuhl
Brigitte Neufeldt
Wolfgang Neumann
Mario Ohno
Joachim Peter
Klaus Pinter
Katja von Puttkamer
Ellen Rein
Stefanie Reling
Heike Sackmann
Michaela Sadlowski
Yutta Saftien
Kerstin Schaefer
Rüdiger Scheiffele
Reiner Schlecker
Jochen Schlöder
Peter Schmidt
Julia Schrader
Johanna Smiatek
Ulrich Stürmer
Thomas Ulm
Sascha Vidakovic
Sylvia Winkler
Ute Z. Würfel





Im Mai ist es genau 100 Jahre her, dass Franz Kafkas Geschichte "Das Urteil" in Max Brods Jahrbuch "Arcadia" das Licht der literarischen Welt erblickte. Das kleine, im Originaltyposkript 17 Seiten kurze Werk war in der Nacht vom 22. auf den 23. September 1912 "wie eine regelrechte Geburt mit Schmutz und Schleim bedeckt" aus seinem Urheber hervorgegangen, wie dieser am 11. Februar 1913 in sein Tagebuch schrieb. Es blieb zeitlebens die ihm "liebste Arbeit", während er den größten Teil seines Gesamtwerks später vernichtet sehen wollte. Ein Erfolg zu Lebzeiten war die Geschichte nicht. Die Arcadia-Auflage von 1000 war auch noch 1919 nicht vergriffen. Da lag allerdings "Das Urteil" bereits als 80-Groschen-Heft der Nummer 34 in der Edition "Der Jüngste Tag" im Kurt Wolff Verlag vor, der es in zweiter Auflage seit 1916 höchstens zwei- bis dreitausend mal verkaufte. Heute gilt die Geschichte als eines der exorbitantesten Werke der Weltliteratur, in dem sich die Ichzerfallenheit des modernen Menschen wie in keinem anderen davor oder danach widerspiegelt. 





eng.:

In May 2013, it will be exactly 100 years since Franz Kafka’s story “The Judgement” saw the literary light of day in Max Brod’s yearbook “Arkadia”. The short work, only 17 pages in original typescript, emerged from the author on the night of September 22nd, 1912 “as a true birth, covered with filth and slime”, as he stated in his diary on February 11th, 1913. It remained his lifelong “favourite work”, whereas he later wished to have most of his other works destroyed. The story was not blessed with success during his lifetime. In 1919, there were still unsold copies of the original Arkadia print run of 1000. However, “The Judgement” was also available as number 34 in the series of dime novels entitled “Der Jüngste Tag” (English: Judgement Day) published by the Kurt Wolff Verlag. Between two and three thousand copies of this second edition were sold from 1916. Today the story is regarded as one of the most exorbitant works of world literature as the self-disintegration of the contemporary individual is reflected in it as in no other work past or present.

The Oberwelt member Dr. Gerhard Oberlin is literary scholar and author of the recently published analysis of Kafka’s works entitled “Die letzten Mythen” (English: The last Myths)

Gerhard and Ellen Rein proposed the lecture be followed by an exhibition presenting artistic responses to Kafka’s “The Judgement”.


Ausstellung bis 3. September 


Quelle: Gerhard und Ellen Rein für Oberwelt e.V.

Ausstellungstip: Villa Merkel "Crossing Media"

19. Juli bis 6. Oktober 2013

 

Crossing Media – Der Kunst die Bühne


Eröffnung: Donnerstag, 18. Juli 2013, 19 Uhr  


Villa Merkel
Galerien der Stadt Esslingen am Neckar
Pulverwiesen 25
73726 Esslingen am Neckar

Mit Arbeiten u. a. von Nevin Aladag (TR/DE), Julien Berthier (FR), Birgit Brenner (DE), Daniele Buetti (CH), Kurt Caviezel (CH), Beate Engl (DE), Rainer Ganahl (AT/US), Johan Grimonprez (BE), Paul Harrison/John Wood (GB), Christine Hill (US), Eva Kotatkova (CZ), Jung Lee (KR), Alexandra Leykauf (DE), Atelier van Lieshout (NL), Andres Lutz/Anders Guggisberg (CH), Philippe Ramette (FR), Banks Violette (US).

Rahmenprogramm-PDF:  hier klicken.

„Crossing Media – Der Kunst die Bühne“ ist ein attraktives Festival der Gegenwartskunst in Esslingen, das sich aus der Internationalen Foto-Triennale heraus entwickelt hat. Im Jahr 2013 widmen sich die Galerien der Stadt Esslingen verstärkt Positionen des Crossovers, die von fotografischen Ansätzen ausgehend, performativen und interaktiven Tendenzen gleichermaßen eine Bühne bieten. Die Kunst- und Medien-Triennale schlägt Brücken zwischen den Disziplinen und Gattungen, in dem sich die Bildende Kunst mit dem Theater, der Musik und der Sprache verschwistert. Es werden künstlerische Positionen von Fotografie, Videokunst, Installation bis Performance präsentiert.

In der Wechselbeziehung künstlerischer Haltungen liegt das Potenzial, Unbekanntes zu erproben, gesellschaftliche Verhältnisse zu befragen und traditionelle Gattungen weiterzuentwickeln. Auf der Basis der Fotografie komponiert Alexandra Leykauf begehbare Bildwelten in Schwarz und Weiß; Paul Harrison und John Wood lösen in der Videoprojektion „10 x 10“ 2011 spielerisch den Raum auf; im realen Bühnenbild „Shop/Like“ 2011 von Christine Hill verhandeln Besucher durch physische und fotografische Aneignung den Alltag eines Ladengeschäfts, oder der „Paravent“ 2012, eine scheinbare Bühnenrequisite von Nevin Aladag, konfrontiert die Besucher mit interkulturellen Wechselbeziehungen unserer Gesell


Das Kunstfestival „Crossing Media“ bespielt die Villa Merkel und das Bahnwärterhaus. Erstmalig wird der Esslinger Merkelpark als Bühne und attraktiver Kunstpark etabliert. Die Ausstellung begleitet ein vielfältiges und unterhaltsames Rahmen- und Vermittlungsprogramm, welches sich veranstaltend, diskursiv und didaktisch dem Thema des Crossovers in den Künsten nähert. Insbesondere in Open-Air Veranstaltungen wird ein Einblick in verschiedene künstlerische Positionen gewährt. Unter anderem werden in Sommernächten Künstler-Videos präsentiert, und musikalische wie hörbare Events loten die Wechselbeziehung von Kunst und Musik respektive der Hör-Kunst aus. 

Öffnungszeiten:
Dienstag – Freitag 14.00 – 20.00 Uhr

Samstag und Sonntag 11.00 – 18.00 Uhr
 

Leider verfügen unsere Ausstellungshäuser über keinen barrierefreien Zugang



Zur Ausstellung erscheint in Etappen eine mehrteilige begleitende Publikation.

Quelle: Villa Merkel, Esslingen

Ausschreibung: Stipendien 2014 der Kunststiftung Baden-Württemberg




KUNSTSTIFTUNG BW - Stipendiaten gesucht








Die Kunststiftung Baden-Württemberg fördert junge Künstlerinnen und Künstler in Form von Stipendien in den Sparten:

Bildende Kunst,
 
Kunstkritik, Literatur, Musik (Jazz, Klassik, Komposition, Neue Musikformen)

Bewerben können sich Künstlerinnen und Künstler, die in Baden-Württemberg geboren sind oder leben. Die Altersgrenze liegt bei 35 Jahren, in begründeten Ausnahmefällen (Elternzeit oder längere Krankheit) kann die Altersgrenze auf 40 Jahre angehoben werden. Über die Stipendienvergabe entscheiden Fachjurys. Ausschlaggebend sind allein die Begabung und die Qualität der eingereichten Arbeiten. Die Stipendien sind in einer Höhe von bis zu 10.000,- Euro dotiert; zusätzlich organisiert die Kunststiftung mit den Stipendiatinnen und Stipendiaten zahlreiche Veranstaltungen

Eine reine Projektförderung ist leider nicht möglich.

Bewerbungen für den Bereich Bildende Kunst sind erst nach der Ausbildung möglich. Für die Kategorien Kunstkritik und Literatur wird ein Hochschulabschluss oder eine vergleichbare Qualifikation vorausgesetzt. In der Sparte Musik können sich auch Studierende bewerben. Die Bewerbung sollte durch die Künstlerin / den Künstler selbst erfolgen und schriftlich an die Kunststiftung Baden-Württemberg gerichtet werden.

Für weitere Informationen:

Kunststiftung Baden-Württemberg
Gerokstraße 37
70184 Stuttgart
T.: 0711/236 76 71
info@kunststiftung.de

Download:
Antrag Stipendium 2014

Quelle: Kunststiftung BW

FUKS at work

FUKS spricht am 13. Juli 2013 im Stuttgarter Rathaus zu Herrn OB Fritz Kuhn und den Teilnehmern von Kultur im Dialog sowie der interessierten Öffentlichkeit (Konstellation FUKS Textbeitrag-Performance v.l.n.r.: Kerstin Schaefer, Hannelore Kober, Ralf Küster, Justyna Koeke, Laura Bernhardt, Dr. Ulrich Schmidt)                        Foto: Andreas Bär
www.kultur-im-dialog-stuttgart.de


5. Juli 2013

am Samstag, dem 13.7.2013 um 10 Uhr im Rathaus - Einladung vom Kulturamt Stuttgart


FUKS empfiehlt: TEILNAHME -Anmeldung erforderlich-



kultur-im-dialog-stuttgart.de

Liebe Stuttgarterinnen und Stuttgarter,
in den letzten beiden Jahren haben über 200 Bürgerinnen und Bürger darüber diskutiert, wie Stuttgart zu einer noch lebendigeren Kulturhauptstadt werden kann.


Mit sehr großem Engagement, Sachverstand und Esprit wurden in vielen Gruppen und an vielen Orten Analysen betrieben, Ideen entwickelt, Forderungen formuliert und alles zu Leitlinien zusammengeführt. Sie sollen den Gemeinderat und die Stadtverwaltung unterstützen, die Grundlage für die Kulturpolitik der nächsten Jahre zu legen.


Wir laden Sie nun ganz herzlich

am 13.Juli um 10 Uhr in den großen Sitzungssaal des Rathauses 
zur Präsentation und zur Übergabe dieser Leitlinien 
an Herrn Oberbürgermeister Fritz Kuhn ein.

Dabei geht es um ein kurzes Resümee des Prozesses: Per Wort, aber auch mit den Mitteln der Kunst. Und nicht zuletzt wollen wir mit Ihnen zusammen auf „Kultur im Dialog“ anstoßen - dazu lädt die Stadt Stuttgart zu einem kleinen anschließenden Empfang ein.
Wir freuen uns sehr, Sie an diesem Sommer-Sonnen-Vormittag im Rathaus begrüßen zu dürfen und bitten – für die Planbarkeit – um eine kurze Anmeldung.


Es laden ein:


Die Sachkundigen Mitglieder im Ausschuss für Kultur und Medien Die kulturpolitischen Sprecher der Fraktionen des Gemeinderats
Bürgerstiftung Stuttgart
Kulturamt der Landeshauptstadt Stuttgart


Ihre Anmeldung erbitten wir an: Kulturamt, Frau Vogel-Schuster: E-Mail sabine.vogel-schuster@stuttgart.de


Quelle: Kulturamt Stuttgart

10. Juni 2013

IMPORT = EXPORT Stuttgart/Dresden - Freitag, 14. Juni Eröffnung Stuttgart

HERZLICHE EINLADUNG!

IMPORT = EXPORT

Freitag, 14.6.2013 - mit Gartenbar und Supereditionen zum Wundertütenpreis

Stuttgart-West


 (Teil 1)


IMPORT = EXPORT ist ein Ausstellungsprojekt, 

das die Kunstproduktionsorte Stuttgart und Dresden verbindet. Stuttgarter Künstler organisieren in Zusammenarbeit mit der itʼs mee gallery eine dialogische Gruppenausstellung. 

Beide Städte sind mit je 5 Künstlern vertreten. 

Die erste von beiden Ausstellungen findet in Stuttgart statt, die zweite ist für Herbst/Winter in Dresden geplant.



Weitere Infos:








ADRESSE

Schloßstraße 65

70176 Stuttgart-West

Haltestelle Schoßstraße/Johannesstraße


VERNISSAGE

Freitag, 14.6.2013

19.30 Uhr


KUNSTCAFÉ

Sonntag, 23.6.2013

ab 14.00 Uhr


ÖFFNUNGSZEITEN

Mo – So: 16 – 20 Uhr

Eintritt frei.



 

KÜNSTLER


Jakob Flohe

Matthias Garff

Beni Herr

Juliane Köhler

Dmitri Krenzer

Florina Leinß

Helene Meier

Sarah Dewi Pob

Kerstin Schaefer

Anna Schapiro


_



KONTAKT & KURATUR

itʼs mee gallery



Schwabstraße 86

70193 Stuttgart








Teil 2 der Ausstellung wird im Herbst/Winter in Dresden stattfinden. Es erscheint eine Publikation.

9. Juni 2013

Villa Merkel Snag-Performancetage 13.-15.6.2013


SNAG performance tage 2013

13. Juni bis 15. Juni

 

Eröffnung: Donnerstag, 13. Juni, 19 Uhr

Villa Merkel, Esslingen

 

Bei den SNAG performance tagen treffen bereits etablierte Künstler aus den Bereichen Performance, Bildende Kunst und Musik auf junge Positionen. In den Räumlichkeiten der Villa Merkel entsteht gleichzeitig und im Zusammenhang mit der laufenden Ausstellung „Manfred Kuttner – Werkschau“ eine Art performatives und installatives Festival. Der Fokus liegt dieses Jahr
auf den Kunstrichtungen Pop- und Op-Art.

Die SNAG performance tage sind eine Kooperartion der Villa Merkel, Galerien der Stadt Esslingen am Neckar, dem JugendKunstKlub (künftig: Junger KunstKlub) und dem Jugendhaus KOMMA.

Mit
Christine Jetter, Max Rieger, Laura Bernhardt, Chen Wang, Bertold Stallmach, Byung Chul Kim, Kerstin Schaefer, Renate Liebel, Maximilian Haslauer,
Florian Model
Les Trucs (Frankfurt), 2kilos&more (Paris)
Fabian Zeh, Martin Zieske, Simon Jonas 




Donnerstag ab 19 Uhr:
Performances: Laura Bernhardt, Christine Jetter,
Max Rieger
DJ: Martin Zieske

Freitag ab 19 Uhr:
Performances: Chen Wang, Bertold Stallmach
Band: Les Trucs
DJ: Fabian Zeh & Les Trucs

Samstag ab 18 Uhr:
Performances: Kerstin Schaefer, Byung Chul Kim
Band: 2kilos&more
DJ: Simon Jonas

Donnerstag Eintritt frei
Freitag Eintritt 6€
Samstag Eintritt 6€
beide Tage 10€


Quelle: Villa Merkel

8. Juni 2013

KV Neuhausen & KV Gästezimmer laden ein:

DOPPELBOCK



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DOPPELBOCK
Eröffnung der beiden Ausstellungen: Samstag, 08. Juni 2013
Kunstverein Gästezimmer e.V. eröffnet um 17.00 Uhr
Dauer: 9. Juni – 28. Juni 2013
Öffnungszeiten: Samstag, Sonntag 14 – 18 Uhr und nach Vereinbarung.
KV Gästezimmer e.V.
Vaihinger Str. 140
70567 Stuttgart-Möhringen
mobil: 0172-6256480
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Kunstverein Neuhausen eröffnet um 20.00 Uhr
mit Sommerfest
Ausstellungsdauer: 9. Juni – 14. Juli 2013
Öffnungszeiten: Samstag, Sonntag 14 – 18 Uhr und nach Vereinbarung.
KVN Kunstverein Neuhausen e.V.
Rupert-Mayer-Kapelle
Rupert-Mayer-Str. 68
73765 Neuhausen/Fildern
mobil: 0172-5451345
kv.neuhausen@gmail.com
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Doppelte Bocksprünge zwischen Kunstverein Neuhausen und Kunstverein Gästezimmer 
DOPPELBOCK möchte die beiden auf der Filderebene angesiedelten Kunstvereine mit ihrem gemeinsamen künstlerischen Potenzial präsentieren. Beide Kunstvereine arbeiten seit vielen Jahren im konzeptuellen und experimentellen Bereich und sind durch zahlreiche Doppelmitgliedschaften miteinander verbunden. In der ersten Ausstellungsphase 9.6. – 30.06.2013 bieten die beiden Institutionen einen Überblick über das künstlerische Schaffen und die damit verbundenen Fragestellungen ihrer Künstlermitglieder. Bei den ausgestellten Werken handelt es sich jeweils um Werkpaare, die zunächst voneinander räumlich getrennt – in Neuhausen und in Möhringen – präsentiert werden.
Am Sonntag, 30. Juni 2013 endet die erste Phase der Ausstellung im KV Gästezimmer in Möhringen mit einem ambulatorischen Umzug, der über die Filderebene nach Neuhausen führt. Im Anschluss an die Filderwanderung findet im Kunstverein Neuhausen die zweite Eröffnungsveranstaltung mit den zusammengeführten Werkpaaren statt.
Das Ausstellungsprojekt DOPPELBOCK findet parallel zur Initiative der Filderkommunen statt, die in den zurückliegenden Jahren einen Rahmenplan für den Landschaftsraum Filder entwickelten.
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AKTIONEN
08. Juni 2013, 15.30 – 19.30 Uhr
“RikschaRolation-KünstlerRotation” 
von Beate Baumgärtner und Hannes Trüjen
Als künstlerischen Beitrag bieten Beate Baumgärtner und Hannes Trüjen für alle Mitglieder der Kunstvereine und deren Besucher die Teilnahme an einem partizipatorischen Projekt an:
Unter dem Titel : “RikschaRolation-KünstlerRotation” werden bei der Eröffnung am 8. Juni zwei E-Rikschas
kontinuierlich Künstler und Publikum zwischen den Orten austauschen.
Start am Kunstverein Neuhausen um 15.30 Uhr und 16.00 Uhr
Letzte Fahrt vom KV Gästezimmer um 19.00 Uhr
Die Ausstellungsorte sind bereits ab 16.00 Uhr geöffnet.
08. Juni 2013, 17.30 und 20.30 Uhr
Monika Nuber, Sound-Performance
an jedem Ausstellungsort
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 30. Juni 2013, 14.00 – 16.30 Uhr
AMBULATORISCHER UMZUG
13.45 Uhr
Treffpunkt: KV Gästezimmer, Vaihinger Str. 140
70567 Stuttgart-Möhringen
Wanderung über die Filder nach Neuhausen (ca. 10 km).
Jeder kann mitmachen! Jeder ist beim ambulatorischen Umzug der Exponate über die Filder willkommen.
17.00 Uhr
DOPPELBOCK II
Eröffnung der zusammengeführten Werke im Kunstverein Neuhausen.
Andreas Mayer-Brennenstuhl, Mobiles Ausstellungsgepäck, 2013
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Mittwoch, 10. Juli 2013 (oder 11. Juli 2013), 19.00 Uhr (?) Ulrich Bernhardt: Absurde Distanzen
Vortrag von Ulrich Bernhard am Friedrich Bonhoeffer Gymnasiums in Filderstadt /Sielmingen.
Ausgehend von seiner Installation Zeitstab im Innenhof des Friedrich Bonhoeffer Gymnasiums stellt der Künstler (gemeinsam mit einem Physiker) Analogien zwischen radioaktiver Kontamination und den Zeitdistanzen ihres Zerfalls her. Die Demonstration dieser Distanzen wird von einem performativen Vortrag begleitet.
14. Juli 2013, 16.00 Uhr
Finissage der Ausstellung DOPPELBOCK

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Mit künstlerischen Beiträgen von:
Carolin Abele (Stuttgart), Ragan Arnold (Esslingen), Andreas Bär (Stuttgart), Beate Baumgärtner (Stuttgart), David Baur (Stuttgart), Ulli Berg (Stuttgart), Laura Bernhardt (Berlin), Ulrich Bernhardt (Stuttgart),  Rudi Beutinger & Gudrun Staiger (Filderstadt), Reto Boller (Zürich), Nadine Bracht (Stuttgart), Katja Brinkmann (Berlin), Jörg Buchmann (Stuttgart), Anna-Lisa Cardinale (Stuttgart), Helmut Dietz (Ludwigsburg), Rainer Ecke (Stuttgart), Linda Eberle (Stuttgart), Tilmann Eberwein (Stuttgart), Wolfgang Ernst (Stuttgart), Hildegard Esslinger (Waiblingen), ETAGE (Stuttgart),  Filderbahnfreundemöhringen FFM (Stuttgart), Anja Franz (Neuhausen), Martina Geiger-Gerlach (Stuttgart), Katja Günther (Esslingen), Katrin Haar, (Stuttgart), Claudia Heinzler (Karlsruhe), Tamara Kapp (Stuttgart), Helga Kellerer (Esslingen), Jürgen Kierspel (Stuttgart), Michelin Kober (Stuttgart), Andreas Koch (Berlin), Justyna Koeke (Ludwigsburg), Tünde Kovacs/Kovàcs Bezüge (Stuttgart), Stefanie Krüger (Stuttgart), Anja Kuzaj (Arnsberg), Melanie Lachièze-Rey (Stuttgart), Gerhard Lehner (Düsseldorf), Barbara Lörz (Neuhausen), Andreas Mayer-Brennenstuhl (Nürtingen), Daniel Mijic (Stuttgart), Monika Nuber (Stuttgart), Andreas Opiolka (Stuttgart), Monika Plattner (Stuttgart), Werner Pokorny (Ettlingen), Ellen Rein (Stuttgart), Eva Maria Reiner (Stuttgart), Gert Riel (Weinstadt), Thomas Ruppel (Stuttgart), Monika Schaber (Kirchheim), Kerstin Schaefer (Stuttgart), Rüdiger Scheiffele (Stuttgart), Steffen Schlichter (Kirchheim), Frauke Schlitz (Stuttgart), Eva Schmeckenbecher (Stuttgart), Martin Bruno Schmid (Stuttgart), Dorothea Schulz (Berlin), Konrad Sedlar (Kiew), Peter Sehringer (Stuttgart), Ulrich Seibt (Stuttgart), Alf Setzer (Stuttgart), Daniel Sigloch (Stuttgart), Heide Spieth-Wolpert (Esslingen), Stef Stagel (Kirchheim), Piet Trantel (Zuhai/ China) mit Brigitte Raabe & Michael Stephan (Hamburg), Katrin Ströbel, (Stuttgart), Hannes Trüjen (Stuttgart), Micha Ullman (Tel Aviv/ Israel), Hannelore Weitbrecht (Kirchheim), Albrecht Wild (Frankfurt), Christian Wulffen (Los Angeles), Angelika Zeller (Tübingen).
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Mit freundlicher Unterstützung
Kommune Neuhausen, Regierungspräsidium Stuttgart/Land Baden-Württemberg; Stefan Rickmeyer, Mössingen, http://www.radkutsche.de

Linienscharen Stuttgart 22./23.6.2013


LINIENSCHAREN ist eine Plattform für zeitgenössische Zeichnung, die im 
Herbst letzten Jahres in Stuttgart gegründet wurde. LINIENSCHAREN 
existiert in unterschiedlichen Formaten: Regelmäßige Treffen im 
Württembergischen Kunstverein finden ebenso statt wie Atelier- oder 
Ausstellungsbesuche. Parallel dazu gibt es Ausstellungen und 
Präsentationen, außerdem Veranstaltungen zu spezifischen Themen oder 
Kuratorengespräche oder Besuche von Graphischen Sammlungen.


Am 22. und 23. Juni veranstaltet LINIENSCHAREN eine KONFERENZ ZUR 
ZEITGENÖSSISCHEN ZEICHNUNG mit internationalen Gästen im 
Württembergischen Kunstverein Stuttgart.
Der Eintritt ist frei.


*PROGRAMM*


**

*Samstag, 22.6.2013*


13.30 Uhr Begrüßung
Katrin Ströbel / Carolin Jörg, Linienscharen
Iris Dressler, Direktorin WKV Stuttgart


/Zeichnen. Ein Erkenntnisprozess./

14 Uhr: Judith Marlen Dobler (Basel), Kommunikationsdesignerin: 
"Zeichnung, ein epistemischer Prozess"

15 Uhr: Claude Heath (London), Künstler (Vortrag auf Englisch): "Feeling 
is a vector."


/Zeichnung. Bewegung. /

16 Uhr: Carolin Meister (Berlin/Karlsruhe), Kunsthistorikerin, 
Kunstakademie Karlsruhe: "Ökonomie der Linie. Picasso im Film"

17 Uhr: Peter Radelfinger (Zürich), Künstler, Hochschule der Künste 
Zürich: "Die denkende Hand des Zeichners"

18 Uhr: Bettina Munk (Berlin), Künstlerin und Initiatorin von Lines 
Fiction: "Zeichnung offline & Animation online"

20 Uhr: /Screening /mit Animationsfilmen ausgesucht von Björn Hegardt 
und Bettina Munk




*Sonntag, 23.6.2013*


/10.00 Uhr Begrüßung


/Grenzgebiete der Zeichnung/


10.30 Uhr: Heike Weber (Köln), Künstlerin: "Zeichnung als Skulptur"

11.30 Uhr: Jan-Philipp Fruehsorge (Berlin), M.A. Kunsthistoriker und 
Galerist: "Zur performativen Praxis der Zeichnung. Von Beuys bis Rhode"

12.30 Uhr: Nikolaus Gansterer (Wien), Künstler: "DRAWING BEYOND. 
Zeichnen zwischen Denken und Handeln."


/Zeichnungen. Zeitschriften./

14. 00 Uhr: Reinhard Ermen (Stuttgart), Journalist, freier Kunstkritiker 
(Kunstforum International) und Musikredakteur (SWR2): "Zeichnen zur Zeit"

15 Uhr: Björn Hegardt (Berlin), Künstler und Herausgeber von Fukt: "Fukt 
Magazine for Contemporary Drawing" (Vortrag auf Englisch)

16 Uhr: Alexandre Leger (Paris), Künstler: "Roven - revue critique sur 
le dessin contemporain" (Vortrag auf Englisch)


/
Präsentationen von The Drawer und den Anonymen Zeichnern/
Quelle: (...und weitere Infos unter) http://linienscharen.katrin-stroebel.de
www.facebook.com/linienscharen





18. Mai 2013

Einladung


JOUR FIXE im Württembergischen Kunstverein Stuttgart
Jour Fixe

am Mittwoch, dem 29.05.2013
um 19 Uhr

diesmal mit
 
 Doris Graf (Stuttgart) und ihrem Projekt  
"Eu, Rio" / "Me, Rio

über ihre Teilnahme an der diesjährigen Biennale in Rio de Janeiro

WKV Stuttgart,
Schloßplatz 2, 70173 Stuttgart



"Auf den ersten Blick mag sich  Me, Rio fast wie ein Gegenentwurf zu den bisherigen Arbeiten von Doris Graf ausnehmen. In Projekten wie Home (2009/2010) oder Homo nudus atque apertus (2011/2012) hat die Künstlerin die charakteristischen Merkmale von Personen und ihren Lebenswelten, wie sie als Daten von den sozialen und kommerziellen Netzwerken im Internet erhoben werden, in standardisierte Piktogramme übersetzt. Dabei sind aus einem reichen Fundus an Symbolen schöpfende Persönlichkeitsbilder entstanden, die in ihrer Formelhaftigkeit von der Selbstentblößung und dem Verlust der individuellen Autonomie in den Sphären des Word Wide Web künden.
Mit Me, Rio, das Doris Graf im November 2012 als offizielle Vertreterin Baden-Württembergs auf dem »Creativity World Forum« in Rio de Janeiro initiierte, hat ein gänzlich neues Moment Einzug in das Schaffen der Künstlerin gehalten: Den Projektteilnehmern selbst wurde die Aufgabe übertragen, Zeichen zu erfinden. Rund 500 Einwohner von Rio folgten Doris Grafs Aufruf, jeweils ein Symbol zu kreieren, das ihrer persönlichen Beziehung zur Stadt Ausdruck verleiht....
Gelegenheit zu einem Probelauf für Me, Rio im kleineren Rahmen hatte Doris Graf zuvor schon, als sie Mitte 2012 für Signs auf Stuttgart die Einwohner ihrer Wahlheimat ebenfalls aufforderte, sich ein Bild von ihrer Stadt zu machen. Aber erst mit der Realisierung in Brasilien erlangte das Konzept eine ganz neue Dimension. Dies liegt nicht nur an der positiven Resonanz in den regionalen wie überregionalen Medien – so berichtete das südamerikanische Fernsehen landesweit über eine Zeichenaktion mit Schülern in den Favelas von Rio –, sondern vor allem an der großen Begeisterung der sich aus den unterschiedlichsten Gesellschaftsschichten rekrutierenden Teilnehmer jeglichen Alters. Insbesondere aus der persönlichen Begegnung mit den Menschen bezieht Doris Graf, deren Arbeiten allesamt durch ein partizipatives Moment gekennzeichnet sind, ihre Inspiration.
Die Verbindung zwischen Me, Rio und den früheren Projekten erschöpft sich jedoch nicht in der Betonung des Performativen und der engagierten Teilhabe von Menschen – sei es wie bei Homo nudus atque apertus die persönliche Befragung einzelner Teilnehmer durch die Künstlerin oder nun der gemeinsame Akt des Zeichnens –, sondern sie hat viel tiefere Wurzeln: Me, Rio ist die konsequente Fortsetzung der Vorgängerprojekte, indem die kritische Analyse der Entindividualisierung in den digitalen Sphären nun in den Appell zu einem aktiven, gestaltenden Miteinander mündet – einem Miteinander, das keine sozialen oder sprachlichen Barrieren kennt...." (Dr. Holger Steinemann, 2013)


WKV

www.dorisgraf.de

Zur Info:

Jour-Fixe der Mitglieder

Jeden letzten Mittwoch im Monat, 19 Uhr

Der Jour Fixe der Mitglieder des Württembergischen Kunstvereins, der an jedem letzten Mittwoch eines Monats stattfindet, versteht sich als ein offenes Forum, das unterschiedlichste Themen und Anliegen aufgreift. Laufende und kommende Ausstellungen werden hier ebenso besprochen, wie aktuelle Belange des Kunstvereins oder seine Arbeit hinter den Kulissen des öffentlichen Betriebs. Auch allgemeine Fragen zu Kunst, Kulturpolitik, Gesellschaft etc. sind Gegenstand der Diskussion. Die Mitglieder sind dabei ausdrücklich eingeladen, Themen vorzuschlagen bzw. eigene Ideen, Fragen oder Projekte vorzustellen. So geben beispielsweise Künstlermitglieder regelmäßig Einblicke in ihre Arbeitsweisen. 

Möchten Sie selbst ein Thema vorschlagen und/oder vorstellen? Dann melden Sie sich bitte unter info@wkv-stuttgart.de (Betreff: Mitglieder Jour Fixe).
Quelle: WKV Stuttgart

FUKS empfiehlt: Künstlerhaus Stuttgart

JUBILÄUMSPROGRAMM ZUM 35-jährigen BESTEHEN

25. Mai 2013 - 4. August 2013
APPARATUS CRITICUS & LOCUS
 
Das Künstlerhaus Stuttgart feiert den 35. Jahrestag seiner Gründung mit der Doppelausstellung Apparatus Criticus & Locus sowie mit der Ausstellung Footnotes, die als Satellit in Kooperation mit dem Projektraum Lotte stattfindet. Diese Ausstellungen wurden im Rahmen zweier laufender kuratorischer Prozesse in Gesprächen, durch Reaktionen und Feedback recherchiert, entwickelt und realisiert.


Pilvi Takal, Players, 2010, 7:50 min. video (16:9), still

Zunächst verfolgt Apparatus Criticus die Absicht, ein konzeptuelles Werkzeug zu sein für die Erkundung zeitgenössischer Formen der kritischen Distanz und der Frage, wie verschiedene künstlerische Ausdrucksformen an ihre Gegenstände herangehen. Kritischer Apparat, lateinisch: apparatus criticus, meint eine Sammlung von Anmerkungen, Lesarten und weiterem Material, die einem gedruckten Text beigegeben ist. Damit wird das Ausstellungsmachen als offene Aufzeichnung definiert, in Anlehnung an die Praktiken des prozessbasierten Schreibens. Wenn die Ausstellung nach den potenziellen Beziehungen zwischen den Kunstwerken fragt, die sich gegenseitig assoziativ auf kontextuellen, konzeptuellen und kritischen Ebenen ansprechen, zielt das darauf ab, künstlerische Arbeitsweisen zu analysieren und wie sie ihre kritische Distanz zu Inhalt, Gegenstand und Materialwahl in Übereinstimmung mit ihren Identitäten, Positionen oder Situationen bestimmen. Apparatus Criticus behandelt das Format Ausstellung, könnte man metaphorisch sagen, wie primäres Quellenmaterial, das eine Textausgabe begleitet. Die Ausstellung experimentiert mit den Möglichkeiten, durch verschiedene Strategien eine grammatische Form der Ausstellung zu entwickeln, Strategien, die der Textkritik entlehnt sind. So besteht kein Unterschied mehr zwischen dem Machen und dem Lesen einer Ausstellung, wobei die Varianten einer Ausstellung, eines Texts, etwa der Ort, die Ausgabe, die Quelle, Gegenstände und Fußnoten, bei der Präsentation sichtbar sind.




Judith Groth & Frederike Vidal, Exchange, 2012, Blumentopf mit Kirschbaum, verschiedenen Pflanzen, 20x20x150cm

Parallel zu diesem Ausstellungsprozess war Locus ein Konzept, das auf Apparatus Criticus reagierte. Locus ist eine Ausstellung, die untersucht, wie in Kunstwerken das Eingehen auf Gegebenheiten Form und Position annimmt. Es ist dies „ein Ort, an dem man Dinge findet“, ein Bezugspunkt, der die Beziehungen zwischen aufeinander reagierende Handlungen und Vorschlägen nachzeichnet. Als Allegorie des Ausstellungsorts versucht Locus, das Publikum durch Kunstwerke neugierig zu machen, sie anzuregen, sich die Situationen vorzustellen, auf die die Kunstwerke reagiert haben. Ähnlich wie Lebewesen neigen Kunstwerke dazu, die vielfältigen Aspekte des Alltagslebens zu reflektieren, und oft entstehen sie in Reaktion auf spezifische Situationen, auch solche emotionaler, natürlicher, politischer und gesellschaftlicher Art. In diesem Sinne gibt Locus einen Überblick über Reaktionen, wie sie in künstlerischen Positionen zum Ausdruck kommen, die sich aus unterschiedlichen Bezügen herleiten. Indem die Ausstellung unterschiedliche Grade untersucht, in denen die Kunst kritische Dimensionen annimmt, sowie die parallelen Lesarten der ausgestellten Werke, reagiert sie auf die Traumata der Zerstörung, auf Utopien, die seltsamen Narrative vom „In-der-Geschichte-verborgen-sein“, von Politik und der Ungezwungenheit der Natur.

Apparatus Criticus & Locus
sind in den Räumen des Künstlerhauses Stuttgart gleichzeitig zu sehen, was eine parallele Lesart als eine Doppelausstellung vorzeichnet. Dagegen macht die Ausstellung Locus im Projektraum Lotte den Prozess der Erforschung durch Kunstwerke, durch Zeichnungen, Skizzen, Bezüge und Fußnoten kenntlich. Mit diesen Ausstellungen entstehen nicht nur zwei unabhängige konzeptuelle Einheiten, sie bilden auch einen monolithischen Ausstellungsort, der die Zusammengehörigkeit von Ausstellungsmachen, Kuratieren und der Arbeit mit Künstlern postuliert.


APPARATUS CRITICUS
Künstler: Aaron Angell, Ziad Antar, Andy Kania, Bouchra Khalili, Shirin Sabahi, Pilvi Takala, Rinus Van de Velde


Kurator: Adnan Yıldız


LOCUS
Künstler: Khaled Barakeh, Ünsal İçöz, Filippa Pettersson, Frederike Vidal & Judith Groth
Kurator: Didem Yazıcı


FOOTNOTES, Lotte (bis 24. Juni 2013)
unter Beteiligung des Künstlerkollektivs Input/Output aus dem türkischen Izmir



Rinus Van de Velde, The angry sculptor: as self-portrait in which I visit my old studio [...], 2012 charcoal on canvas, 270 x 400 cm

Programm


Sonntag, 26. Mai, 12 – 17 Uhr
Sonntagsbrunch & Künstlergespräch im Künstlerhaus Stuttgart


Freitag, 7. Juni, 17 Uhr
Linie West im Künstlerhaus Stuttgart, Führungen mit AdnanYıldız und Didem Yazıcı


Freitag, 14. Juni, 17 Uhr
Führung im Projektraum Lotte mit Didem Yazıcı


Freitag, 5. Juli, 17 Uhr
Künstlerhaus Stuttgart Führung mit Adnan Yıldız und Didem Yazıcı, Vortrag von Amanda Rath



1. Januar 2013 - 31. Dezember 2013
Künstlerhaus Porträt: Ich/I (ganzjährig)

Das Künstlerhaus Stuttgart feiert sein 35-jähriges Bestehen neben Veranstaltungen und Ausstellungen auch mit einer Reihe von Performances, die den Titel „Ich/I“ trägt. Sie erkundet die Frage, wie Künstler mit der Form und dem Rahmen eines institutionellen Ausstellungsortes umgehen, wie sie durch Recherchen und die Erzeugung imaginärer Szenarien Veränderungen einfordern. Das Programm wird mehrere Richtungen und Episoden umfassen, die mit Klang und Interventionen arbeiten. Das ganzjährig angelegte Projekt beginnt im Mai 2013 mit einer Rückblende auf den Mai 1978, als das Künstlerhaus von Stuttgarter Künstlern gegründet wurde. „Ich/I“ versammelt Anmerkungen, persönliche Erinnerungen und die bei den Sessions entstanden Tonaufnahmen und reichert sich damit zum Kollektivporträt eines Künstlerateliers an, einer von Künstlern geschaffenen Institution, die zugleich ein Ort der künstlerischen Freiheit und der konzeptuellen Experimente ist. Die teilnehmenden Künstler werden untersuchen, wie Künstler ihre Rolle heute im Hinblick auf Kontextualität definieren, setzen und verwandeln. Das Medium Performance übernimmt dabei die Funktion der Institutionenkritik, da es die ursprüngliche Absicht der Künstler widerspiegelt, die das Künstlerhaus gegründet hatten. „Ich/I“ kontextualisiert die Mittel, mit denen die Krise auf individueller Ebene zum Tragen kommt und mit denen Transformationen von Gesellschaften/Gemeinschaften/Systemen die künstlerische Sicht der Zukunft beeinflussen. Die Performance fungiert somit als ein Ort für Imagination, Kreativität und Neugierde. Wenn hier das Selbst durch einen derart schlichten Einsilber zum Ausdruck kommt, bietet „Ich/I“ unterschiedliche Formen der Selbstdarstellung an und Bühnenkonzeptionen, durch die Künstler in die Lage versetzt werden, sich selbst zum Ausdruck zu bringen, während sie parallel die Institution kritisch reflektieren. „Ich/I“ ist ein Versuch, die ursprünglichen künstlerischen Motivationen zu rekonstruieren, die über Jahrzehnte hinweg den Wesenskern des Künstlerhauses Stuttgart ausgemacht haben.

Debatten, Erinnerungen und Tonaufnahmen von Veranstaltungen und Performances werden dokumentiert, woraus sich das Porträt eines Künstlerateliers ergeben wird, wie es aus einer Institution hervorgeht, die von Künstlern geschaffen wurde.


Programm / Termine

May, 8, 2013
Prologue: Tender Buttons
Electra / London
With works from James Richards, Auto-Italia, Wu Tsan und Kajsa Dahlberg


July 5, 12, 19 and 26
Local Utopias
Anike Joyce Sadiq, Stuttgart, Marco Schmitt, Stuttgart/Mexiko-Stadt, Ulrike Buck, Stuttgart/ Mexiko-Stadt


September 19, 2013
A Scenario for Future
Discoteca Flaming Star / Berlin  

www.discotecaflamingstar.com
Process Late Lunch
Chloë Bass / New York


November 8, 2013
Post-textuality:
Emine Sevgi Özdamar / Berlin


December 13-20, 2013
Epilgue: Body Book
Mariechen Danz / Belin


Download:  ICH-I Flyer


Quelle: KÜNSTLERHAUS STUTTGART
 

8. Mai 2013

Multimedia Liveperformance

 Veranstaltungshinweis:


 "SPECIAL EFFECT"  Peter Burr
Multimedia Live Performance


am Samstag, dem 11. Mai 2013, um 20:30 Uhr 
in der Strzelski Galerie, Kooperation mit den Baden Bros. von Ferenbalm Gübrü Station KA
Rotebühlplatz 30, 70173 Stuttgart Tel. 0711-601 48 18 

links:

http://vimeo.com/10219274#


This hooliganship project took a step into the melancholy world of 'business casual' for a touring 2010 Cartune Xprez show. It uses live video tricks, futuristic office furniture, lo-fi surveillance, and imaginary computer nightmares to explore a mashed-up future of television. Centered around a collection of new experimental cartoons, the performer combines live music, digital slideshows, and classic shorts into an electro-luminescent stage show. 


www.peterburr.org




Part live video theater, part psychedelic insurrection, part cartoon road show, we harness the energies of video artists who remix commercial imagery to the extent of anarchy and animate their way out of Sunday Morning Cartoons. Previous shows have included Paper Rad, Bruce Bickford, Takeshi Murata, and Shana Moulton, who have since been featured in the Whitney Biennial, the MOMA in New York, the Sundance Film Festival, and many others. Our touring programs have become a touchstone of the genre, with this upcoming program offering a rare opportunity to see innovative animated videos from around the world. Adding to the spectacle, Peter Burr and Christopher Doulgeris’ Hooliganship will combine videos, music, and installation to create an electroluminescent stage show.

This program includes work by Nate Boyce, Martha Colburn, Rimas Sakalauskas, Christine Gensheimer, Brandon Blommaert, Jim Trainor, Allison Schulnik, and others......

(FUKS quotes the net)

4. Mai 2013

offspace aktuell Cannstatt

FUKS empfiehlt:




ein Projekt von www.kunstraum.badcannstatt.de.vu




"SEI TEIL DES KOLLEKTIVEN KUNSTGEDÄCHTNISSES IN STUTTGART
-
10.5.2013


Das Projekt:


Wir haben den legendären, ehemaligen Leder-S&M-Biker-Shop Burn-out in Stuttgart, Bad Cannstatt angemietet.


Der vorherige Besitzer hat sich in den Ladenräumen eine fantastische tropfstein-höhlenartige Fantasywelt geschaffen, welche bald abgerissen wird. Grund genug für uns den Laden in seiner einzigartigen Verfassung zu übernehmen und als kollektives Kunstgedächtnis zu erhalten. Unsere Idee ist, den gesamten Laden mit Kunst zu füllen. Es gibt weder Begrenzung noch Vorgaben. Es gibt keinen Ausschluss! Jeder, der sich angesprochen fühlt, ist herzlichst eingeladen! Das ganze läuft als Experiment für mehr autarke Kunstraum-Gestaltung in Stuttgart. Ziel ist es, soviele kunstschaffende, kreative Leute wie möglich zu erreichen, ohne Beschränkung auf bestimmte künstlerische Richtungen oder Medien. Als Organisatoren wollen wir einen möglichst selbstverwalteten Aufbau ermöglichen. Du bist dabei? - Schnapp Dein Kunstwerk (bitte auf der Rück- oder Unterseite mit vollständigem Namen und Preis versehen) bring es in unsere Galerie und stelle es an den Platz, der dir gefällt. Dabei gilt das Prinzip: Wer zuerst kommt, ma(h)lt zuerst. Die Ausstellung wird mit einer großen Vernissage eröffnet . Die Gelegenheit für weitere Aktionen, Performances, Screenings, Konzerte oder Konzepte. Je mehr Künstler(innen) mitmachen, desto größer die Resonanz. Nutze die einmalige Chance, in einem einzigartigen Biotop Deine Kunst vorzustellen.


Das Organisatorische: Wir öffnen die Räumlichkeiten vom 6.-9. Mai

von 10-16 Uhr für den Ausstellungsaufbau. Nach Absprache öffnen wir für aufwändigere Werke auch früher.

Kontakt:
kunstraum.badcannstatt@gmail.com
 


Die Ausstellung wird am Freitag den 10. Mai 2013 um 19:30 Uhr eröffnet 

Ort: Waiblinger Strasse 38, 70372 Stuttgart - Bad Cannstatt

und am 13. Mai 2013 wieder abgebaut. 

Sorge Du für die künstlerischen Interventionen, den Rest der Organisation ( Getränke, Beleuchtung, Werbung etc.) übernehmen wir. www.kunstraum.badcannstatt.de.vu


Was wir werden wollen:


Ein experimenteller Kunstraum, vollgepackt mit unterschiedlichen kreativen Ansätzen. Von Anfänger bis Profi, alle unter einem Dach. Wir wollen beweisen, dass es möglich ist, ein kollektives Kunstgedächtnis zu kreieren, welches den vielen Facetten des künstlerischen Schaffens gerecht wird und begeistert.


Und DU bist Teil des Ganzen. Wir freuen uns auf DICH!" 


(FUKS zitiert hier aus der Einladung von Kunstraum Bad Cannstatt)

8. April 2013

Herzliche Einladung!

Einladung zum 4. Workshop am 12. April 2013


Der vierte Workshop findet im Gustav-Siegle-Haus von 14.00 bis 17.30 Uhr statt.

Dabei wird es um folgende Themen gehen:
1. Förderung (Handlungsfeld 5 im Diskussionsforum)
2. Zielvereinbarungen (im Rahmen des Handlungsfelds 4 im Diskussionsforum) und
3. Dialog und Kooperation zwischen Kulturschaffenden und Kulturverwaltung (Handlungsfeld 7 im Diskussionsforum)

Zu diesen Themen gibt es folgende Statements:
Anlage 1_Qualität in der Kunst_Impuls Joly
Anlage 2_Förderpolitik_Impuls Keller
Anlage 2_Förderpolitik_Kopie von Kulturförderung 2013 KuMB_Impuls Keller
Anlage 3_Dialog u Kooperation_Impuls Dosch
Anlage 3_Dialogmodell_Impuls Dosch



Aktuelles

Das virtuelle Forum von Kultur im Dialog ist freigeschaltet. Unter http://www.kultur-im-dialog-stuttgart.de/diskussion/ finden Sie ab sofort die aktuellesten Ergebnisse aus den Workshops zum Weiterdiskutieren - Viel Spaß!

FUKS: Wir bitten um rege Beteiligung - unsere Ideen sind gefragt.

Bei Fragen rund ums Forum wenden Sie sich an info@kultur-im-dialog-stuttgart.de



Weitere Termine:

Freitag, 12. April 2013, 14.00 bis 17.30 Uhr

Samstag, 08. Juni 2013, 10.00 bis 14.00 Uhr

Samstag, 13. Juli 2013. 10.00 bis 14.00 Uhr Übergabe des Abschlussdokuments an Herrn Oberbürgermeister Fritz Kuhn

Alle Interessierten sind sehr herzlich zu den Veranstaltungen eingeladen. Näheres zu den einzelnen Terminen geben wir rechtzeitig bekannt.



Quelle:  http://www.kultur-im-dialog-stuttgart.de/information/